Vereinsnachrichten Bahngeschehen Termine Mitglied werden Vorstellung der EFH Service und Links

Kontakt Mehrtagesfahrten Hönnetalbahn Modellbahn Schienenbus Startseite

 

Aktuelle Vereinsnachrichten

 

27.05.2017

Sommerfest am Samstag 05. August 2017

Das diesjährige Sommerfest der EFH findet am 05. August 2017 im und um das Vereinsheim in Binolen statt. Es beginnt in diesem Jahr um 13 Uhr für alle Wanderer.

Nach dem Treffen im Vereinsheim Binolen geht es los mit einer ca. 1 ½ stündigen Wanderung rund um Binolen.

Ab 15 Uhr gibt es dann Kaffee und Kuchen für alle, und danach wird dann langsam der Grill angeschmissen. Alle Vereinsmitglieder und Freunde der EFH sind zum Sommerfest rund um das Vereinsheim eingeladen.

Der EFH-Treff am Freitag 04. August 2017 fällt wegen des Sommerfestes dann aus.

 

Neues aus Binolen …..

In Binolen ist in den letzten Wochen einiges passiert. So wurde im Güterschuppen das große Plakat mit dem Schienenbus aufgehangen.

Das Plakat diente mal als Hintergrund für ein Theaterstück und konnte im letzten Jahr erworben werden. So gibt es schon jetzt eine große Erinnerung an die lange Zeit mit dem Schienenbus in Binolen.

 

Auch sind die 2 neuen Schranken am Übergang zum Bahnsteig so gut wie fertig.

Beim herunterkurbeln der Schranken wird geläutet. In Grundstellung sind die Schranken aber oben.

 

Außerdem wurde jetzt am Gebäude des Bahnhofes Binolen wieder eine „richtige“ Bahnhofsuhr angebracht.

Mit Aufkleber vom Kulturbahnhof Binolen. Die „alte“ Bahnhofsuhr auf dem Bahnsteig wurde von Station und Service entfernt,

da die aktuelle Zeit jetzt im DSA (dynamischer Schriftanzeiger) angezeigt wird.

 

 

Auch wurden an Christi Himmelfahrt gut 10 EFH-Mitglieder von „Ausbilder“ Uwe Richter in die Bedienung des EFH-Flohs eingewiesen. Dieser hatte ja im letzten Jahr einen hydraulischen Stempel unterhalb des Fahrzeuges erhalten. Jetzt kann der Floh von einer Person aus dem Stall geholt werden. Damit aber alle Mitglieder, die den Floh bewegen dies auch mal geübt haben, gab es die Einweisung dazu.

Ab sofort gilt dabei: Wer den Floh bewegt, muss eingewiesen sein!

Wer an Christi Himmelfahrt nicht konnte zur Einweisung, meldet sich bitte noch einmal beim EFH-Treff!

 

 

09.04.2017

Mehrere tausend Besucher bei der Modulanlage in Dortmund

Vom 05. April bis 09. April 2017 hat die Modellbaugruppe der EFH die  42 Meter lange Modulanlage in Dortmund auf der Intermodellbau ausgestellt. Viele tausend Besucher der Messe haben auch die Anlage der EFH in der Halle 7 besucht. Es gab auf der Anlage viel zu bestaunen. Die  EFH-Modellbahner um Alfons Blumenkamp und Gerd Humme haben ihre zahlreichen, detailgenauen Hönnetalbahndioramen präsentiert. Die bis ins Detail liebevoll mit viel Mühe in Eigenarbeit angefertigten Module im Maßstab 1:87 zeigten den Fahrbetrieb auf der Hönnetalbahn in den sechziger Jahren. Es war eine Zeit, in der die Hönnetalbahn besonders im Güterverkehr eine enorme Bedeutung besaß. Auf den einzelnen Bahnhöfen und auf den Gleisanschlüssen entlang der Strecke bis Neuenrade gab es zahlreichen Wagenladungsverkehr, so wurde u.a. Kalkstein, Grubenholz aber auch Stückgut verladen. Es gab eine faszinierende Fahrzeugvielfalt zu bestaunen, von Dampfzügen über von Dieselloks gezogene Züge bis hin zu den roten Schienenbussen.

Und dieses nostalgische Stück Hönnetalbahn ließen die Eisenbahnfreunde in Dortmund wieder aufleben. Lebhafter stilechter Eisenbahnverkehr in Spur H0 auf der Miniatur-Hönnetalbahn mit originalgetreu nach gebauten Bahnhofsanlagen wie z.B. Neuenrade, Garbeck, Balve, Sanssouci und Binolen faszinierte die Besucher. Es fanden sich auch, ähnlich wie bei der größten Modellbahnausstellung der Welt, Miniatur-Wunderland in Hamburg, verschiedene Details zum schmunzeln. Erstmals wurde das jetzt fertig gestellte Modul der Burg Klusenstein auf der Intermodellbau der Öffentlichkeit vorgestellt. Alfons Blumenkamp hat bis in das letzte Detail die Burg mit ihren Nebengebäuden, aber auch den Binoler Eisenbahntunnel mit der Feldhofhöhle, liebevoll nachgebaut. Die Besucher der Modellbau waren sehr angetan von der ganzen Anlage. Der Fahrbetrieb wurde mittlerweile auf Digitalbetrieb umgestellt, doch werden die Weichen in den Bahnhöfen noch per Hand über Tasten bedient. Es gab regelmäßig Zugverkehr auf der Anlage, sodass nicht nur die Anlage angeschaut werden konnte, sondern auch die stilechten Fahrzeuge, die auf der Hönnetalbahn verkehrten angeschaut werden konnten. Auch Pressevertreter die während der 5 Tage auf der Messe vertreten waren, waren sehr interessiert und voller Lob wegen der Anlage.

Geplant ist auch, die Anlage wieder zwischen den Jahren in Binolen auszustellen. Fotos zur Ausstellung in Dortmund werden noch folgen....

 

29.03.2017

Letztmalig Zauberhaftes Hönnetal – Sonderfahrten mit dem Nostalgie-Express

Die Erlebnisfahrten "Zauberhaftes Hönnetal" sind seit vielen Jahren der Klassiker der Schienenbussonderfahrten der Eisenbahnfreunde Hönnetal. In diesem Jahr heißt es zum letzten Mal auf in das "Zauberhaftes Hönnetal" mit dem historische Schienenbus VT 796, denn die historischen Schienenbusse werden Ende des Jahres abgegeben. Die Wartungen und vor allem Instandsetzungen werden immer schwieriger, Ersatzteile gibt es nicht mehr. Von Unna und Dortmund starten die Eisenbahnfreunde jeweils sonntags am 14. Mai sowie am 10. September 2017.

Das Hönnetal wurde von der großen westfälischen Dichterin Anette von Droste-Hülshoff einst als „lieblichstes Tal Westfalens“ bezeichnet. Die Eisenbahnfreunde Hönnetal möchten ihren Gästen auf der Fahrt mit dem vierteiligen Schienenbus das Hönnetal als eine der schönsten Regionen des Sauerlandes auf besondere Art und Weise näher bringen. Das Hönnetal: Markante Felsen, viel Natur, aber auch eine Region mit bewegter Geschichte. Durch dieses Tal mit seinen hochaufragenden Kalkfelsen führt die landschaftlich herrliche Hönnetalbahn von Fröndenberg über Menden und Balve nach Neuenrade. Sie zählt mit ihren Tunnels und Viadukten zu den schönsten Bahnstrecken in NRW.

Der liebevoll restaurierte historische Schienenbus bietet eine einzigartige, verglaste Rundumaussicht. Während der Fahrt werden die Bahnstrecke sowie die Landschaft und die Orte an der Bahnstrecke mit interessanten Informationen näher vorgestellt. In Dortmund verläuft die Fahrt vorbei am Phoenix-See und dem Westfalenpark, bevor es an der Ruhr entlang weiter bis Fröndenberg geht. Der Zug ist bewirtschaftet, es gibt sowohl heiße wie kalte Getränke an Bord.

Das erste Ziel liegt mitten im Naturschutzgebiet Hönnetal.  Es ist der idyllisch gelegene Landbahnhof Binolen, der heute museal erhalten das Vereinsheim der Eisenbahnfreunde Hönnetal beherbergt. Hier gibt es ein deftiges Mittagessen. Es besteht die Möglichkeit an einer geführten Wanderung teil zu nehmen oder die Reckenhöhle, das ist eine sehenswerte Tropfsteinhöhle, zu besuchen. Für die  Nostalgiefahrer stehen die Motordraisine „Schienenfloh“ und die Handhebeldraisine "Kuffi" zur Mitfahrt auf dem ehemaligen Ladegleis bereit. Nach etwa zwei Stunden Pause auf dem Landbahnhof Binolen geht es anschließend talaufwärts bis nach Neuenrade, der Endstation der Hönnetalbahn.  Auf dem Rückweg gibt es eine rund 1 ½ Stunden dauernde Pause in der schönen Stadt Menden mit ihrem historischen Stadtkern. Die Innenstadt ist sehenswert und nur wenige Minuten Fußweg vom Bahnhof entfernt.

Die Fahrt beginnt voraussichtlich um 10.00 Uhr in Unna (Wiederankunft ca. 18.10 Uhr). Zustieg ist möglich in Holzwickede, Dortmund-Sölde, Do-Aplerbeck, Do-Hörde und Dortmund Hbf (ab ca. 10.50 Uhr, an ca. 18.30 Uhr) und Witten Hbf. Von Neuenrade aus fährt der Schienenbus wieder zurück über Fröndenberg und Unna bis Dortmund.

Der Fahrpreis für die „Erlebnisfahrt Hönnetal“ (einschließlich Mittagessen, Platzreservierung und Reiseleitung)  beläuft sich auf 29,00 €uro (Kinder von 6 bis 12 Jahren 10,00 €uro). Gruppen ab 10 Personen erhalten pro Person 2,00 € Ermäßigung.

Interessierte können sich  telefonisch unter der Rufnummer (02375)5788 anmelden.

 

04.03.2017

Dampfsonderzug mit "der" 01 150 vom Hönnetal zum Vater Rhein

Am Samstag, 9. September 2017, setzt sich im beschaulichen Bahnhof Menden ein langer Dampfschnellzug in Bewegung. Ziel ist diesmal die schöne Stadt Koblenz am Zusammenfluss von Rhein und Mosel. Wer möchte, kann im Schnellzug weiter nach Boppard fahren und von dort aus mit dem Schiff zurück nach Koblenz schippern. Zustieg ist neben Menden auch in Fröndenberg, Schwerte und Hagen möglich. Der historische Sonderzug startet in Menden gegen 6:00 Uhr und in Fröndenberg um ca. 6:15 Uhr. Die Rückankunft in Menden erfolgt um ca. 23:30 Uhr.

Der Sonderzug besteht aus sehr bequemen Schnellzugwagen der 1. und 2. Klasse mit 6er Abteilen und Seitengang. Besonders die 1. Klasse-Wagen aus den 1960er Jahren sind für ihren hohen Reisekomfort bekannt. Natürlich ist wieder der beliebte Barwagen dabei! Hier ist der Treffpunkt für Jung und Alt und die Stimmung ist hier garantiert wieder bestens. Auf dem Hinweg kann hier in Ruhe gefrühstückt werden, während auf dem Rückweg im Barwagen ordentlich gefeiert wird.

Gezogen wird der Zug von der imposanten Schnellzugdampflok 01 150. Die 01 150 (Altbau 01) ist eine besondere Dampflok. Fabrikneu hat sie im Jahr 1935 an den Feierlichkeiten zum 100jährigen Bestehen der Eisenbahn in Deutschland teilgenommen. Zuerst von der Deutschen Reichsbahn und danach von der Deutschen Bundesbahn wurde die Lok bis 1973 eingesetzt und dann ausgemustert. Ihr Schicksal schien besiegelt. Vor der Verschrottung wurde die legändere Lok vom Industriellen Walter Seidensticker aus Bielefeld gerettet. Bei der 150Jahrfeier der Deutschen Bahn im Jahr 1985 war die Lok wieder dabei.

Doch nicht nur die kohlegefeuerte Dampflok ist ein echtes Sahnestück für Eisenbahnfreunde. Es werden landschaftlich außerordentlich reizvolle Strecken befahren. Besonders hervorzuheben ist sicherlich der Abschnitt entlang des Rheins.

In Koblenz besteht ein Aufenthalt von rund sechs Stunden. Hier gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die man in Ruhe besichtigen kann. Wer möchte, kann aber auch im Schnellzug weiter nach Boppard fahren. Hier wartet bereits ein Sonderschiff, das unsere Fahrgäste (gegen einen Aufpreis von 12 €, Kinder 6 €) zurück nach Koblenz bringt.

Die Fahrkarten kosten in der 2. Klasse für Erwachsene 89,00 € und für Kinder von 3 bis 14 Jahren 49,00 € und in der 1.Klasse 109,00 € bzw. 59,00 €. Mitglieder der Eisenbahnfreunde Hönnetal und der Stiftung Bahn-Sozialwerk, Ortsstelle Fröndenberg, erhalten einen Preisnachlass in Höhe von 5 € pro Fahrkarte.

Die Fahrkarten (reservierte Plätze) können im Internet unter www.westfalendampf.de oder telefonisch  unter 02572/1793 (Infotelefon Westfalendampf) bestellt werden. Im Internet unter www.westfalendampf.de gibt es weitere Informationen über die engagierte Arbeitsgemeinschaft Westfalendampf.

Foto:  Die Dampfloklegende 01 0150 in Siegen (Arbeitsgemeinschaft Westfalendampf)

 

27.02.2017

Das Honselmann-Trio fuhr Hönnetalbahn

Etwa 40 Gäste konnten der Förderverein Kulturbahnhof Binolen e.V. und die Eisenbahnfreunde Hönnetal am Samstag 25.Februar 2017 im Kulturschuppen in Binolen begrüßen. Ein ganzer Teil der Gäste war mit der Hönnetalbahn angereist – ein idealer Einstieg in einen Abend, in dem es vor allem um die Eisenbahn im Hönnetal ging, die in diesem Jahr seit 105 Jahren fährt. Und die Kulisse dazu boten historische Stationsschilder, Bilder und der Bahnbetrieb vor der Tür.

Das Trio Honselmann, das sind der Textdichter Helmut Rauer, die Sängerin Sabine Collatz und der Pianist Maximilian Paroth, hatte einen „Abend für die Eisenbahn“ gestaltet und brannte ein ganzes Feuerwerk an Texten, Gedichten und Liedern ab. Einiges davon war historisch, der Großteil jedoch stammt jedoch aus der Feder von Helmut Rauer, dessen Wortspielerein das Publikum begeisterte. Besonders spannend waren seine „Krimericks“, ein Wortspiel aus Krimi und der Gedichtsform Limmerick. Zu jeder Station der Hönnetalbahn fand er einen Limmerick mit kriminalistischem Hintergrund und einer Portion schwarzem Humor. Sogar auf Lendringsen fiel ihm ein Reim ein.

Musikalisch setzte Sabine Collatz u.a. der Hönnetalbahn und dem Schienenbus ein Denkmal. Den Schienenbus-Song musste das Trio sogar als Zugabe geben. Mehr zum Trio Honselmann gibt es im Internet unter www.kleinkunst-rauer.de .

Für die Vorsitzenden der beiden veranstaltenden Vereine, Prof. Michael Schmoll und dessen Bruder Johannes Schmoll, war dieser Abend der gelungene Einstieg in weitere Veranstaltungen dieser Art. „Für Kleinkunst ist dieser Bahnhof mit seinen Kulturschuppen wie geschaffen“, so Prof. M. Schmoll. Soviel ist auf jeden Fall klar: Fortsetzung folgt.

v.l.n.r.: Hemut Rauer, Maximilian Paroth und Sabine Collatz , Foto : Johannes Schmoll

 

29.01.2017  

Frühjahrswanderung rund um Wickede (Ruhr)

Am Samstag, 20.Mai 2017, wird es eine EFH-/BSW-Frühjahrswanderung mit Wanderführer Heinz Schlotmann aus Wickede geben. Start ist um 10.15 Uhr am Bahnhof Wickede nach Ankunft des Zuges aus Fröndenberg um 10.10 Uhr. Wir wandern zunächst am Ruhrgraben entlang und weiter durch den Oevinghauser Wald und den Werler Wald. Über den Haarweg und Gut Scheda erreichen wir wieder die Ruhr und folgen ihr zurück nach Wickede. Insgesamt ist die Wanderstrecke 15 km lang. Unterwegs legen wir eine Rast in der Gaststätte Rohrbach ein. Nach der Rückkehr in Wickede ist eine Einkehr in die Gaststätte Erlenhof geplant,  bevor es dann mit dem Zug um 18.48 Uhr Richtung Fröndenberg/Neuenrade wieder nach Hause geht. Wer möchte, der kann auf die Einkehr verzichten. Nähere Infos und Anmeldung bitte bis zum 18.Mai bei Burkhard Wendel, Tel. 02375/5788.  

 

26.01.2017

Spendenübergabe an den Hospizkreis Menden

Am 25.01.2017 wurde der Erlös der Tombola, die die Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V. (EFH) zu ihrer letztjährigen Weihnachtsfeier veranstaltet haben, per Spendenscheck an den Hospizkreis Menden e.V. übergeben. Die stolze Summe von 855,07 € nahmen Uta Lahme, Maria Horvatic und Dorothee Martin vom Hospizkreis für Menden und Fröndenberg per Spendenscheck entgegen.

Uta Lahme, Maria Horvatic und Dorothee Martin v.l.n.r , Hospizkreis Menden und Fröndenberg und hintere Reihe Manfred Horvatic, Brigitte Oehlenberg, Rüdiger Vollmer und Burkhard Wendel von den EFH

 

21.01.2017

Eisenbahnfreunde Hönnetal tagen im Güterschuppen Bahnhof Binolen - Neuer Fahrplan der Hönnetalbahn "mit viel Licht, aber auch Schatten"

 

Zu ihrer Jahreshauptversammlung trafen sich die Mitglieder der Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V. (EFH) im Güterschuppen des Bahnhofs Binolen. Der langjährige 1.Vorsitzende Johannes Schmoll leitete routiniert eine harmonische Jahreshauptversammlung.

Johannes Schmoll freute sich darüber, dass die Mitglieder Herbert Bandow (Menden), Gerhard Blüthner (Lünen), Peter Müller (Neuenrade), Klaus-Dieter Rapp (Balve) und Christian Regener (Dortmund) in diesem Jahr 25 Jahre lang dem Verein die Treue gehalten haben. Persönlich konnte er sich bei den anwesenden Jubilaren Herbert Bandow, Gerhard Blüthner und Christian Regener bedanken.

In seinem Rechenschaftsbericht verwies Johannes Schmoll auf die wiederum zahlreichen Aktivitäten der Eisenbahnfreunde im vergangenen Jahr. Er stellte fest, dass gute Vereinsarbeit stets aus der Mischung aus Tradition und Neuem bestehe: "Traditionen haben etwas Verlässliches an sich, das man kennt und nicht mit großem Risiko behaftet ist. Neues ist nötig um nicht zu vergreisen oder gesellschaftliche Entwicklungen zu verschlafen."

Die Hönnetalbahn wurde mit verschiedenen Aktionen gefördert. Dazu zählte er u.a. die Schienenbusfahrten 2016 ins Hönnetal, aber auch die Mitwirkung im Arbeitskreis Menden - Hemer und den regelmäßigen Austausch mit dem ZRL, der für den Schienenverkehr im Hönnetal zuständig ist. Ebenso die Weihnachtsmannfahrten (ununterbrochen nun seit 23 Jahren!) sind für ihn wegen der Imagewerbung für die Hönnetalbahn überaus bedeutend. Neben dem historischen Schienenbus sei zweifelsohne auch die Hönnetalbahn-Modulanlage der EFH-Modellbahngruppe ein wichtiger Sympathieträger für den Verein und die Hönnetalbahn. Die imposante Modellbahnanlage der Hönnetalbahn sei mit großer Publikumsresonanz wiederum zwischen Weihnachten und Neujahr im Güterschuppen präsentiert worden. Das Modellbahn-Seminar im Vereinsheim mit Teilnehmern aller Altersschichten bewertete er als sehr erfolgreich. Höhepunkt war der große Schienenbustag im Hönnetal am 12.Juni des vergangenen Jahres. Der gesamte Verkehr auf der Bahnstrecke wurde an diesem Tag mit historischen Triebwagen und Bussen durchgeführt. Die Resonanz bezeichnete er als hervorragend. Die gute, alte EFH-Tradition mit den Mehrtagesfahrten wurde von Sieglinde und Manfred Abel mit der Gruppenreise nach Garmisch-Partenkirchen wieder belebt.

Nicht nur Lob, auch reichlich Kritik fand der seit Dezember gültige neue Fahrplan der Hönnetalbahn in der Öffentlichkeit. Johannes Schmoll sagte dazu: "Wir haben viele Verbesserungen des neuen Fahrplans der Hönnetalbahn zwar mit Freude aufgenommen, aber auch Kritikpunkte erkannt und dem zuständigen NWL kommuniziert. Das hatte zur Folge, dass eine Taktlücke am frühen Morgen zumindest mit einem Bus geschlossen wurde. Es muss aber noch weiter gehen. Weitere Gespräche mit dem Zweckverband Ruhr-Lippe (ZRL) in Unna stehen an." In den Gesprächen mit dem ZRL wird es u.a. darum gehen den Frühbus durch einen Zug zu ersetzen.

Unzufrieden sind die Eisenbahnfreunde auch mit der Situation am Umsteigebahnhof Fröndenberg. Es gibt keine Lautsprecherdurchsagen mehr vom Fahrdienstleiter des Stellwerks bei Unregelmäßigkeiten, z.B. bei Verspätungen, Gleisänderungen und Zugausfällen. Die Züge können oft die Fahrplanzeiten nicht einhalten und sind verspätet. Zudem sind die Anschlüsse von und nach Dortmund sehr knapp bemessen.

Der Hemeraner Hans-Peter Jung, Kassenverwalter des Vereins, gab den Kassenbericht ab. Er berichtete den Anwesenden, dass der Verein finanziell recht gut aufgestellt sei. Aktuell verfüge der Verein über 443 Mitglieder. Kassenprüfer Thorsten Westbrock bescheinigte Hans-Peter Jung in seinem Kassenprüfbericht eine korrekte Kassenführung. Daraufhin erteilte die Versammlung dem Vorstand ohne Gegenstimme Entlastung. Friedbert Haringhaus wurde zum neuen Kassenprüfer gewählt.

Guido Kaiser, 2.Vorsitzender und engagierter Eisenbahner mit Herz und Seele, informierte über das aktuelle heimische Bahngeschehen. Neben Details zum neuen Fahrplan berichtete er, dass das über 50 Jahre alte Gleisbildstellwerk des Bahnhofs Menden durch ein elektronisches Stellwerk ersetzt werden soll mit Fernsteuerung des Bahnhofs Horlecke, evtl. auch des Bahnhofs Binolen.

Johannes Schmoll verwies auf die nächsten Termine. Am 17.02. ist die Jahreshauptversammlung des Fördervereins Schienenbus. Das Trio Honselmann gastiert am 25.02. auf dem Güterschuppen des Bahnhofs Binolen mit dem Programm "Ein Abend für die Hönnetalbahn". Vom 05.-09.04. wird die Modellbahngruppe mit der gesamten Anlage der Hönnetalbahn auf der Intermodellbau in Dortmund vertreten sein.

Johannes Schmoll bedankte sich bei den vielen aktiven EFH-Mitgliedern. Stellvertretend für alle Anderen hob er namentlich Bettina Friedrich als engagierte Vereinsheimverwalterin und Markus Hüsken für seine stets aktuelle und schnelle Mitgliederinformation hervor.

Johannes Schmoll, 1.Vorsitzender der EFH (links), freut sich mit Christian Regener, Gerhard Blüthner und Herbert Bandow über deren 25jährige Vereinstreue. Foto: Burkhard Wendel

 

 

31.12.2016

Einmal Neuenrade und zurück auf zweiundvierzig Metern Modellbahn - Eisenbahnfreunde Hönnetal präsentierten ihre Mini-Hönnetalbahn in Binolen

Die Modellbahngruppe der Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V. (EFH) veranstaltete „zwischen den Jahren“ vom 27. bis zum 30.Dezember 2016 im neuen Güterschuppen des Bahnhof Binolen traditionell die Modellbahnausstellung zur Hönnetalbahn, die eine herausragende Resonanz gefunden hat. Vorsichtig geschätzt fanden bei freiem Eintritt an den vier Tagen etwa 800 Besucher den Weg zur Ausstellung im Bahnhof Binolen.

Die  EFH-Modellbahner um Alfons Blumenkamp und Gerd Humme präsentierten ihre zahlreichen Hönnetalbahndioramen, die zusammengefügt 45 Meter ergeben. Die bis ins Detail liebevoll mit viel Mühe in Eigenarbeit angefertigten Module im Maßstab 1:87 zeigen den Fahrbetrieb auf der Hönnetalbahn in den sechziger Jahren. Es war eine Zeit, in der die Hönnetalbahn besonders im Güterverkehr eine enorme Bedeutung besaß. Schließlich war die Hönnetalbahn die rentabelste Nebenbahn des Sauerlandes. Auf den einzelnen Bahnhöfen und auf den Gleisanschlüssen entlang der Strecke bis Neuenrade gab es zahlreichen Wagenladungsverkehr, so wurde u.a. Kalkstein, Grubenholz aber auch Stückgut verladen. Es gab eine faszinierende Fahrzeugvielfalt zu bestaunen, von Dampfzügen über von Dieselloks gezogene Züge bis hin zu den roten Schienenbussen.

Und dieses nostalgische Stück Hönnetalbahn ließen die Eisenbahnfreunde wieder aufleben. Lebhafter stilechter Eisenbahnverkehr in Spur H0 auf der Miniatur-Hönnetalbahn mit originalgetreu nach gebauten Bahnhofsanlagen wie z.B. Neuenrade, Garbeck, Balve, Sanssouci und Binolen faszinierte die Besucher. Der Wiedererkennungswert insbesondere für ältere Besucher war enorm hoch, auch bei den Details am Rande, z.B. der Bienenhütte von Ruschepauls Karl bzw. später Pütters Karl gegenüber vom Bahnhofsgebäude Balve. Aber man findet auch, ähnlich wie bei der größten Modellbahnausstellung der Welt, Miniatur-Wunderland in Hamburg, verschiedene Details zum schmunzeln. 

Dieses Jahr wurde erstmals das Modul der Burg Klusenstein der Öffentlichkeit vorgestellt. Alfons Blumenkamp hat bis in das letzte Detail die Burg mit ihren Nebengebäuden, aber auch den Binoler Eisenbahntunnel mit der Feldhofhöhle, liebevoll nachgebaut.

Gerd Humme von den EFH: „Es ist schon ein Riesenaufwand gewesen die Anlage als eine große Einheit darzustellen. Aber die hohe Besucherzahl und auch die begeisterten Kommentare der Gäste haben gezeigt, es hat sich gelohnt. Es kommen mittlerweile auch viele Besucher von außerhalb des Hönnetals. Jedes Jahr kommen neue Besucher, aber auch viele "Wiederholungstäter", die sich an der Hönnetalbahn im Miniaturformat immer wieder auf's Neue begeistern."

Auch im nächsten Jahr, so versprechen die Eisenbahnfreunde, wird die riesige Anlage der Hönnetalbahn zwischen Weihnachten und Neujahr wieder im Bahnhof Binolen für jung und alt zu bestaunen sein.

  

Kulturbahnhof Binolen mit neuer Homepage

Die Homepage des Kulturbahnhofes Binolen wurde überarbeitet und ist ab sofort unter www.bahnhof-binolen.de zu erreichen.

 

24.12.2016

Weihnachtsmänner auf der Hönnetalbahn haben Heiligabend gut zu tun - Zum 23.Mal bescherten sie die mitreisenden Kinder

 

Die Weihnachtsmannfahrten auf der Hönnetalbahn an Heiligabend stellen jedes Jahr eine gelungene, stimmungsvolle Aktion der Eisenbahnfreunde Hönnetal dar. Bei eher frühlingshaften Temperaturen zog es auch in diesem Jahr wieder viele jüngere und ältere Fahrgäste mit Kindern auf die Hönnetalbahn.

Das Interesse der Kinder, Mamas und Papas sowie Omas und Opas an den Zugfahrten mit dem Weihnachtsmann war wiederum riesig. Die beiden Weihnachtsmänner mit dem Helferteam verteilten rund 450 Tüten mit Leckereien an die erschienenen Kinder.  Den Erwachsenen wurde mit Glühwein eingeheizt, die Kinder bekamen leckeren Kinderpunsch.

Die Fahrten mit dem Weihnachtsmann auf der Hönnetalbahn wurden wieder von den Eisenbahnfreunden Hönnetal e.V. organisiert, dieses Jahr zum 23.Mal in Folge. Daher kommt es mittlerweile häufiger vor, dass Eltern mit ihren Kindern in den Weihnachtsmannzügen mitfahren, die in den Anfangsjahren selbst mit den eigenen Eltern den Weihnachtsmann in der Hönnetalbahn besucht haben. Von Anfang an dabei als Weihnachtsmann ist Rüdiger Lenk aus Balve. Der 2.Weihnachtsmann, Rüdiger Vollmer aus Menden, fuhr jeweils im Gegenzug. Beide hatten sehr gut zu tun. Wie in jedem Jahr freuten sie sich über die glücklichen Kinder,nachdem sie dankbar ihre Tüte mit Leckereien erhalten hatten.

Finanziert wurde die Veranstaltung aus der Vereinskasse der Eisenbahnfreunde Hönnetal. Der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Ruhr-Lippe (ZRL) in Unna unterstützte auch in diesem Jahr diese Aktion. Stündlich verkehrten die Hönnetalbahnzüge von etwa 9.30 - 13.30 Uhr, wegen der großen Resonanz verkehrten jeweils zwei Triebwagen als ein Zug. So gab es genügend Sitzplätze, aber die Züge waren gut besetzt.  Auf den Endbahnhöfen in Neuenrade und Fröndenberg durften die Kinder den Triebfahrzeugführern der beiden Zuggarnituren über die Schulter schauen und ihnen Fragen stellen.

Gerd Humme und Hans-Peter Jung, beide im Vorstand der Eisenbahnfreunde Hönnetal: „Wie in jedem Jahr war es auch dieses Mal eine  gelungene, stimmungsvolle Veranstaltung. Man sah glückliche Kinder, zufriedene Eltern und Großeltern. Es war eine gute Werbung für die Hönnetalbahn und für unseren Verein Eisenbahnfreunde Hönnetal. Auf diesem Wege möchten wir uns bei allen bedanken, die diese wunderbare Aktion in vielfältiger Weise wieder unterstützt haben.“

 

 

Vivien Sophie Eick, Felix und Zoe Larissa Holzkamp freuen sich über ihre Tüte mit Leckereien

 

 

11.12.2016

Große Weihnachtsfeier der der Eisenbahnfreunde Hönnetal - Rüdiger Lenk und Rüdiger Vollmer sind Mitglieder des Jahres

Die Weihnachtsfeier der Mitglieder der Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V. (EFH) am Samstag, den 10.Dezember, bei Daniel Oberkampf vom Haus Oberkampf in Menden, war wie jedes Jahr sehr gut besucht. Das Weihnachtsfeierteam um Burkhard Wendel herum hatte erneut ein attraktives Programm zusammen gestellt.

So gab es ein unterhaltsames EFH-Quiz mit vielen Gewinnen. Zahlreiche, ansprechende Preise warteten auch bei der Tombola zugunsten des Hospizkreises Menden e.V. (für Menden und Fröndenberg) auf die Gewinner. Die Hauptpreise gingen an Bernd und Dorothea Gerdes aus Hemer, Walter und Barbara Zirkwa aus Fröndenberg (jeweils eine hochwertige Unisex-Umhängetasche) sowie Horst und Helga Ebersbach aus Menden (Freifahrt für zwei Personen im Dampfsonderzug  am 02.09.2017 im Dampfzug von Menden nach Cochem an der Mosel). Insgesamt gab es fünfzig ansprechende Preise zu gewinnen. Den Gesamterlös aus der Tombola in Höhe von 841 € erhält der gemeinnützige Hospizkreis Menden e.V. für Menden und Fröndenberg. Der Hospizkreis steht seit 20 Jahren bereit, um ehrenamtlich Menschen in ihrer letzten Lebensphase und ihren Angehörigen zu helfen. Das geschieht ambulant, also zu Hause sowie in den Krankenhäusern und Altenheimen.
Mit großer Spannung warteten die Eisenbahnfreunde darauf, wer wohl zum Mitglied des Jahres gekürt würde.  Stellvertretend für alle anderen aktiven EFH-Mitglieder wurden in diesem Jahr Rüdiger Lenk aus Balve sowie Rüdiger Vollmer aus Menden geehrt, in dem sie zu den Mitgliedern des Jahres 2016 ernannt wurden. Beide betreiben eine nicht zu unterschätzende Sympathiewerbung für die Hönnetalbahn und den Verein der Eisenbahnfreunde, da sie Heiligabend auf der Bahnstrecke zwischen Fröndenberg und Neuenrade als Weihnachtsmänner alle Kinder im Zug mit einer Tüte voller Leckereien beschenken. In diesem Jahr wird die beliebte EFH-Veranstaltung zum 23.Mal in Folge stattfinden.

Der absolute Höhepunkt des Abends waren die Auftritte des aus dem Fernsehen bekannten Bauern Klemens Schulte-Vierkötter. So erfuhren die Eisenbahnfreunde, das Bauer Klemens selbst überzeugter Eisenbahnfreund ist. In seinem Heimatdorf Drüpplinghausen gibt es eine 300 m lange Bahnstrecke von Drüpplinghausen Nord nach Drüpplinghausen Süd. Es gibt regelmäßigen Zugverkehr, denn jeden Sonntag verkehrt ein Zug zum Hochamt. Die Eisenbahnfreunde waren begeistert über die zahlreichen (Bahn-) Dönekes von Bauer Klemens. Hinter Bauer Klemens steckt der international bekannte Mendener Puppenspieler Bodo Schulte. Unterstützt wurde er von Stefan Neuhaus.

Zum Abschluss der Veranstaltung gab es für alle einen fair gehandelten Schoko-Nikolaus. Einige Nikoläuse bescherten ihren Empfängern weitere Gewinne, so erhielten u.a.  Gisela Richter einen Gutschein vom Haus Oberkampf, Wolfgang Schulte einen DB-Reisegutschein und Harald Wehner EFH-Taler. Bei der Weihnachtsfeier der EFH sind die EFH-Taler gleichberechtigtes Zahlungsmittel wie der Euro.

Nach zehn Jahren der Organisation der Weihnachtsfeier beendet nun das Weihnachtsfeierteam um Burkhard Wendel, der auch den Abend moderierte, seine erfolgreiche Arbeit. Johannes Schmoll, der Vereinsvorsitzende, bedankte sich bei ihm und seinem Team, bestehend aus Gisela und Uwe Richter, Brigitte Oehlenberg und Rüdiger Vollmer, Ludger Moog und Andrea Schulte. Johannes Schmoll versicherte, dass es natürlich auch in Zukunft EFH-Weihnachtsfeiern geben würde.

Das Weihnachtsfeierteam gemeinsam mit Bauer Schulte-Vierkötter bzw. Bodo Schulte

 

Ehrung der Mitglieder des Jahres Rüdiger Vollmer (Mitte) und Rüdiger Lenk (rechts) durch Burkhard Wendel

 

04.12.2016

Schienenbus war nach Bonn unterwegs

Am Samstag 26. November 2016 war die diesjährige Weihnachtsmarktfahrt mit dem Schienenbus nach Bonn. Mit 190 Fahrgästen (ausverkauft) ging es von Neuenrade an den Rhein. Hier hatten die Fahrgäste ausreichend Zeit die historische Stadtkulisse und den Weihnachtsmarkt zu besuchen. Gegen 21 Uhr kam dann der Schienenbus wieder im Hönnetal an.

 

31.10.2016

Modellbau-Workshop - ein toller Erfolg

Wie baut man eine schöne Modellbahn? Mit dieser Frage beschäftigten sich am Samstag 12 Erwachsene (darunter gestandene Papas und Großväter) und 7 Kinder (bzw. Enkelkinder) im Vereinsheim der Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V. am Samstag, 29.Oktober, im Bahnhof Binolen. Von 9 bis 17 Uhr hatten die Modellbahner des Vereins zum "Modellbau-Workshop" geladen.

 

Unter fachkundiger Anleitung der erfahrenen Modellbahner um Klaus Kampelmann, Alfons Blumenkamp und Erwin van Stekelenburg bauten die Teilnehmer in nur knapp 6 Stunden jeweils ein kleines Modul. Das

bedeutet: in einen genormten Rahmen wird um ein Modellbahngleis herum eine kleine Landschaft gebastelt. Dass dieses gar nicht so schwer ist und jede Menge Platz für Kreativität ist, hatten die Teilnehmer schnell heraus. Und so entstanden richtige kleine Kunstwerke. Die einen schufen einen kleinen Bahnhaltepunkt, andere die Umgebung um einen beschrankten Bahnübergang und wieder andere eine kleine Felsenlandschaft. Da waren selbst die Profi-Modellbahner der EFH überrascht und begeistert.

 

Während der Bauphasen verriet Klaus Kampelmann immer wieder kleine Tricks zum Modellbau. So z.B., dass das wichtigste Werkzeug des Modellbauers nicht etwa Hammer, Pinsel oder Säge sind, sondern Zahnstocher und Schaschlikspieß. Oder: Wie schottert man ein Gleis richtig ein? Wie gestaltet man Felsen?

 

Gegen Ende des harmonischen und informativen Tages präsentierten die Teilnehmer stolz ihre Module, die nach Möglichkeit bei der Modellbahnschau vom 27. bis 30.12.2016 im Vereinsheim der EFH in Binolen auch ausgestellt werden sollen.

 

"Dass wir gemeinsam basteln und kreativ sein konnten, ist vielleicht der ideale Einstieg in das vielseitige Hobby Eisenbahn", freute sich auch der 1. Vorsitzender Johannes Schmoll zum Abschluss des Workshops.

Foto: Die stolzen Teilnehmer des ersten Modellbahnworkshops der Eisenbahnfreunde mit ihren selbst erstellten Modellbahnmodulen. Foto: Johannes Schmoll (EFH)

 

 

Der Schienenfloh der Eisenbahnfreunde ist fit für die Zukunft

Der "Schienen-Floh" der Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V. ist bei Groß und Klein seit mehr als 25 Jahren beliebt. Eigentlich war das kleine Schienenauto einmal im Hönnetal für den Transport von Bahnarbeitern für kleine Reparaturen an der Strecke im Einsatz gewesen, was jedoch schon mehr als 35 Jahre her sein muss. Die Eisenbahnfreunde haben den "Floh" vor 30 Jahren vor dem Schrottplatz gerettet und später aufgearbeitet.
Doch jetzt wurden größere Reparaturen notwendig. Unter anderem musste der in die Jahre gekommene Drehkranz, mit der sich das Fahrzeug leicht auf der Stelle herumdrehen lässt, erneuert werden. Die Bahnfreunde entschieden sich dafür, nicht mehr die originale Kurbeltechnik einzubauen, sondern das Fahrzeug mit Hilfe einer elektrischen Hydraulik zu drehen. Somit kann der Floh künftig flexibler uns spontaner aus seinem "Stall" geholt werden.
Das liebevoll von den Eisenbahnfreunden „Schienenfloh“ genannte Fahrzeug hat u.a. auch eine Einsteigehilfe bekommen und die Vordersitze sind restauriert worden. Auch sicherheitstechnische Änderungen sind durchgeführt worden.

Möglich wurde die finanziell aufwändige Maßnahme mit Unterstützung des Unternehmens RWE International, das den Umbau mit 2.000 € unterstützte. Die Aktiven der Eisenbahnfreunde Hönnetal haben viele Stunden an Arbeitszeit in die Umbaumaßnahmen investiert. Am 29.10. wurde der Floh im Beisein des RWE-Vertreters Wilhelm Rademacher vom Netzbetrieb Balve und dem 1. Vorsitzendern der EFH Johannes Schmoll feierlich übergeben. Nach der Winterpause steht er dann wieder großen und kleinen Eisenbahnfans zur Verfügung.

Foto: Offizielle Übergabe des restaurierten Schienenflohs der Eisenbahnfreunde im Bahnhof Binolen. Vor dem Floh Wilhelm Rademacher (RWE), rechts neben ihm Bernhard Levermann (EFH), der besonders viel Zeit in den Umbau des Fahrzeugs investiert hat.

Foto von Johannes Schmoll, EFH

 

24.09.2016

 

Mehrtagesreise der Eisenbahnfreunde war ein voller Erfolg

 

Vom 03. bis 10. September 2016 weilte eine Reisegruppe der Eisenbahnfreunde Hönnetal im

Werdenfelser Land. Die beiden EFH-Mitglieder Manfred und Sieglinde Abel hatten die Reise in

Anlehnung an die gute alte Tradition der BriRi-Touren sehr gut geplant und durchgeführt. Die Teilnehmer

äußerten sich überaus positiv über die gelungene Reise.

Vom Urlaubsort Garmisch aus wurden Fahrten zum Wank, zum Eibsee, zum Schloss Linderhof  und zum Wandergebiet  Kreuzeck unternommen.

Mit der Karwendelbahn ging es über Mittenwald und Seefeld

nach Innsbruck. Höhepunkt der Woche war eine Fahrt mit der Zahnradbahn zur Zugspitze, Deutschlands

höchst gelegenem Berg.  Bei strahlendem Sonnenschein konnten die umliegenden Berge bewundert

werden.

Reiseleiter Manfred und seine Ehefrau Sieglinde Abel sowie die Reiseteilnehmer freuen sich schon jetzt

auf die Mehrtagesfahrt im kommenden Jahr. Sobald Reiseziel, Programm und Termin feststehen, werden

wir unsere Mitglieder informieren.

Eine Bitte von Manfred Abel: Falls jemand ihn während der Reisen als zweiter Reiseleiter unterstützen

könnte, dann wäre das eine gute Sache. Der- oder diejenige müsste sich noch nicht mal unbedingt in

die Vorplanungen aktiv mit einbringen. Wer Interesse hat Manfred Abel zu unterstützen, der

erreicht ihn telefonisch unter 02373/65357.

 

29.08.2016

Auf Schienenkreuzfahrt mit Käpt'n Uwe

 

Die dritte Schienenkreuzfahrt mit Käpt'n Uwe Richter führte am Samstag, den 27.August 2016 nach Köln. Von Fröndenberg aus fuhren die 15 Mitglieder der Eisenbahnfreunde Hönnetal bzw. des Bahn-Sozialwerks mit der Hönnetalbahn bis Neuenrade und weiter per Bus nach Werdohl. Hier gab es in der Bahnhofskombüse des Cafés Grote, das über ein tolles Eisenbahn-Ambiente verfügt, ein leckeres Frühstück. Gerd Humme wurde anschließend aufgrund seiner besonderer Verdienste für die Eisenbahnfreunde zum "Leichtmatrosen Plan B" ernannt.

Über Siegen führte der Käpt'n seine Crew bis zum Ziel Köln am Rhein. Bei bestem Wetter unternahm die Gruppe eine Schifffahrt auf dem Rhein und ließ es sich in der Altstadt gut gehen. Über Unna erreichten die Fahrtteilnehmer am Abend alle wohl behalten wieder die Heimatbahnhöfe.

 

 

Gerd Humme (Mitte) wurde zum „Leichtmatrosen Plan B“ ernannt, rechts Käpt’n Uwe Richter

 

 

 

Die Gruppe auf dem Bahnsteig Bahnhof Werdohl

 

 

 

23.08.2016

Günter Unruhe verstorben - seine Modellbahnanlage lebt weiter

Er gehörte einfach stets mit dazu in unserem Verein. Zunächst jahrelang ohne Mitglied zu sein, seit 1998 als offizielles Mitglied der Eisenbahnfreunde Hönnetal. Er war bei fast jeder Vereinsaktivität dabei - Günter Unruhe aus Menden. Am 7.Juli 2016 verstarb Günter im Alter von fast 76 Jahren.

Günter war stets "passives" Mitglied, aber alle kannten und schätzten ihn. Seine Fröhlichkeit steckte jeden an und er war immer gut drauf. Die letzte Zeit seines Lebens verbrachte Günter in der Seniorenwohnanlage St. Vincenz in  Menden.

Seine H 0-Modellbahnanlage bleibt als Vermächtnis ständig aufgebaut in der Seniorenwohnanlage, in der er bis zu seinem Tod lebte. Am Samstag, den 20 August 2016, wurde Günters Anlage im Beisein u.a. seiner Angehörigen und der EFH-Vorstandsmitglieder Gerd Humme sowie Erwin van Stekelenburg offiziell der Seniorenwohnanlage St. Vincenz übergeben.

Günter Unruhe hatte die Anlage, die er so sehr liebte, den EFH vermacht. Die EFH bekamen aber die Erlaubnis, sie auch an andere dankbare Nutzer weiter zu geben. Die Senioren von St. Vincenz freuen sich nun  mit der Modellbahnanlage von Günter Unruhe ein Schmuckstück zu besitzen. Günter würde diese Lösung sicher gefallen. 

 

 

21.08.2016

Ferienmaus 2016

Rund 25 Kinder aus dem Hönnetal, überwiegend aus Fröndenberg und Menden, begleiteten die Ferienmaus der Eisenbahnfreunde Hönnetal (unterstützt von der Windmühle Fröndenberg und vom Bahn-Sozialwerk Fröndenberg) mit ihren Eltern bzw. Großeltern auf ihrem gelungenen Tagesausflug 2016. Mit der Hönnetalbahn ging die Fahrt zunächst bis Sanssouci. Von hier aus wanderte die Gruppe über den Hönnetalpfad bis Binolen. Unterwegs erklärte Ranger Andreas Vogt vom Landesbetrieb Wald und Forst NRW kindgerecht u.a., wie lecker Brennnesselblätter schmecken bzw. die Unterschiede zwischen verschiedenen Waldbäumen. Auf dem Bahngelände in Binolen stand Maria Watermann vom Hegering Balve bereit mit der spannenden Rollenden Waldschule. Anhand der unterschiedlichsten Tierpräparate erfuhren die Kinder eine Menge zur heimischen Tierwelt in der freien Natur. Später erschienen plötzlich noch drei mittelalterliche Ritter vom Verein Gräfliche Allianz Arnsberg Mark (GRAL), die sich einen Schaukampf mit ihren Schwertern lieferten. Auf dem Bahnhofsgelände in Binolen hatten die Kinder viel Spaß. Mit der Handhebeldraisine "Schienenkuffi" fuhren die Kinder und auch die Erwachsenen über das ehemalige Ladegleis. Rund um das Bahnhofsgebäude konnten die Kinder nach Herzenslust toben und spielen. Besonderen Gefallen hatten die Kinder an der großen Holzeisenbahn gefunden.

 

Die Teilnehmer der Ferienmaus vor dem Vereinsheim der EFH in Binolen