Aktuelle Nachrichten

08.09.2022

Wieder ein Sonderzug im Hönnetal 

Nach zweijähriger Zwangspause kam am Sonntag, 04. September 2022, wieder ein Sonderzug ins schöne Hönnetal. Die AKE-Eisenbahntouristik aus Gerolstein schickte eine aus 5 Wagen bestehende Schienenbus-Garnitur von Köln ins märkische Sauerland. Auf dem Hinweg wurde Deutschlands höchste Eisenbahnbrücke, die Müngstener Brücke, befahren. Gegen 11 Uhr rollte der Zug mit 150 Fahrgästen in den Bahnhof Binolen, wo sie von den Mitgliedern der Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V. erwartet wurden.

 Während ein Teil der Gäste die nahe gelegene Reckenhöhle besichtigte, machte sich ein anderer Teil auf den Weg zur Feldhofhöhle. Die Rheinländer waren überrascht von der Schönheit des Tals und staunten nicht schlecht, als Wanderführer Johannes Schmoll das leere Bett der Hönne nicht nur mit der Trockenheit begründete, sondern mit dem teils unterirdischen Verlauf des Flusses.

Auf dem Bahnhofsgelände wurden die Motordraisine „Floh“ und die Handhebeldraisine „Kuffi“ reichlich genutzt, was auf neuen Gleisen ein besonderer Genuss war. Ebenso standen der kleine Spielplatz offen und zu besichtigen war das historische Stellwerk.

Nach einer Stichfahrt nach Neuenrade gab es am Nachmittag noch in Menden einen längeren Aufenthalt.

Im nächsten Jahr ist mindestens eine weitere Fahrt mit dem Schienenbus ins Hönnetal geplant, was die Eisenbahnfreunde allein schon deshalb freut, weil es sich hierbei teilweise um die Fahrzeuge des früheren Förderverein Schienenbus e.V. Menden handelt. Außerdem erinnern sich die älteren noch gerne an die Zeiten des planmäßigen Schienenbusverkehrs im Hönnetal, die allerdings schon 1984 beendet waren.

Foto : Links der Schienenbus , in der Mitte der Planzug nach Neuenrade und rechts der Schienenfloh der EFH in Binolen. 


18.07.2022

Ferienmaus war in Wuppertal im Zoo

Gut 25 Personen waren am letzten Samstag mit Bahn und Schwebebahn in Wuppertal im Zoo. Organisiert im Rahmen des Ferienspaßes 2022 hat dies Uwe Richter mit der Treffpunkt Windmühle in Fröndenberg. 

Beim gut 5-stündigen Aufenthalt im Zoo konnte das weitläufige Gelände besichtigt und viele, viele Tierarten besucht werden. Das Wetter spielte ganz optimal bei diesem Ausflug mit, sodass gegen 17.35 Uhr alle wieder pünktlich und zufrieden in Fröndenberg eingetroffen sind. 

2 teilnehmende Kinder malten auch Bilder zum Thema Ferienmaus und Zoo und bekamen dafür eine kleine Anerkennung von Uwe. 


Die Teilnehmer der Ferienmaus-Fahrt im Wuppertaler Zoo



20.06.2022

Stadtmuseum Neuenrade besucht

Das Bahn-Sozialwerk Fröndenberg und die Eisenbahnfreunde Hönnetal haben gemeinsam die Ausstellung „110 Jahre Hönnetalbahn“ im Stadtmuseum Neuenrade besucht. Heinz-Werner Turk vom Stadtmuseum, selbst Eisenbahnfreund und Kenner der Geschichte der Hönnetalbahn Menden – Neuenrade, führte die Besucher durch das Museum und erläuterte insbesondere die zahlreichen Exponate zur Bahngeschichte. Eisenbahner Michael Schwarz (links), 2.Vorsitzender vom BSW Fröndenberg, hat den originalen Signalhebel des Bahnhofs Lendringsen noch im „realen Bahnbetrieb“ bedient. An der Wand oben der zugehörige originale Signalflügel vom Bahnhof Lendringsen. Auch Markus Hüsken (rechts), 1.Vorsitzender der Eisenbahnfreunde Hönnetal, war fasziniert von der hier vielfältigen Geschichte der Hönnetalbahn, die das Stadtmuseum „erlebbar“ gemacht hat.

 

Foto : Burkhard Wendel 


13.06.2022

Mit dem 9 Euro Ticket nach Xanten zu den Römern 

Käpt´n Uwe hat die Fahrt mit dem 9 Euro Ticket zum Sorpesee gut gefallen, und der Käpt´n möchte noch eine Fahrt mit dem 9 Euro Ticket unternehmen. Dazu hat er sich für den Montag 04.07. den LVR-Archäologischer Park Xanten ausgesucht. Treffpunkt ist in Fröndenberg um 8 Uhr. Die Teilnehmer aus Richtung Neuenrade können mit dem „Schülerzug“ kommen, der aber nicht voll sein wird, weil Ferien sind. 

Ab Unna geht es um 8.15 Uhr mit dem Bus nach Unna (Schienenersatzverkehr) und von dort mit dem RE 11 nach Duisburg und weiter nach Xanten. Der RE 11 wird in Unna sicherlich Platz bieten, da er erst an dem Tag in Hamm beginnt. Als Fahrschein dient das 9 Euro Ticket, und im Archäologischen Park in Xanten ist am 1. Montag im Monat freier Eintritt. Zurück soll es gegen 17 Uhr gehen, die Verbindung klappt aber stündlich. Weitere Info´s bei Uwe Richter, g.u.richter@t-online.de , Tel. 0151/52498531

 

Sauerländer Kleinbahn 

Am Wochenende 30./31. Juli feiert die Sauerländer Kleinbahn in Plettenberg/Herscheid 40jähriges Jubiläum. Zu diesem Jubiläum möchten die Eisenbahnfreunde eine Tagestour unternehmen. Am 30. Juli soll es gegen Vormittag los gehen. Wer Interesse hat, meldet sich bitte bei Markus Hüsken , Markus-Huesken@t-online.de  , Tel 02381-402286 an, oder trägt sich im Vereinsheim in die Liste ein. Die Fahrt soll vsl. mit Fahrgruppen nach Plettenberg stattfinden.

 


31.05.2022

Stellwerksführung in Hamm

Ende Mai besuchten ca. 20 Teilnehmer von EFH und BSW Fröndenberg die beiden Stellwerke (Hpf und Hzf) in Hamm. Das Stellwerk Hpf ist für den Bahnhof Hamm Pbf zuständig. Das Stellwerk Hzf (ESTW) welches vor 3 Jahren gebaut wurde, ist für den Bereich Altenbeken/Langeland zuständig. Gut 2 Stunden konnten sich die Teilnehmer den Bahnbetrieb auf dem Stellwerk anschauen. Die Führung war eigentlich schon für den Frühling 2020 geplant, aber da kam dann ja leider Corona. 


02.05.2022

Jahreshauptversammlung bei den Eisenbahnfreunde Hönnetal – Verein hat Corona-Einschränkungen recht gut überstanden

 

Zu ihrer Jahreshauptversammlung haben sich die Mitglieder der Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V. am Freitag, den 29.April im Güterschuppen des Bahnhofs Binolen getroffen. Der 29.April ist ein wichtiges Datum beim Förderverein der Hönnetalbahn, denn an diesem Tag genau vor 37 Jahren fand die Gründungsversammlung in Balve statt. Die Versammlung wurde vom 1.Vorsitzenden Markus Hüsken geleitet. 

Markus Hüsken und Kassenwart Hans-Peter Jung berichteten den erschienenen Mitgliedern, dass der Verein vergleichsweise gut durch die Pandemie gekommen sei.  Anfängliche Überlegungen zur Anhebung des Mitgliedsbeitrages konnten vom Vorstand wieder fallen gelassen werden. Zumindest bis einschließlich 2023 bleibt den EFH-Mitgliedern eine Beitragsanhebung erspart. Die gut 450 Mitgliedern haben dem Verein auch in der Pandemie die Treue gehalten.

In seinem Rechenschaftsbericht verwies der Vorsitzende Markus Hüsken darauf, dass im ersten Halbjahr 2021 keine Mitgliedertreffs stattfinden konnten. Im zweiten Halbjahr konnte mit Einschränkungen wieder etwas Normalität bei den Vereinsaktivitäten u.a.  mit der Wiederaufnahme der EFH-Treffs, dem Sommerfest und der Modellbahnausstellung erreicht werden. Die beliebten Weihnachtsmannfahrten auf der Hönnetalbahn mussten leider wegen der Pandemie erneut ausfallen. Erfreut war der Verein über den Gewinn des Heimatpreises sowohl beim Märkischen Kreis (2.Platz) und bei der Stadt Hemer (3.Platz). Ausdrücklich bedankte sich der Vorsitzende bei Bettina Friedrich, Friedbert Haringhaus und Gerd Humme für deren Engagement im und um das Binoler Vereinsheim. 

Die aktiven Vereinsmitglieder haben neue Poloshirts- und Jacken erhalten in EFH-Blau. Am 1.April gab es eine kleine Feier anlässlich 110 Jahre Hönnetalbahn. Bei dichtem Schneetreiben wurde in Klusenstein ein neues Bahnhofsschild von den EFH installiert. Zudem wurde das Wartehäuschen neu gestrichen. Die EFH bedauern in dem Zusammenhang, dass weiterhin hier keine Züge anhalten. Nach einer kleinen Feierstunde im Bahnhof Binolen sind die Eisenbahnfreunde anschließend mit der Hönnetalbahn nach Neuenrade und zurück gefahren.

Zum neuen Kassenprüfer wurde Adalbert Schelte von der Versammlung gewählt.

Guido Kaiser, 2.Vorsitzender der EFH, berichtete von den umfangreichen Felssicherungsarbeiten im Bereich des Binoler Tunnels auf der Feldhofshöhlenseite. Diese Arbeiten zur Hangsicherung, bei denen Anker gesetzt und Netzte gespannt wurden, waren für die Sicherheit der Fahrgäste unumgänglich, so Guido Kaiser. Weiter berichtete er von den stattgefundenen Gleisarbeiten im Bahnhof Binolen. Hier wurden u.a. die Nebengleise alle runderneuert und neue Weichen eingebaut. Gleis 5, zuletzt ohne Weichenanbindung, ist über eine neu eingebaute Weiche ebenfalls wieder befahrbar. In dieser Sache ist Dr. Dietmar Schröder vom Schwesterverein Kulturbahnof Binolen e.V. äußerst engagiert.

Guido Kaiser wies darauf hin, dass der Bahnhof Lendringsen mittlerweile nur noch ein Bedarfshalt der Hönnetalbahn ist. Wer aussteigen möchte, muss die Stoptaste im Zug bedienen.


Markus Hüsken (2. von rechts) ehrte die anwesenden Mitglieder Maria Horvatic, Michael Schmid, Björn Christoffel und Axel Betram, die in diesem Jahr 25 Jahre dem Verein die Treue gehalten haben. 


01.05.2022

Modellbahnausstellung in Binolen 

Am Wochenende 09./10. April 2022 fand im Vereinsheim wieder eine Modellbahnausstellung statt. Die Modellbahngruppe der EFH stellte ihre Modulanlage der Hönnetalbahn aus. Viele Besucher konnten begrüsst werden. Auch die Coronaregeln waren mittlerweile sehr vereinfacht worden. Wir von den EFH hatten nur noch die Maskenpflicht im Vereinsheim als Auflage gemacht. 2 entspannte Tage für die Mitglieder und auch die Besucher der Anlage verliefen zufriedenstellend. 


02.04.2022

 

110 Jahre Hönnetalbahn, es wurde im kleinen Rahmen gefeiert

Mehr unter Heimisches Bahngeschehen : heimisches-bahngeschehen.html

  

08.12.2021

Eisenbahnfreunde Hönnetal gewinnen 2 Heimatpreise

Die Eisenbahnfreunde Hönnetal konnten im November und ganz aktuell im Dezember 2 Heimatpreise gewinnen. 

Der 1. Preis war der 2. Platz beim Heimatpreis des Märkischen Kreises. 

Die EFH haben mit ihrem Konzept des „Erlebnisbahnhofs Binolen“ teilgenommen. Im Vorfeld wurde das Konzept, Eisenbahn auf kleinen Strecken erlebbar zu machen, ausführlich dargestellt. Insbesondere liegt das Augenmerk hier auf der Verbindungsfunktion, die von der Eisenbahn insbesondere im Hönnetal erbracht wird. Aber auch die Fragen der Nachhaltigkeit und das Ansprechen von Familien sind Eckpunkte des Konzepts, das die Eisenbahnfreunde in den nächsten Jahren weiter entwickeln möchten.

Gespannt erwarteten Guido Kaiser, Hans-Peter Jung und Burkhard Wendel die Preisverleihung am 02. November in Altena. Die Freude war groß, als verkündet wurde, dass unser Verein den 2. Preis gewonnen hat. Zwar teilen sich die Eisenbahnfreunde den Preis mit einem Verein aus Kierspe/Meinerzhagen, aber 2.500 € sind eine stolze Summe. Das Geld ist für die Instandsetzung des historischen Postwagens geplant, der künftig als Lager- und Mehrzweckraum genutzt werden soll. 

Der 2. Preis war der 3. Platz beim Heimatpreis der Stadt Hemer. Hier haben sich die EFH mit der Modulanlage beworben. Insbesondere mit dem Nachbau von Burg Klusenstein und dem Haltepunkt Klusenstein. Mit dem Nachbau wollen die EFH den Bereich Klusenstein für die heimatliche Geschichte erhalten. Mit dem Preis von 1.000 € soll die Anlage im Bereich von Klusenstein noch mit der „Platthaus Kurve“ erweitert werden. 

Stellvertretend für die Modellbahngruppe der EFH nahmen Markus Hüsken, Gerd Humme und Alfons Blumenkamp den Preis in Hemer von Bürgermeister Christian Schweitzer und Holm Diekenbrock, Vorsitzender des Kulturausschuss entgegen. 


Von Links : Hans-Peter Jung, Guido Kaiser, Landrat Marco Voge und Burkhard Wendel bei der Preisverleihung in Altena


Von Links : Markus Hüsken, Alfons Blumenkamp und Gerd Humme mit der Urkunde und Scheck des Heimatpreises der Stadt Hemer


Fotovortrag „Flusstäler“

Am 19. November 2021 im Rahmen des EFH-Treffs zeigte Herbert Rubarth einen Fotovortrag. Gezeigt wurden Bilder von der Linken & Rechten Rheinstrecke, der Moselstrecke, der Moselweinbahn (Bullay/DB - Traben-Trarbach), sowie der Lahntalbahn (Koblenz - Limburg - Gießen). Auch aus dem Ahr- und Brohltal gab es z.T. unwiederbringliche Aufnahmen zu sehen. Ggf. wird der Vortrag noch einmal wiederholt, sobald die Corona-Pandemie das wieder zulässt.


05.10.2021

Stellwerksführung erneut verschoben

Die zusammen mit dem BSW Fröndenberg am 23. Oktober 2021 geplante Stellwerksführung in Hamm ist nochmal verschoben worden. (Ursprünglich sollte die Führung im März 2020 stattfinden.) Die Deutsche Bahn AG lässt im Moment aufgrund der Corona Regeln noch keine Stellwerksführungen zu. Deshalb ist die Stellwerksführung auf den Samstag 28. Mai 2022 erneut verschoben, in der Hoffnung dass die Führung dann stattfinden kann. 


31.08.2021

Modellbahnausstellung in Binolen

Am vergangenen Wochenende vom 27.08. bis 29.08.2021 fand die Modellbahnausstellung der Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V. im Güterschuppen in Binolen statt. Die Ausstellung sollte ursprünglich im Dezember 2020 stattfinden, wurde aber Coronabedingt in den Sommer verlegt. Ca. 200 Besucher konnten die Eisenbahnfreunde in Binolen begrüßen. Aufgrund der aktuellen geltenen Coronaregeln konnte der Abstand der Besucher gut eingehalten werden. Die Besucher konnten den im letzten Jahr neu gebauten Schattenbahnhof und den Haltepunkt Klusenstein besichtigen. 

Auch der Floh und das historische Stellwerk konnten besichtigt werden. Die EFH freuten sich nach langer Zeit wieder Besucher empfangen zu können. Ein wenig Normalität lag in der Luft. 

Bedanken möchten sich die Eisenbahnfreunde aber auch bei den Besuchern, die alle die 3G Regeln eingehalten haben, und die Maskenpflicht beachtet haben. So konnte die Ausstellung verantwortungsvoll stattfinden. 


21.08.2021

Mitgliederversammlung der Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V. 2021

Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen. Da wegen der Corona-Beschränkungen eine planmäßige Mitgliederversammlung im Januar nicht möglich war, wurde die turnusmäßige Mitgliederversammlung der Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V. nun am 20. August 2021 abgehalten.

Und damit das Ganze auch – trotzdem alle geimpft, genesen oder getestet waren – keine zusätzliche Gefährdung bringt, fand diese Versammlung draußen vor dem Vereinsheim, dem Bahnhof Binolen statt.

33 Mitglieder waren erschienen und waren überrascht, dass der Rechenschaftsbericht des Vorsitzende Markus Hüsken doch überraschend umfangreich ausfiel. Denn Vereinsleben konnte 2020 ab März ja quasi nicht mehr stattfinden – zumindest nicht in Gemeinschaft. Besonders traurig war der Ausfall der traditionellen Weihnachtsmannfahrten am Hl. Abend 2020 oder die Modellbahnausstellung zwischen den Jahren.

Aber dennoch ist noch einiges passiert, weil viele Aktivitäten auch allein oder mit wenigen Mitgliedern möglich waren.

Hüsken berichtete von Arbeiten an der Modulanlage, Restaurierungen an der Draisine „Floh“, dem Aufstellen des restaurierten ehemaligen Einfahrsignals des Bahnhofs Lendringsen oder Bestellung neuer Vereins-Shirts. Auch die Website www.hoennetalbahn.com wurde weiter ausgebaut.

Ebenso waren die Eisenbahnfreunde verkehrspolitisch aktiv und begleiteten die zeitweise Sperrung der Hönnetalbahn wegen Corona sehr kritisch. Sie konnten erreichen, dass die Strecke früher als zunächst geplant, wieder in Betrieb ging.

Für die 25jährige Mitgliedschaft wurden die anwesenden Jürgen Groll aus Lüdenscheid, Hugo Kötter aus Wickede und Bernhard Levermann aus Blintrop persönlich geehrt.

Auch finanziell ging der rd. 450 Mitglieder starke Verein stabil durch die Coronazeit, wie Kassierer Hans-Peter Jung berichtete. Das wurde durch die Kassenprüfer Klaus Krekeler und Klaus Reiners bestätigt.

Vorstandswahlen standen dieses Mal auch auf der Tagesordnung. Die Vorstandsmitglieder wurden sämtlich bestätigt. Der in Hamm wohnende Markus Hüsken wurde als 1. Vorsitzender ebenso bestätigt, wie der Neuenrade Guido Kaiser und der aus Hemer stammende Hans-Peter Jung als Kassierer. Bei den Beisitzern kam mit Christoph Haringhaus ein Experte für die Restaurierung des historischen „Floh“ in den Vorstand und löst Thorsten Westbrock ab, der aus beruflichen Gründen als Beisitzer nicht mehr kandidierte.

Guido Kaiser berichtete anschließend über das heimische Bahngeschehen. Der erfahrene Eisenbahner konnte aus erster Hand über die Schäden berichten, die durch die Flutkatastrophen vor allem im Lenne- und im Volmetal entstanden sind. Er lobte ausdrücklich die Leistungen der Techniker der DB AG und beteiligten Unternehmen, den Bahnbetrieb so schnell wie möglich wieder zum Laufen zu bringen.

Der Ausblick auf die Vereinsaktivitäten erfolgte mit gebotener Vorsicht. Dennoch ist wohl sicher, dass es 2021 an Hl. Abend wieder Fahrten mit dem Weihnachtsmann geben wird. Diese Aktion muss einfach sein, so Hüsken.

 

Vor der frisch restaurierten Draisine „Floh“ ehrte Markus Hüsken (Mitte) Jürgen Groll (links), Hugo Kötter und Bernhard Levermann (rechts). Der frisch gebackene Beisitzer Christoph Haringhaus (2. von links) präsentierte stolz das Ergebnis wochenlanger Arbeit am „Floh“. (Aufn. J. Schmoll)

 

19.08.2021

Sommerfest 2021

Das Sommerfest 2021 am 07. August 2021 wurde wieder sehr gut angenommen. Los ging es vorab mit einer Wanderung rund um Eisborn. Zum Nachmittag gab es dann am Vereinsheim in Binolen Kaffee und Kuchen. Auch ein kleiner Schauer trübte die Stimmung nicht. Zum Abend wurde dann gegrillt, und bei herrlichen Sonnenschein konnte mit Abstand draußen gesessen werden. 

Wanderung zwischen Ruhr und Eisenbahn 

Uwe Richter hat am 14. August 2021 eine kleine Wanderung von Fröndenberg aus entlang der Bahn Richtung Wickede/Ruhr unternommen. Zurück ging es dann an der Ruhr entlang wieder nach Fröndenberg, wo dann noch in einer Gaststätte eingekehrt wurde. Käpt´n Uwe freut sich aber auch schon wieder auf größere Fahrten im Jahr 2022. 

 

Schienenbus Ecke im Güterschuppen. 

Der Güterschuppen in Binolen ist noch um eine kleine geschichtsträchtige Ecke ergänzt worden. Dietmar Schröder hat Andenken zum Schienenbus ausgestellt. Seien es Bilder der Schienenbusse oder Zuglaufschilder von Sonderfahrten. Eine tolle Erinnerung an den Schienenbus ist es auf jeden Fall !





18.10.2020

Einfahrsignal Lendringsen restauriert

Nach seiner Ausmusterung im Mai 1994 gelangte das ehemalige Einfahrsignal des Bf. Lendringsen in den Bestand der EFH. In den letzten Jahren wurde es grundlegend aufgearbeitet und steht nun seit Mitte Oktober in Binolen an neuer, exponierter Stelle. Kleine Restarbeiten sind noch notwendig, werden aber auch bald erledigt sein. 

 



23.06.2020

Wenn der Kindergarten nicht ins Hönnetal kommen darf, kommen die Eisenbahnfreunde in den Kindergarten. 

Eigentlich wäre am Freitag 19.06.2020 die Abschlussgruppe 2020 der Evangelischen Kindertageseinrichtung Friedrich von Bodelschwingh aus Menden zu ihrem Ausflug ins Hönnetal aufgebrochen. Es wäre per Hönnetalbahn bis Sanssouci gefahren worden. Von dort wäre die Wanderung bis zur Reckenhöhle erfolgt. Nach der Höhlenführung wäre der Abschluss in Balve-Binolen bei den Eisenbahnfreunden Hönnetal e.V. gewesen. Hier wäre gegrillt worden, und die Kinder hätten den Spielplatz, die Motordraisine „Floh“ und die Handhebeldraisine „Kuffi“ geentert. Doch alles dies musste in diesem Jahr wegen Corona abgesagt werden. Sehr schade für die Kinder. Deshalb hatten die Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V. die Idee, wenn die Kinder nicht nicht zu uns kommen, dann kommen wir kurz zu Ihnen. Mitgebracht haben die Eisenbahnfreunde dabei einen Dampflokkuchen der vom EFH-Mitglied Marlies Haringhaus gebacken wurde. Außerdem gab es für die Kinder Ausmalblätter mit Eisenbahnmotiven. Bereits seit 10 Jahren besteht die Partnerschaft zwischen der Kindertageseinrichtung und den Eisenbahnfreunden. EFH-Mitglied Uwe Richter stellte damals den Kontakt mit der Leiterin der Einrichtung Katrin Nolte her, und EFH-Mitglied Margarete Humme war in allen 10 Jahren bei den Besuchen dabei. Die Mitarbeiterinnen und die Abschlusskinder der Kindertageseinrichtung freuten sich riesig über die Geschenke. So konnte, wenn auch mit Abstand noch eine kleine Freude überbracht werden.

 

14.06.2020

Mit Abstand geht es wieder los bei den Eisenbahnfreunden Hönnetal e.V.

Wir selbst sind von der aktuellen Entwicklung ein wenig überrascht worden. Hieß es ja im letzten Newsletter noch, dass bis zum 25. Juni 2020 keine Veranstaltungen stattfinden dürfen, gab es am letzten Donnerstag eine gute Nachricht aus Düsseldorf. Ab Montag 15. Juni 2020 dürfen wieder Veranstaltungen bis 100 Personen in NRW mit Auflagen stattfinden. So können wir den eigentlich schon abgesagten EFH-Treff am kommenden Freitag 19.06.2020 doch stattfinden lassen.

Der nächste EFH-Treff findet also am Freitag 19.06.2020 ab 19 Uhr in Binolen statt !!

Dies ist für uns eine gute Nachricht, da nach über 3 Monaten wieder ein Treffen stattfinden kann. Natürlich wird es noch ein paar Einschränkungen geben. So findet der Treff vsl. in der Halle statt, bei gutem Wetter vielleicht einfach auch draußen. Die geltenden Schutzvorschriften müssen eingehalten werden. Dazu zählt der Mindestabstand von 1,5 Metern. Es muss für den jeweiligen Treff eine Anwesenheitsliste geführt werden. Bis Freitag werden noch ein paar organisatorische Sachen geregelt werden müssen. 

Wir wollen jetzt nichts überstürzen und insbesondere bei der Gesundheit keine Risiken eingehen, also denkt bitte auch selbst am Freitag beim Besuch in Binolen an die Regelungen…..

 

03.06.2020

Gesucht werden Bilder aus den Anfängen der EFH

Die EFH sind Ende April 35 Jahre alt geworden. Deshalb gab es die Idee, wir machen eine eigene Seite auf unserer Homepage die sich mit den Anfängen der EFH beschäftigt. Dazu brauchen wir auch Hilfe der Mitglieder der ersten Stunden. Wer hat noch Fotos von Aktionen aus den ersten ca. 5 Jahren der EFH? Es gab ja Aktionen für Zähltage auf der Hönnetalbahn, Stände auf Stadtfesten etc. Wer hier in seinem Archiv noch Fotos dazu findet. Wir von den EFH freuen uns. Die Fotos können digital sein, aber auch Fotos auf Papier sind möglich. Die Fotos müssen nur kurz zum Einscannen dem Vorstand übergeben werden.
Vielleicht klappt es ja für eine eigene Seite auf der Homepage. Über Zuspruch würden wir uns freuen. Zum ersten Kontakt einfach melden unter efhoennetal@t-online.de

 

29.04.2020

35 Jahre Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V. –

Bahnfreunde freuen sich auf die Wiederinbetriebnahme der Hönnetalbahn

Mit Sorge haben die Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V. in den letzten Wochen auf die Entwicklung der Hönnetalbahn geschaut. Seit Anfang März fährt da nämlich nichts mehr. Die Corona-Krise hätte für leere Züge gesorgt. Daher hat die Bahn auf Busse gesetzt – und nebenbei konnten die sonst hier eingesetzten Lokführer ihre Überstunden abbauen oder anderswo fahren.

Eine fatale Entwicklung fanden nicht nur die Eisenbahnfreunde, denn sie erinnerte an den Grund, warum sich der Verein am 29. April 1985 in Balve – also vor 35 Jahren – konstituiert hat.

„Damals“, so Vereinsmitgründer Burkhard Wendel, „damals war nicht die Frage, ob die Hönnetalbahn stillgelegt wird, sondern nur wann!“

Die Bahnwelt war damals freilich noch eine ganz andere. Die Hönnetalbahn ähnelte fast einer Museumsbahn. Die eingesetzten Züge stammten aus den frühen 60er Jahren, die Infrastruktur entsprach teilweise noch dem Kaiserreich. Man fuhr auf Verschleiß, da man mit der baldigen Einstellung rechnete.

Das wollten aber einige Bürger des Hönnetals – vor allem aus Balve – so nicht zulassen. Man traf sich und gründete einen Verein, der zunächst wie eine Bürgerinitiative agierte.

„Wir schrieben Briefe an die zuständige Bundesbahndirektion in Essen und an Politiker bei Kreis, Land und Bund. Darin forderten wir Verbesserungen und den Erhalt der Bahn. Man hat das gelesen und uns eher freundlich belächelt.“, erinnert sich Burkhard Wendel.

Das sollte sich schnell ändern. Mit dem neuen 1. Vorsitzenden Klaus Krekeler aus Menden wehte ein neuer Wind im Verein und dann kam noch der glückliche Umstand, dass die Hönnetalbahn am 01. April 1987 ihr 75jähriges Bestehen feiern konnte.

Das nutzten die Eisenbahnfreunde für eine Werbeoffensive, wie sie wohl kaum ein Verein bisher für eine Eisenbahnstrecke gestartet hat. Burkhard Wendel veröffentlichte eine Chronik der Hönnetalbahn. Es wurde am Jubiläumstag ein Gesellschaftswagen an einen planmäßigen Zug gehängt und mit offiziellen Vertretern der Bahn und der Politik gefeiert. Und im September kam noch ein zweitägiges Bahnhofsfest in Menden dazu.

Die Resonanz in der Bevölkerung war so groß, dass auch bei der Bundesbahn ein Umdenken einsetzte. Wendel: „Das da im Hönnetal waren ja gar keine Spinner, da waren wirklich Menschen, mit denen man reden und die etwas erreichen wollten“.

Schon im Mai 1988 erlebte die Hönnetalbahn eine grundlegende Verbesserung des Fahrplans – den Taktverkehr. Wo vorher die Züge nach Plänen aus den 30er Jahren fuhren, galt jetzt, dass nahezu jede Stunde ein Zug pro Richtung fuhr.

Und es ging weiter: Ab 1993 galt der Stundentakt, ab 1994 kamen moderne Fahrzeuge.

Jede Änderung wurde begleitet von den Eisenbahnfreunden Hönnetal e.V., die sich unter ihrem neuen Vorsitzenden Johannes Schmoll immer neue Aktivitäten ausdachten: Sonderzüge, Wanderungen und die schon legendären Fahrten des Weihnachtsmanns am Morgen des Heiligen Abends.

Zwischenzeitlich residierte der Verein in einer ehemaligen Werkstatt auf dem Mendener Bahnhofsgelände und baute von dort sein Vereinsleben auf.

Ab 1996 erhielten die Eisenbahnfreunde einen neuen Verbündeten: Den Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Ruhr-Lippe (ZRL), der fortan für die Bestellung von Zügen auf der Hönnetalbahn zuständig war. Zusammen schaffte man die Zugpausen an Wochenenden ab und feierte 1998 die Wiedereinführung des Zugverkehrs an Sonntagen zwischen Menden und Neuenrade.

Der enge Kontakt zum ZRL bzw. heute NWL besteht bis heute und wenn es natürlich auch einmal kritische Worte geben muss, weiß man, was man aneinander hat.

Viele Bahnhofs- und Streckenfeste – besonders das zum 100jährigen Jubiläum der Hönnetalbahn 2012 – wären ohne diese Partnerschaft nicht denkbar gewesen.

Viele fahrplantechnische Verbesserungen konnte man im gemeinsamen Gespräch erreichen.

Das zeigte sich auch in der aktuellen Diskussion und auch im Ärger um die neuen Fahrzeuge vom Typ PESA.

Daneben haben sich die Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V. vor Ort längst zu einer Institution im Hönnetal entwickelt. Seit 2000 hat der Verein Räumlichkeiten im ehemaligen Bahnhofsgebäude von Binolen gemietet und hat das Gebäude und das Umfeld schrittweise zu einem kleinen Museum umgestaltet. Seine Modellbahnanlage ist deutschlandweit, ja international ein Begriff. Sie zeigt, wie die Hönnetalbahn in den 50er Jahren ausgesehen hat.

Rund 500 Mitglieder zählen die Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V. konstant und haben einige Pläne für die Zukunft.

Das große Ziel ist die weitere Verbesserung der Fahrpläne, insbesondere morgens und abends. Außerdem möchte man das Gelände in Binolen weiter ausbauen und verschönern.

Markus Hüsken, seit 2018 Vorsitzender der EFH, blickt auch entsprechend optimistisch in die Zukunft. „Die Hönnetalbahn soll auf Erfolgskurs bleiben – dazu möchten wir beitragen“, so formuliert er die Pläne für die nächsten Jahre.

EFH-Ausflug 1986 zum Bw Hagen. Sicherlich hatte EFH-Mitglied Uwe Richter (ganz links) schon damals seine Finger im Spiel bei der Führung. Vielleicht erkennt sich der ein oder andere noch auf dem Foto.....

 

 

Stadtfest 1985 in Balve mit dem EFH-Stand und Burkhard Wendel (rechts) und Hermann Hiltenkamp (links). So wurde damals noch "offline" auf die EFH hingewiesen, und interessierte Mitglieder geworben...…..

 

Wer noch das ein oder andere interessante Bild aus den Anfangstagen der EFH hat (1985 bis 1990). Vielleicht können wir hier mal eine eigene Seite nur mit "alten" Bildern der EFH einrichten. Bild gerne per Mail an efhoennetal@t-online.de

 

 

01.04.2020

35 Jahre Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V.

Am 01.04.1985 trafen sich zum ersten Mal interessierte Bürger um die Idee eines Fördervereins für die Hönnetalbahn zu verwirklichen. Die Geburt der EFH. Hierzu der Zeitungsbericht :

 


24.12.2019

Weihnachtsmann war auf der Hönnetalbahn unterwegs

Dass der Weihnachtsmann am Morgen des Hl. Abend mit der Hönnetalbahn fährt, ist mittlerweile eine Tradition geworden. Seit 1994 bieten die Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V. diese Aktion an und jedes Jahr folgen ihr viele hundert Kinder mit ihren Eltern, Großeltern oder Onkels und Tanten.

Auch 2019 hieß es wieder: „Einsteigen zur Fahrt mit der Hönnetalbahn“ – wenn es in diesem Jahr etwas beengter zugehen musste als gewohnt.

Denn wegen personeller und technischer Probleme konnte die DB Regio NRW die Züge nicht wie sonst verstärken. Der in Fröndenberg abgestellte zweite Triebwagen, hatte z.B. einen Defekt und so mussten die Züge in einteiliger Form verkehren.

Aber den Gästen hat es nicht so viel ausgemacht. Man rückte zusammen und hatte Spaß. Auch das eingesetzte DB-Personal ließ es sich nicht nehmen, das weihnachtliche Spektakel zu unterstützen. Teilweise wurden die Fahrgäste aufgefordert, doch mal ein Weihnachtslied zu singen, teilweise durften die Kinder in der Pause an den Endbahnhöfen einen Blick auf den Führerstand werfen und bekamen alles geduldig erklärt.

Auch die beiden Weihnachtsmänner der Eisenbahnfreunde Rüdiger Lenk und Friedbert Haringhaus waren mit Freude dabei, den Kindern kleine Tüten mit Süßigkeiten zu überreichen. 450 Tüten waren es, die von den fleißigen Bahnfans zwei Tage zuvor von Hand gepackt worden waren. Alle waren hinterher weg – was bedeutet, dass zwischen 9 und 12 Uhr ca. 1.400 Fahrgäste im Zug gewesen sein müssen, wenn man jedem Kind mindestens 1 – 2 Erwachsene zurechnet.

„Eine bessere Werbung für die Bahn kann es nicht geben“, freute sich Markus Hüsken als Vorsitzender der Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V. – und klar ist, dass der Weihnachtsmann 2020 wieder mit der Bahn fahren wird.


 

Der Weihnachtsmann verteilt in Neuenrade die Tüten an die Kinder

 

Beide Weihnachtsmänner nach getaner Arbeit in Neuenrade