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Aktuelle Vereinsnachrichten

15.10.2018

26 Eisenbahnfreunde waren in Hamburg zu Gast

26 Eisenbahnfreunde waren am Samstag 06. Oktober 2018 in Hamburg im Miniaturwunderland zu Gast. Kurz nach 6 Uhr ging es von Fröndenberg aus, über Unna und Münster nach Hamburg. Pünktlich wurde die Hansestadt erreicht, und zu Fuß ging es durch die Innenstadt und am Rathaus entlang zur Miniaturwunderlandausstellung in die Speicherstadt. Ohne Wartezeit ging es gleich in die Ausstellung, wo gleich der neue Italienabschnitt bestaunt werden konnte.

Auch Teilnehmer die nicht das erste Mal in der Ausstellung waren, finden es immer wieder fasziniernd was für eine Ausstellung dort in Hamburg entstanden ist.

Bei unserem diesjährigen Besuch in Hamburg durfte ein Besuch der neuen Elbphilharmonie nicht fehlen. Auch hier ging es ohne Wartezeit mit der längsten Rolltreppe (82 Meter) auf die Besucherterrasse. Von ihr hat man einen wunderschönen Blick auf den Hafen von Hamburg. Das sonnige Herbstwetter in Hamburg bescherte den Teilnehmern einen tollen Tag, und Hamburg zeigte sich von seiner besten, aber auch vollen Seite.....

Nach dem Besuch von Miniaturwunderland und "Elphi" hatten alle Teilnehmer noch genug Zeit um die Stadt Hamburg zu besuchen. Gegen 18.45 Uhr ging es dann ein wenig "umgeplant" mit einem verspäteten IC nach Münster. Leider erreichten wir dann aufgrund von "Störungen im Betriebsablauf" erst um Mitternacht wieder den Bahnhof Fröndenberg, was aber der guten Stimmung der Reisegruppe wegen des schönen Tages keinen Abbruch tat.

 

Die Teilnehmer der Hamburgfahrt auf dem Bahnhof in Münster, Foto : Markus Hüsken

 

10.10.2018 

„30 Jahre Sauerland im Takt“ – Eisenbahnfreunde Hönnetal feierten die Einführung des Taktfahrplans 1988

Vor 30 Jahren startet im Hönnetal und auf der Oberen Ruhrtalbahn ein neues Fahrplankonzept, das den Weg frei machte für eine Zukunft der damals stilllegungsbedrohten Eisenbahnstrecken im Sauerland. Die Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V. haben das am Sonntag (07.10.2018) mit einem Streckenfest mit Mittelpunkt im Bahnhof Binolen gefeiert. Unterstützt wurde das Fest durch den NWL und die DB Regio Region NRW.

Wie stark sich die Eisenbahn – nicht nur im Sauerland – seit damals verändert hat, konnten die rd. 1.000 Besucher des Festes am Sonntag live erleben. Da war zum einen der nagelneue Triebwagen der Bauart „PESA-Link“ der DB Regio NRW im Einsatz. Er kommt vsl. Ende November auf der Hönnetalbahn zum Einsatz. Dagegen wirkte der andere Zug wie ein Dinosaurier vergangener Eisenbahntage:

Eine Diesellok der Baureihe 212 vorne, dahinter 3 Wagen, deren Baujahr auf die 60er Jahre zurück geht und dahinter – weil ein Umrangieren in Neuenrade nicht mehr möglich ist – noch eine Diesellok der Baureihe 218. Für drei Wagen waren also rund 2900 kW (ca. 3500 PS) im Einsatz, der Triebwagen braucht gerade mal 780 kW! Aber bis 1995 waren solche Züge – wenn auch teilweise modernisiert – Alltag im Hönne- und Ruhrtal!

Aber obwohl die Moderne viele Freunde fand, freuten sich viele Besucher an den alten Wagen, die sie noch aus der Schulzeit kennen. Da konnte man noch die Fenster öffnen und mehr Platz war auch. Dafür war das Einsteigen schon beschwerlicher…

Weitere Fahrzeuge aus der jüngeren Bahngeschichte waren in Fröndenberg zu besichtigen, darunter die legendäre „City-Bahn-Lok“ 218 137, ein VT 628.4 und ein noch hier verkehrender Triebwagen der Bauform LINT 648.

Bei herrlichem Herbstwetter zeigte sich die Hönnetalbahn von ihrer schönsten Seite – das war auch im herausgeputzten Bahnhof Binolen zu erleben, wo die Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V. zu einem kleinen Bahnhofsfest geladen hatten.

Hier gab es alles rund um die Eisenbahn zu erleben. Angefangen von Fahrten mit den Draisinen des Vereins, über die Modellbahn bis hin zum historischen Stellwerk. Unterstützt von den Aktiven des Traditionsbus Mark-Sauerland konnte auch ein Busverkehr angeboten werden, der zum einen den Parkplatz in Volkringhausen bediente, zum anderen aber zwischen Hemer und Balve pendelte, was gut angenommen wurde.

Die DB hatte die beliebte „Bobby-ICE-Cartbahn“ zum Fest geschickt. Aber manches Kind entschied sich an diesem Tag lieber für die „Karriere“ als Schrankenwärter denn als ICE-Kapitän und bediente die mechanische Schrankenanlage.

Die Hönnetalbahn war indes von Fotografen aus allen Teilen Deutschlands gesäumt, die sowohl die alte, als auch die neue Fahrzeuggeneration im Einsatz aufnehmen wollten.

Die Hönnetalbahn war wieder in den Schlagzeilen – aber nur in guten Schlagzeilen. Alle Züge waren pünktlich und die Stimmung war durchweg gut.

Wir danken allen Beteiligten und Gästen herzlich für das schöne und gelungene Fest. Viele fleißige Hände waren nötig, damit alles so gelingen konnte, wie es letzlich geworden ist.

Das gute Wetter war vielleicht eine kleine Belohnung!

Das neue Fahrzeug auf der Hönnetalbahn : 632-609 in der Nähe von Balve, Foto: Johannes Schmoll

Die historische Garnitur, mit 212 372 und 218 155 und den 3 Silberlingen bei Volkringhausen, Foto: Johannes Schmoll

 

20.09.2018

Weitere Termine im Jahr 2018

Die EFH haben die weiteren Termine und Aktivitäten für das Jahr 2018 festgelegt. Hier die Übersicht dazu :

 

02.11.2018 im Rahmen des EFH-Treffs : Dia-Vortrag von Frederik Löhring mit dem Thema : "Die Harzquerbahn - auf schmaler Spur zum Brocken". Beginn ist um 19.30 Uhr

 

16.11.2018 im Rahmen des EFH-Treffs: Modellbahnabend, schauen Sie unserer Modellbahngruppe beim Aufbau der „kleinen“ Hönnetalbahn über die Schultern. Die Modellbahner zeigen was für Technik hinter der Modellbahn steckt. Beginn ist bereits ab 18 Uhr im Güterschuppen Binolen.

 

Weihnachtliche Sonderfahrt im Schienenbus in die winterliche Eifel am 01.12.2018

Am 02. Dezember 2017 verabschiedete sich der Förderverein Schienenbus e.V. Menden mit einer letzten Schienenbus-Sonderfahrt nach Osnabrück von seinen Fahrgästen. Doch jetzt kommen die Schienenbusse zurück. Der neue Eigentümer der Schienenbusse, die AKE-Eisenbahntouristik, bietet als Partner der Eisenbahnfreude Hönnetal e.V. erstmalig eine Weihnachtsfahrt ab Menden an.

Und die hat es in sich! Gegen 8 Uhr startet der Schienenbus in Menden am Samstag, den 01. Dezember 2018 und fährt über Fröndenberg, Unna, Holzwickede, Schwerte zu einer nostalgische Reise zur Burg Satzvey, die in der Nähe von Euskirchen in der Eifel liegt.

Die Burg Satzvey gilt als eine der schönsten Wasserburgen des Rheinlands und ist gerade in der Adventszeit einen Besuch wert. In warmes Licht getaucht, präsentiert sich die Burg als ideale Kulisse für einen stimmungsvollen Weihnachtsmarkt, der seine Besucher verzaubert und in eine längst vergangene Zeit entführt. Die Burgweihnacht zählt mit ihren abwechslungsreichen Marktständen und dem mittelalterlichen Krippenspiel zu den beliebtesten Adventsmärkten Deutschlands und der Eintritt ist bereits im Reisepreis enthalten.

Mit großer Liebe zum Detail wird die traditionelle Weihnachtsgeschichte inszeniert und er-weckt selbst bei den erwachsenen Besuchern kindliche Vorfreude auf das große Fest. Die Werkstatt des Weihnachtsmanns heißt alle Kinder auf der Burg willkommen und fleißige Elfen helfen ihnen beim Basteln und Werkeln. Höhepunkt ist die burgeigene Backstube mit süßem Duft nach Zimt und Gebäck. In den Höfen, Sälen und im Park der Burg bieten zahlreiche Händler und Handwerker ihre Waren feil: von handgearbeiteten Geschenken wie Holzspielzeug, Christbaumschmuck, Seifen, Räucherwerk und Weihnachtskrippen bis hin zu kulinarischen Spezialitäten aus der Region. Auf Burg Satzvey bieten sich zahlreiche Highlights und beste Möglichkeiten für Weihnachtseinkäufe in einer einzigartigen Atmosphäre.

Der Eintritt in die Burganlage ist bereits im Reisepreis enthalten. Neben der Fahrt im Schienenbus sind außerdem die Platzreservierung und die Reiseleitung enthalten. Der Aufenthalt in Satzvey wird ca. 5 Stunden betragen. Die Rückkunft wird ca. um 21 Uhr sein. Der genaue Fahrplan wird momentan erstellt.

Betreut wird diese Schienenbusfahrt von den Mitgliedern der Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V. mit kalten und heißen Getränken, die Rahmenorganisation und auch die Annahme der Anmeldungen übernimmt die AKE Eisenbahntouristik.

Informationen und Anmeldungen sind ab sofort möglich unter AKE Eisenbahntouristik 06591 / 949 987 00 oder online unter www.ake-eisenbahntouristik.de.

Die Tradition der Schienenbussonderfahrten geht also weiter! Also schnell anmelden, denn die Fahrt dürfte auf großes Interesse stoßen.

 

 EFH-Weihnachtsfeier 2018

Am 08. Dezember 2018 feiern die EFH wieder ihre Weihnachtsfeier. Ab 19 Uhr ist der Saal im Haus Oberkampf in Menden wieder für uns vorbereitet. Wie schon im letzten Jahr wird es deutlich weniger Programm geben, dafür sollen die Advents- bzw. Weihnachtszeit wieder mehr in den Vordergrund rücken. Dazu gehört natürlich ein Besuch des Nikolauses aber auch schlicht das Beisammensein bei gutem Essen und Trinken. Anmeldungen zur Weihnachtsfeier sind ab sofort bei Burkhard Wendel unter Tel. 02375/5788 möglich.

 

Was macht der Weihnachtsmann Heiligabend? - Er fährt - wie stets - Hönnetalbahn!

Der Weihnachtsmann fährt Heiligabend mit der Hönnetalbahn. Er hat den Eisenbahnfreunden Hönnetal kund getan, dass er nun bereits im 25. Jahr in Folge (!) Heiligabend zwischen Fröndenberg und Neuenrade wieder Hönnetalbahn fährt. Der Weihnachtsmann betont: "Ich freue mich sehr mit den komfortablen Triebwagen auf der landschaftlich soreizvollen Hönnetalbahn in den Heiligabend hinein zu fahren. Das ist für mich die rechte und einzig wahre Einstimmung auf das Weihnachtsfest." Und wie jedes Jahr werden ihn sicher wieder viele Kinder und Erwachsene auf dieser stimmungsvollen Fahrt am 24. Dezember dieses Jahres begleiten.

Der Weihnachtsmann erwartet die kleinen und großen Gäste in den stündlichen Zügen auf der Hönnetalbahn zwischen 9.30 Uhr und 12.30 Uhr.

 

Modellbahnausstellung in Binolen „zwischen den Jahren“

Fast wie der Weihnachtsmann an Heiligabend hat sich die Modellbahnausstellung „zwischen den Jahren“ im Terminkalender einen festen Platz gesichert. Es fahren die kleinen Züge in HO wieder vom 27. Dezember bis 30. Dezember 2018 jeweils von 13 bis 17 Uhr auf der „kleinen“ Hönnetalbahn in der Güterhalle in Binolen. Natürlich ist dank des Stundentaktes die Anreise mit der „großen“ Hönnetalbahn kein Problem. Parkplätze sind an diesen Tagen rar in Binolen.

Die Modellbaugruppe der EFH freut sich auf regen Besuch.

 

12.08.2018

Neue Attraktion für Kinder am Bahnhof Binolen

Das Domizil der Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V. am Bahnhof Binolen ist seit dem vergangenen Samstag um eine Attraktion reicher: Die Eisenbahnfreunde weihten am vergangenen Samstag im Rahmen ihres Sommerfestes eine nagelneue Schaukel mit Rutsche und Klettermöglichkeit ein. Der 1. Vorsitzende des Vereins, Markus Hüsken und Wilhelm Rademacher, als Vertreter der Aktion „Innogy – aktiv vor Ort“, schnitten gemeinsam das „rot-weiße“ Band durch und übergaben so den Kindern das neue Spielgerät.

Durch die Initiative des Unternehmens Innogy, Aktivitäten von Vereinen vor Ort zu unterstützen, konnten allein im Raum Balve / Neuenrade bereits 22 Projekte finanziell gefördert werden. 3 Projekte konnten davon schon in Binolen realisiert werden, konnte W. Rademacher berichten. Darunter die beliebte Holzeisenbahn, neben der nun die neue Schaukel und zwei Holzbänke, in Eigenarbeit durch die Mitglieder der Eisenbahnfreunde, aufgestellt werden konnten.

Das ist ein weiterer Baustein in unserem Konzept „Erlebnisbahnhof Binolen“ freute sich auch der Vorsitzende der EFH, Markus Hüsken. In den letzten Jahren konnten hier einige Eisenbahnexponate früherer Zeit zum Teil betriebsfähig installiert werden. Stolz sind die Bahnfreunde auf den historischen Stellwerksraum und die funktionstüchtige ehemalige Schrankenanlage aus Hemer. Rollfähig sind der „Schienenfloh“, eine motorisierte Draisine und der „Kuffi“, die beliebte Handhebeldraisine.

 

 

Sommerfest 2018

Das diesjährige Sommerfest der Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V. fand diesmal am Samstag 11. August 2018 statt.  In diesem Jahr wurde von Binolen nach Eisborn zum Aussichtspunkt gewandert. Nach Rückkehr gab es Kaffee und Kuchen im Vereinsheim, bevor am frühen Abend gegrillt wurde. Der Floh, der wegen Hydraulikproblemen einige Zeit nicht fahren konnte, ist am Samstag wieder auf den Schienen in Binolen unterwegs gewesen. 

Die Wandergruppe auf dem Turm in Eisborn

 

26.06.2018

Großer Dampfzug aus dem Hönnetal nach Goslar

Am Samstag 09.06.2018 fuhr der von Westfalendampf organisierte Dampfzug aus dem Hönnetal nach Goslar. Ein Nachbericht davon von Westfalendampf ( www.Westfalendampf.de ) :

UNBESTIMMT VERSPÄTET ...

stand auf der Anzeige im Bahnhof Goslar, als wir mit 2 Stunden Verspätung dort eintrafen.

Dabei hatte zunächst alles planmäßig begonnen. Menden und Fröndenberg wurden pünktlich verlassen. Aber in Schwerte Ost begann der Schlamassel. Hier mussten wir gut 10 Minuten auf eine verspätete Regionalbahn warten. Damit waren wir aus dem "Takt". Da an der Hauptbahn in Richtung Minden gleich mehrere Gleisbaustellen waren, kamen wir jetzt nur noch im "Stop and go" durch. Durch die häufigen Anfahrten verbrauchte die Schnellzugdampflok zudem deutlich mehr Wasser als berechnet. Der Bahnhof Minden wurde schließlich mit rund 30 Minuten Verspätung erreicht. Wir hofften, durch rasches Wassernehmen Verspätung aufzuholen. Schnell wurden Schläuche verlegt und Wasser plätscherte in den Tender. Obwohl der Hydrant wenige Tage zuvor kontrolliert wurde, hatte der Hydrant kaum Druck. Schnell war klar, dass wir hier die benötigten 28 cbm nicht bekommen würden. Im Hintergrund liefen jetzt die Telefondrähte heiß. Zunächst wurde mit der Feuerwehrleitstelle Minden und dann mit der Feuerwehrleitstelle Schaumburg telefoniert. Alle waren unglaublich freundlich und hilfsbereit. Schließlich hatten wir die Feuerwehr Haste in der Leitung, die sofort bereit waren uns zu helfen. Großartig, die Fahrt war gerettet! Schnell wurden die Schläuche aufgerollt und weiter ging es nach Haste. Hier hatte unterdessen die freiwillige Feuerwehr alles für eine rasche Betankung vorbereitet. Die Feuerwehrmänner wurden immer wieder von unseren lieben Fahrgästen mit Applaus bedacht. Es herrschte eine tolle Stimmung. Die Feuerwehr Haste erklärte sich sofort bereit, uns auch auf dem Rückweg zu helfen. So wurde der für Minden geplante Wasserhalt ad hoc nach Haste vorverlegt! Klasse!

Die Weiterfahrt in Richtung Goslar verlief dann ohne Probleme, die 01 519 der Eisenbahnfreunde Zollernbahn e. V. aus Rottweil lief wieder wie ein Schweizer Uhrwerk.

In Goslar angekommen verließen unsere Fahrgäste rasch den Westfalendampf-Sonderzug in Richtung Innenstadt. Anstatt 6 betrug der Aufenthalt nur 4 Stunden.

Unterdessen fuhren wir weiter in Richtung Oker, wo der Zug abgestellt und für die Rückfahrt vorbereitet wurde.

Die Dampflok fuhr weiter nach Bad Harzburg, dann nach Vienenburg und kann gedreht in Oker wieder an. Hier wurde der stolze Renner bekohlt und abgeschmiert. Es gelang uns gerade noch rechtzeitig die 01 mit Wasser zu versorgen. Pünktlich verließen wir Oker in Richtung Goslar. Dieser Streckenabschnitt ist besonders steil aber die 01 519 hatte keine Mühe mit der kleinen "Bergetappe". Mit Applaus wurden wir in Goslar von unseren Fahrgästen empfangen.

Nun begann der Rückweg. Zunächst fast pünktlich. Da es sehr heiß war, waren an der Vorharzstrecke wieder einmal einige Bahnübergänge gestört. Oft mussten wir daher anhalten und den Bahnübergang sichern. Ab Hildesheim gab es dann aber keine Probleme mehr. In Haste wurde wieder die Dampflok mit Wasser versorgt. Die großartige Feuerwehr hatte alles perfekt vorbereitet. Weiter ging es in Richtung Minden, wo die ersten Fahrgäste ausstiegen. Fast pünktlich wurde schließlich Menden erreicht, wo die letzten Fahrgäste grinsend den Zug verließen.

Das Lokpersonal und wir Westfalendampfer waren völlig fertig, schließlich hatten wir durch die große Verspätung keine Pause bekommen. Dennoch waren wir sehr zufrieden, dass die Fahrt nach dem Desaster in Minden noch ein so gutes Ende gefunden hat.

 

04.06.2018

Der Schienenbus war wieder im Hönnetal ....

Nachdem die Schienenbusse des Fördervereins Schienenbus Menden e.V. Ende 2017 an die AKE Eisenbahntouristik nach Köln verkauft worden sind, sind die 4 Schienenbusse am letzten Sonntag 03.06.2018 das erste Mal wieder im Hönnetal zu Besuch gewesen. Die Fahrt ging mit den 4 Schienenbussen von Köln aus über Solingen Hbf, der Müngstener Brücke, Remscheid nach Wuppertal und von dort dann über Hagen und Schwerte ins Hönnetal. Ca 170 Fahrgäste aus dem Rheinland konnten in Binolen begrüßt werden. Es wurden Wanderungen und Führungen in der Reckenhöhle angeboten. Nach 2 Stunden Aufenthalt fuhren die Schienenbus weiter zum Streckenende Neuenrade, und von dort mit einer Pause in Menden wieder ins Rheinland zurück.

 

Uwe Richter und Gerd Humme sorgen für die Verpflegung der Fahrgäste

 

Ausreichend Platz für 170 Fahrgäste

 

Der Schienenbus bei der Rückfahrt in Fröndenberg

 

24.05.2018

Käpt´n Uwe war nach Köln unterwegs…

Am letzten Samstag war Käpt´n Uwe mit 20 EFH-Mitgliedern nach Köln unterwegs. Es ging von Fröndenberg per Hönnetalbahn nach Neuenrade, von dort mit dem Bus weiter nach Werdohl. In Werdohl wurde erstmal ausgiebig im Bahnhof gefrühstückt. Weiter ging es per Bus nach Lüdenscheid, um von dort durch das Bergische Land die neue Bahnverbindung über Meinerzhagen und Gummersbach nach Köln zu nutzen. Nach vielen Eindrücken in Köln ging es wieder zurück per Bahn nach Fröndenberg und Neuenrade.

Die Teilnehmer der Käpt´n Uwe Fahrt nach Köln vor dem Bahnhof Werdohl

 

30.04.2018

Stammtisch der Eisenbahnfreunde zum Gründungstag des Vereins

Am 1.April 1985 traf sich ein kleiner Kreis von interessierten Bürgern im Haus "Drei Könige" in Balve um die Möglichkeiten abzuklären, einen Förderverein für die Hönnetalbahn zu gründen. Das war auch dringend geboten, stand die Bahnstrecke doch vor der Stilllegung. Am gleichen Abend wurde beschlossen für den 29.April im gleichen Lokal zu einer Gründungsversammlung einzuladen.

An diesem 29.April füllten 20 Personen eine Beitrittserklärung zu dem Verein aus, der an diesem Tag als Eisenbahnfreunde Hönnetal gegründet wurde.

Exakt 33 Jahre später, am 29.April 2018,  haben sich 13  EFH-Mitglieder zu einem EFH-Gründungsstammtisch im Gründungslokal getroffen. Von den 20 Gründungsmitgliedern sind nur noch vier Mitglieder vorhanden:

Johannes Schmoll, Herbert Rubarth, Heinz Friedriszik und Burkhard Wendel.

Zunächst wurde der Raum besichtigt, in dem die Gründungsversammlung stattfand. Heute ist es das Zimmer 1 und dient Hotelgästen zur komfortablen Übernachtung. Anschließend wurde in gemütlicher Runde über "alte Zeiten" bei den Eisenbahnfreunden informiert. Burkhard Wendel hatte aus dem EFH-Archiv verschiedene interessante Dokumente aus der frühen Vereinszeit mitgebracht, z.B. erste Presseberichte, eine Liste der

EFH-Gründungsmitglieder und eine detaillierte Liste aller Vorstandsmitglieder bis heute. Einige Anwesende wussten auch launige "Dönekes" aus den EFH-Anfangstagen zu erzählen. 

In Zukunft soll dieser EFH-Gründungsstammtisch im Balver Haus "Drei Könige" zu diesem denkwürdigen Datum 29. April eine feste Größe im Jahresplan der EFH sein.

 

 

Heimatbund tagte im Bahnhof Binolen

Hoher Besuch hatte sich für den Freitag, 27. April in Binolen angekündigt: Der Heimatbund des Märkischen Kreises veranstaltete in den Räumlichkeiten des Bahnhofs Binolen, die von den Eisenbahnfreunden Hönnetal e.V. und vom Förderverein Kulturbahnhof Binolen e.V. genutzt werden, seine Mitgliederversammlung. Der Heimatbund hat es sich als Dachverband der Heimatpflege innerhalb des Märkischen Kreises zum Ziel gesetzt die Kultur, den Umwelt-, Landschafts- und Denkmalschutz sowie den Heimatgedankens sowie die Landeskunde zu pflegen und zu fördern.

Da sich diese Ziele mit den Vereinszielen der beiden Binoler Vereine decken, war die Wahl, die Versammlung in Binolen abzuhalten, gerade zu ideal. Der neue Vorsitzende der Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V., Markus Hüsken, begrüßte daher den Vorsitzenden des Heimatbundes Landrat Thomas Gemke und die Mitglieder des Heimatbundes mit großer Freude. Er erläuterte, wie der Verein der Eisenbahnfreunde entstanden ist und was in den nun 18 Jahren, da die EFH nach Binolen gezogen sind, dort erreicht werden konnte.

Die Mitglieder des Heimatbundes zeigten sich nach einem kleinen Rundgang über das Gelände beeindruckt. Für Landrat Gemke war das Treffen in Binolen ein kleines „Heimspiel“. In seiner Begrüßungsrede ließ er Erinnerungen an die eigene Jugend aufleben, die vom Balver Mathias Streiter nur unterstrichen werden konnten. Streiter hat hier einen Teil seiner Kindheit verbracht.

Am Rande der Versammlung ergaben sich interessante Gespräche zwischen den Mitgliedern des Heimatbundes und den Eisenbahnfreunden. Gegenseitige künftige Kooperationen sind nicht ausgeschlossen.

 

Landrat Thomas Gemke und 1. Vorsitzender der EFH Markus Hüsken , begrüssen die Mitglieder des Heimatbundes in Binolen , Foto : Johannes Schmoll

 

 

16.03.2018

Modellbahn-Workshop mach Lust auf mehr!

 

Die Modellbahngruppe der Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V. stellt nicht nur gerne ihre selbstgebauten Module aus. Die Aktiven um den Balver Alfons Blumenkamp zeigen auch gerne anderen, wie man kleine Kunstwerke im Maßstab 1:87 selbst bauen kann.

12 ambitionierte Modellbahner im Alter von 12 bis 70 Jahren nahmen diese Gelegenheit nur zu gerne wahr und nahmen an zwei Terminen an einem "Modellbahn-Workshop" teil. Das Thema "Landschaftsbau" stand auf dem Programm. Unter Leitung von Klaus Kampelmann bauten die großen und kleinen Bastler kleine Welten auf ihren 1 x 1 m großen Mini-Module.

Dabei wurden Fragen geklärt, wie man z.B. Hügel richtig anlegt, Gras naturgetreu gestaltet oder Bäume fertigt.

Die Resonanz unter den Beteiligten aber auch innerhalb der beteiligten Modellbahner der Eisenbahfreunde war so positiv, dass es ab Herbst regelmäßige "Bastel-Treffs" im Vereinsheim in Binolen geben soll. Die Modellbahner haben dann ihre neue Räumlichkeiten bezogen, die momentan hergerichtet werden.

Klaus Kampelmann von den EFH zeigt den Teilnehmern des Modellbahnworkshops Tipps und Tricks zum Bau von Modulen , Foto. Johannes Schmoll

 

08.03.2018

Neuer Vorstand nimmt Arbeit auf

Der neue Vorstand trat am 21. Februar 2018 zu seiner ersten Sitzung zusammen. Wie schon früher, übernehmen die Beisitzer auch künftig besondere Aufgaben. Friedbert Haringhaus setzt wie auch Erwin van Stekelenburg seine Aktivitäten um die Modellbahngruppe und das Vereinsheim fort. Thorsten Westbrock unterstützt Johannes Schmoll im Bereich der Sonderfahrten, die es auch nach der Auflösung des Förderverein Schienenbus e.V. Menden in Kooperation mit anderen Veranstaltern geben wird.

Beschlossen wurde auch die Einrichtung eines regelmäßigen „Modellbau-Treffs“, sobald die Modellbauhütte fertig gestellt ist. Deren Einrichtung und Fertigstellung steht zunächst an.

 

Modellbau-Hütte: Rohbau ist fertig

Schneller als erwartet konnte der Rohbau der neuen „Modellbau-Hütte“ fertig gestellt werden. Nun stehen die Ausbauten des Innenraums an, wozu z.B. die Elektrik, Dämmarbeiten und die Einrichtung gehören. Finanziell konnten sich die EFH über einen Zuschuss des Förderverein Kulturbahnhof Binolen e.V. freuen, der den Bau damit unterstützt.

Dia-Vortrag „Einst und jetzt“

Am Beispiel einer Sonderfahrt im Jahre 1994 zeigte Thomas Lütke am 02.03.2018 im Rahmen einer Bilderschau, die Änderungen, die sich auf den Eisenbahnen des Sauerlandes im Laufe der letzten rd. 25 Jahre ergeben haben. Während die Obere Ruhrtalbahn im Bereich der Bahnsteige, Fahrpläne und Zugsicherung ausgebaut wurde, legte man die Strecke Scherfede – Holzminden still. Ein interessanter Rückblick vor rd. 30 Zuschauern.

 

20.01.2018

Vorstandswahlen bei den Eisenbahnfreunde Hönnetal - Langjähriger Vorsitzender Johannes Schmoll zum Ehrenmitglied gewählt

Zu ihrer Jahreshauptversammlung haben sich die Mitglieder der Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V. am 19. Januar 2018 im Güterschuppen des Bahnhofs Binolen getroffen. Die Versammlung wurde zunächst vom "alten" 1.Vorsitzenden Johannes Schmoll geleitet, der aber im Vorfeld schon angekündigt hatte nach 33 Jahren im Vorstand, davon 24 Jahre als Vorsitzender, nicht wieder für den Vorsitz zu kandidieren.

Johannes Schmoll ehrte die anwesenden Mitglieder Wilfried Schiwek (Arnsberg) und Rüdiger Vollmer (Menden), die in diesem Jahr 25 Jahre dem Verein die Treue gehalten haben. Weiterhin sind in diesem Jahr Heinz-Josef Fellmer (Bad Driburg), Frank Gottlieb (Bassum), Peter Herger (Köln), Detlef Niehage (Dortmund), Hermann Schoppe (Balve) und Bernd Seebach (Hemer) ein Vierteljahrhundert im Förderverein der Hönnetalbahn. Alle Jubilare erhielten einen DB-Reisegutschein als kleines Dankeschön.In seinem Rechenschaftsbericht verwies Johannes Schmoll auf die wiederum zahlreichen Aktivitäten der Eisenbahnfreunde im vergangenen Jahr. Gleich zu Anfang stellte er die Bedeutung und die Erfolge der EFH-Modellbahner im abgelaufenen Jahr heraus. Überaus erfolgreich, mit enormer Beachtung, präsentierten sie ihre Modulanlage der Hönnetalbahn auf der Intermodellbau in Dortmund.

Ende 2017 wurden die Schienenbusse vom Förderverein Schienenbus verkauft. Die intensive Wartung und die immer häufigeren Reparaturen an den historischen Fahrzeugen konnten nicht mehr gestemmt werden. Dank der guten Kontakte zum Erwerber, der Eifelbahn-Verkehrsgesellschaft, wird es aber möglich sein, die Schienenbusse auch in Zukunft nochmal in das Hönnetal zu bekommen.In Binolen konnte u.a. der Aufbau der historischen Schrankenanlage vom Bahnhof Hemer zur Sicherung des Zugangs zum DB-Bahnsteig fertig gestellt werden.  Neben dem Bahnhofsgebäude wurde Ende des Jahres eine "Modellbau-Hütte" mit Unterstützung des Fördervereins Kulturbahnhof Binolen e.V. sowie des Bahnhofseigentümers Dr. Dietmar Schröder aufgestellt.

Johannes Schmoll hob den regelmäßigen Austausch mit dem ZRL Unna, der für den Schienenverkehr im Hönnetal zuständig ist, hervor. Durch diese guten Kontakte war es möglich zum Fahrplanwechsel am 10.12.2017 Verbesserungen im Fahrplan der Hönnetalbahn zu erreichen.  Auch die Weihnachtsmannfahrten sind für ihn wegen der Imagewerbung für die Hönnetalbahn ein gutes Stück Verkehrspolitik.

Der Hemeraner Hans-Peter Jung, Kassenverwalter des Vereins, gab den Kassenbericht ab. Er berichtete den Anwesenden, dass der Verein finanziell gut aufgestellt sei und für anstehende Investitionen gerüstet sei. Aktuell verfüge der Verein über etwa 450 Mitglieder. Die Kassenprüfer Thorsten Westbrock und Friedbert Haringhaus bescheinigten Hans-Peter Jung in ihrem Kassenprüfbericht eine korrekte Kassenführung. Daraufhin erteilte die Versammlung dem Vorstand ohne Gegenstimme Entlastung.

Die Vorstandswahlen ergaben einige Veränderungen. Die EFH-Mitglieder wählten den bisherigen Schriftführer Markus Hüsken (Hamm) zum 1.Vorsitzenden des Fördervereins der Hönnetalbahn. Der 2.Vorsitzende Guido Kaiser (Neuenrade), der Kassenverwalter Hans-Peter Jung (Hemer), die Vereinsheimverwalterin Bettina Friedrich (Iserlohn) sowie die Beisitzer Gerd Humme (Menden) und Erwin van Stecklenburg (Fröndenberg) wurden in ihren Ämtern bestätigt. Johannes Schmoll (Dortmund) bleibt im Vorstand und wird für Burkhard Wendel (Balve) Pressesprecher. Daniel Friedrich (Iserlohn) wurde vom Beisitzer zum Schriftführer "befördert". Neu als Beisitzer gehören Thorsten Westbrock (Dortmund) und Friedbert Haringhaus (Unna) dem Vorstand an. Kassenprüfer sind ab sofort Marlies Haringhaus (Unna) und Manfred Abel (Menden).

Völlig überrascht war der der bisherige 1.Vorsitzende Johannes Schmoll über den Antrag zur Tagesordnung ihn wegen seiner vielfältigen Verdienste zum Ehrenmitglied der EFH zu wählen. Einstimmig wählten ihn die Anwesenden zum Ehrenmitglied und er wurde mit großem Beifall bedacht. Klaus Krekeler (Menden), der Amtsvorgänger von Johannes Schmoll, hielt eine kurze, aber launige Laudatio auf seinen Nachfolger. Er erklärte "Laudatio" bedeute übersetzt "loben und preisen" - aber Johannes Schmoll verkörpere tatsächlich die personifizierte Eisenbahn. In seinen nunmehr 33 Jahren im Vorstand habe das Gründungsmitglied Johannes Schmoll den Verein enorm geprägt und weiter nach vorne gebracht.

Guido Kaiser informierte über das aktuelle heimische Bahngeschehen. So berichtete er von den zwei zusätzlichen Zügen von Balve nach Fröndenberg, die auf Anregung der EFH Taktlücken der Hönnetalbahn geschlossen hätten. Auch samstags gebe es dadurch den ganzen Tag über nun einen sauberen Stundentakt. Markus Hüsken gab einen Ausblick auf die geplanten Aktivitäten im Jahr 2018. Der Modellbahn-Workshop im Februar sei bereits ausgebucht, über weitere Workshops denke man daher nach. Für den 6.Oktober organisiert er eine Bahnfahrt zum Miniatur-Wunderland in Hamburg. Manfred Abel informierte unter Verschiedenes darüber, dass die Mehrtagesfahrt in der zweiten Septemberhälfte voraussichtlich Berchtesgaden zum Ziel hat. Götz Dehnert wird ihn dabei unterstützen.

Zum Schluss der Versammlung bedankte sich Markus Hüsken bei seinem Vorgänger Johannes Schmoll und beim Ex-Pressesprecher Burkhard Wendel mit Präsenten für ihre jahrzehntelangen Aktivitäten zum Wohle des Vereins und für die Hönnetalbahn. Burkhard Wendel war seit der Gründungsversammlung am 29.04.1985 im Vorstand tätig und ist neben Klaus Krekeler und Johannes Schmoll eines der drei Ehrenmitglieder der Eisenbahnfreunde Hönnetal.

Der neugewählte Vorstand der Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V.

 

Johannes Schmoll mit Rüdiger Vollmer und Wilfried Schiwek (v.l.n.r.), beide sind 25 Jahre EFH-Mitglied

 

 

EFH - Tagesfahrt für Mitglieder zum Miniaturwunderland Hamburg am Samstag 06.10.2018 (ausverkauft !)

Los geht es wie gewohnt in Fröndenberg. Treffpunkt ist gegen 6 Uhr an Gleis 13. Um 6.09 Uhr fahren wir über Unna und Münster nach Hamburg. (Von Münster bis Hamburg IC-Nutzung).

Hamburg Hauptbahnhof erreichen wir gegen 10.15 Uhr. Von dort Fußweg durch die Stadt, am Rathaus vorbei zum Miniaturwunderland in die Speicherstadt (ca. 20 bis 30 Minuten Fußweg). Zu 11 Uhr haben wir im Miniaturwunderland den reservierten Eintritt (Also keine Wartezeit!). Jeder kann dann entscheiden, wie lange er im Wunderland bleibt. Es besteht noch ausreichend Zeit anschließend den Hafen Hamburg oder die Innenstadt von Hamburg zu besuchen. Außerdem wird versucht Eintrittskarten für die Plaza Elbphilharmonie zu erwerben. Dies ist leider erst 3 Monate vorher möglich und an Zeiten gebunden. Trotzdem lohnt der Besuch mit Ausblick aus 37 Metern Höhe über den Hafen von Hamburg. Ob es geklappt hat mit Eintrittskarten wird dann im Sommer noch bekanntgegeben.

Die Rückfahrt findet dann wieder vom Hamburger Hauptbahnhof um 18.46 Uhr statt. Mit dem IC geht es nach Münster, und dann über Unna nach Fröndenberg, wo die Ankunft um 22.51 Uhr geplant ist.

Der Preis für die Fahrt beträgt 60 Euro pro Person. Darin enthalten ist die Bahnfahrt 2. Klasse von Fröndenberg nach Hamburg und zurück. (Münster – Hamburg und zurück im IC + Platzreservierung). Eintritt ins Wunderland, und falls es klappt Eintritt in die Elbphilharmonie.

Wer sich anmelden möchte, dies bitte bei Markus Hüsken, Tel. 02381/402286 oder per Mail Markus-Huesken@t-online.de

 

01.01.2018

Einmal Neuenrade und zurück auf zweiundvierzig Metern Modellbahn - Eisenbahnfreunde Hönnetal präsentierten ihre Mini-Hönnetalbahn in Binolen

 

Die Modellbahngruppe der Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V. (EFH) veranstalteten „zwischen den Jahren“ vom 27. bis zum 30.Dezember 2017 im Güterschuppen des Bahnhofs Binolen traditionell die große Modellbahnausstellung zur Hönnetalbahn.

Die  EFH-Modellbahner um Alfons Blumenkamp und Gerd Humme präsentierten ihre 38 Hönnetalbahndioramen, die zusammengefügt 46 Meter ergeben. Die bis ins Detail liebevoll mit viel Mühe in Eigenarbeit angefertigten Module im Maßstab 1:87 zeigen den Fahrbetrieb auf der Hönnetalbahn in den sechziger Jahren. Es gab eine faszinierende Fahrzeugvielfalt zu bestaunen, von Dampfzügen über von Dieselloks gezogene Züge bis hin zu den roten Schienenbussen.

Lebhafter stilechter Eisenbahnverkehr in Spur H0 auf der Miniatur-Hönnetalbahn mit originalgetreu nach gebauten Bahnhofsanlagen wie z.B. Neuenrade, Garbeck, Balve, Sanssouci und Binolen faszinierten die zahlreichen Besucher.

Ein echter "Hingucker" ist das nun fertige Modul der Burg Klusenstein, dass auch von der Höhe den Rest der umfangreichern Anlage überragt. Alfons Blumenkamp hat bis in das letzte Detail die Burg mit ihren Nebengebäuden, aber auch den Binoler Eisenbahntunnel mit der Feldhofhöhle, liebevoll nachgebaut.

Einige bewegliche Teile, wie man diese z.B. vom Miniatur Wunderland in Hamburg kennt, sind von den "Machern" der Anlage eingefügt worden. So konnte der Betrachter nicht nur die fahrenden Züge bestaunen, sondern auch den Anwohnern der Hönnetalbahn bei ihren alltäglichen Beschäftigungen zu sehen, z.B. beim Holz hacken oder beim Mähen der Wiese mit der Sense.

Johannes Schmoll, der EFH-Vorsitzende, zog zum Ende der Modellbahnausstellung ein zufriedenes Fazit: "Schön, dass an allen Tagen so viele Besucher da waren. Vorsichtig geschätzt gehen wir von sicherlich etwa 1.000 Besuchern aus. Die Modellbahn ist mittlerweile ein unverzichtbarer Bestandteil, wenn nicht das Markenzeichen, unseres Vereins."

Am 3.Februar und am 10.März gibt es übrigens den 2.EFH-Modellbahn-Workshop im Bahnhof Binolen, dann zum Thema Landschaftsgestaltung. Anmeldungen ab sofort per Mail unter info@hoennetalbahn.com bzw. telefonisch zwischen 15 und 20 Uhr unter 0231/3950401. (Der Workshop ist ausverkauft !!)

 

Ein Teil der EFH-Modellbahner: Alfons Blumenkamp, Friedbert Haringhaus, Jonathan Klehr, Günter Prasse und Daniel Friedrich (v.l.n.r.).  Fotos: Burkhard Wendel

 

 

25.12.2017

Weihnachtsmänner auf der Hönnetalbahn haben Heiligabend gut zu tun - Der Schlitten mit den Rentieren wurde nicht gebraucht

 

Die Weihnachtsmannfahrten auf der Hönnetalbahn an Heiligabend stellen jedes Jahr eine gelungene, stimmungsvolle Aktion der Eisenbahnfreunde Hönnetal dar. Bei eher frühlingshaften Temperaturen zog es auch in diesem Jahr wieder viele jüngere und ältere Fahrgäste mit Kindern auf die Hönnetalbahn. In den Zügen herrschte gute Laune, die Kinder erwarteten aufgeregt den Weihnachtsmann.

Das Interesse der Kinder, Mamas und Papas sowie Omas und Opas an den Zugfahrten mit dem Weihnachtsmann ist ungebrochen. Sogar viele Erwachsene ohne Kinder waren entspannt unterwegs und genossen die Zugfahrt. Die beiden Weihnachtsmänner verteilten rund 450 Tüten mit Leckereien an die Kinder. Ein großes Helferteam der Eisenbahnfreunde im Bahnhof Binolen sowie in den Zügen unterstützten fleißig die Weihnachtsmänner. Den Erwachsenen wurde mit Glühwein eingeheizt, die Kinder bekamen leckeren Kinderpunsch.

Die Fahrten mit dem Weihnachtsmann auf der Hönnetalbahn wurden wie in jedem Jahr von den Eisenbahnfreunden Hönnetal e.V. organisiert, dieses Jahr zum 24.Mal in Folge. Daher kommt es mittlerweile immer häufiger vor, dass Eltern mit ihren Kindern in den Weihnachtsmannzügen mitfahren, die in den Anfangsjahren selbst mit den eigenen Eltern den Weihnachtsmann in der Hönnetalbahn besucht haben. Von Anfang an dabei als Weihnachtsmann ist Rüdiger Lenk aus Balve. Der 2.Weihnachtsmann, Friedbert Haringhaus aus Unna, fuhr jeweils im Gegenzug. Beide hatten sehr gut zu tun. Wie in jedem Jahr freuten sie sich über die glücklichen Kinder, nachdem sie dankbar ihre Tüte mit Leckereien erhalten hatten.

Finanziert wurde die Veranstaltung aus der Vereinskasse der Eisenbahnfreunde Hönnetal. Der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Ruhr-Lippe (ZRL) in Unna unterstützte auch in diesem Jahr diese Aktion. Stündlich verkehrten die Hönnetalbahnzüge von etwa 9.00 - 12.00 Uhr in beide Richtungen zwischen Fröndenberg und Neuenrade. Wegen der alljährlich großen Resonanz verkehrten jeweils zwei Triebwagen als ein Zug, so dass ausreichend Sitzplätze vorhanden waren. Auf den Endbahnhöfen in Neuenrade und Fröndenberg durften die Kinder den Triebfahrzeugführern der beiden Zuggarnituren über die Schulter schauen und ihnen Fragen stellen.

Bettina Friedrich und Guido Kaiser, beide im Vorstand der Eisenbahnfreunde Hönnetal: „Wie in jedem Jahr hat es uns allen wieder richtig viel Spaß gemacht. Man sah glückliche Kinder, zufriedene Eltern und Großeltern. Danke auch an das Zugpersonal, Triebfahrzeugführer und Schaffner, für die sehr gute Zusammenarbeit. Es war eine gute Werbung für die Hönnetalbahn und für unseren Verein Eisenbahnfreunde Hönnetal.“

Vom 27.12. bis zum 30.12. steht nun bei den Eisenbahnfreunden Hönnetal die traditionelle große Modellbahnausstellung im Bahnhof Binolen auf dem Programm. Jeweils von 13 bis 17 Uhr kann die detailgetreue Hönnetalbahn im Modell bei freien Eintritt von den Kindern und von den Großen bestaunt und bewundert werden.

Gruppenbild mit Weihnachtsmann am Endbahnhof der Hönnetalbahn in Neuenrade , Foto : Burkhard Wendel

 

12.12.2017

Gelungene Weihnachtsfeier der Eisenbahnfreunde Hönnetal (EFH) – Erwin van Stekelenburg ist das Mitglied des Jahres

Bei der Weihnachtsfeier der Eisenbahnfreunde Hönnetal (EFH) im Haus Oberkampf  in Menden erlebten rund fünfzig Eisenbahnfreunde eine gelungene Weihnachtsfeier. Der 1.Vorsitzende Johannes Schmoll ließ nach seiner Begrüßung das Vereinsjahr 2017 mit den vielfältigen Vereinsaktivitäten kurz Revue passieren. Aktuell wies er auf die letzte Fahrt mit dem vereinseigenen Schienenbus vor einer Woche nach Osnabrück hin. Nach der bis auf den letzten Platz besetzten Fahrt wurde der Nostalgieexpreß, nachdem er die Hönnetaler wieder gut nach Hause gebracht hatte, in seine neue Heimat in der Eifel überführt. Bis zum Jahressende stehen noch die beliebten Weihnachtsmannfahrten Heiligabend auf der Hönnetalbahn (zum 24.Mal in Folge!) sowie die Modellbahnausstellung vom 27. bis zum 30.Dezember auf dem Güterschuppen des Bahnhofs Binolen an.

Nach einem vorzüglichen warmen Büffet warteten die Anwesenden mit Spannung darauf, wer das „Mitglied des Jahres 2017“ sein würde. Stellvertretend für alle anderen aktiven Mitglieder des Fördervereins der Hönnetalbahn wurde in diesem Jahr Erwin van Stekelenburg  aus Fröndenberg für sein vielfältiges Engagement, nicht nur in der Modellbahngruppe,  geehrt. Der Moderator Johannes Schmoll wies darauf hin, dass Erwin van Stekelenburg erst seit gut vier Jahren Vereinsmitglied und seit etwa zwei Jahren Vorstandsmitglied sei. In dieser kurzen Zeit hat das neue Mitglied des Jahres überzeugt durch sehr gute Arbeit, verbunden mit Eigeninitiative und kreativen Ideen.

Selbstverständlich besuchte auch der Nikolaus die EFH-Weihnachtsfeier. Der Nikolaus Friedbert Haringhaus  las zunächst einigen Aktiven kräftig die Leviten. Letztlich bekamen sie aber, wie alle weiteren Gäste, von ihm einen fair gehandelten Nikolaus überreicht. Unter etwa Zweidrittel der Nikoläuse war ein Vermerk über einen Gewinn angebracht. So konnten sich viele der Anwesenden über attraktive Gewinne freuen, wie z.B. DB-Reisegutscheine und Eisenbahnbildwandkalender. Über die Hauptpreise, 2 x 2 Fahrkarten im Dampfzug nach Goslar im Harz und 2 x 2 Fahrkarten im TEE nach Cochem an der Mosel, freuten sich Waltraut Lischke aus Balve und Hartmut Erkmann aus Neuenrade.

Im Vergleich zu den letzten Weihnachtsfeiern hatte es dieses Mal ein abgespecktes Programm gegeben. Das ließ aber z.B. mehr Gelegenheit für persönliche Gespräche untereinander. So meinte Wolfgang Schulte aus Hemer, ein langjähriger Besucher der EFH-Weihnachtsfeiern "Es war trotz der Einsparungen immer noch gut. Meine Veronika und ich sind im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder dabei."

 Johannes Schmoll (links) gratuliert dem sichtlich erfreuten Fröndenberger Erwin van Stekelenburg zu seiner Wahl zum „Mitglied des Jahres“. Foto : Burkhard Wendel

 

21.11.2017

„Abfahrt Gleis 1“ - Konzert im Bahnhof Binolen ein Ohrenschmaus

Am vergangenen Sonntag gastierten im voll besetzten Güterschuppen des Kulturbahnhofs Binolen die Popsängerinnen Svenja Leopold, Johanna Schmoll und Pia Schmoll, der Mendener Meisterchor VOKALART mit seinem Dirigenten Klaus Levermann sowie Musikprof. Michael Schmoll am Klavier.

Unter dem Motto „Abfahrt Gleis 1“ wurde die Güterhalle des Bahnhofs Binolen voller Eisenbahnexponate zum Konzertsaal und Songs von den Wise Guys, Elton John, Sting usw. erfüllten den Saal. Dabei war auch die Sängerin Svenja Leopold mit eigenen Songs, die sie gemeinsam mit Johanna Schmoll als Duo präsentierte. Dieses Duo ist zur Zeit deutschlandweit auf Tour.

Pia Schmoll und Michael Schmoll steuerten verträumte Pop-Balladen bei und der bekannte Mendener Männerchor VOKALART unter Klaus Levermann sang Pop-Arrangements, die es „in sich hatten“. Die Besucher des Konzerts, zu dem der Veranstalter "Kulturbahnhof Binolen e.V." eingeladen hatte, waren begeistert und erlebten einen vielfältigen musikalischen Abend auf höchstem Niveau. Es gab immer wieder begeisterten Applaus während des Konzerts. Ein besonderer Höhepunkt war die  gemeinsam von allen Gesangskünstlern vorgetragene Zugabe, dem "Hallelujah" von Leonhard Cohen. Es herrschte Gänsehautstimmung pur, nicht nur beim Abschlusslied des besonderen Abends.

Musikprofessor Michael Schmoll, der auch als Moderator der Veranstaltung kurzweilig durch das Programm führte, ist auch 1.Vorsitzende des Vereins "Kulturbahnhof Binolen e.V.": "Wir freuen uns über die zahlreich erschienen Besucher. Aber es war auch Musik von Folk bis Pop auf sehr hohem Niveau, zudem hatten wir auf einen Eintrittspreis verzichtet. Es wird auf jeden Fall weitere kulturelle Veranstaltungen im Bahnhof Binolen geben."

Der Mendener Meisterchor VokalART mit dem Leiter Klaus Levermann (ganz rechts) , Foto : Burkhard Wendel

 

06.11.2017

„Bauhütte“ für die Modellbahner

Die Modellbahngruppe kann sich über räumlichen Zuwachs freuen. Nach reger und letztlich erfolgloser Diskussion um die eventuelle Einrichtung einer Bastelwerkstatt im ehemaligen Postwagen, wurde im Sommer entschieden stattdessen in Binolen ein kleines Holzhaus zu errichten. Dort – in unmittelbarer Nähe zum Bahnhofsgebäude – wird nun auf rd. 14 m² Fläche – regelmäßiges Basteln und Bauen möglich sein. Vor allem: Man kann auch mal etwas stehen lassen.

Dass der Postwaggon letztlich nicht als Werkstatt genutzt werden kann, liegt vor allem in der abseitigen Lage des Wagens, die nicht geändert werden kann.

Die Bauarbeiten haben begonnen. Anfang bis Mitte 2018 soll die Hütte fertig sein.

 

Weitere Umbau- und Arbeitsmaßnahmen in Binolen – und Neuigkeiten!

Im Zuge des Hüttenbaus, der finanziell von EFH und Förderverein Kulturbahnhof Binolen e.V. getragen wird, sind in Binolen einige Umbaumaßnahmen geplant, die 2018 angegangen werden müssen.

·         Sanierung und Umsetzung der großen Schranke (ex. Bf. Lendringsen)

·         Sanierung und Umsetzung des ehemaligen Einfahrsignals Bf. Lendringsen.

Außerdem:

·         Gründlicher Freischnitt der Gleisanlagen

·         Pflege des Spielplatzes (mit Anstricharbeiten)

·         Pflege des EFH-Standes (Holzhütte)…

Der Vorstand hat bereits eine Wiedereinführung regelmäßiger Arbeitstreffs in Binolen besprochen. Dabei steht natürlich nicht nur die Arbeit sondern auch die Gemeinschaft im Verein im Mittelpunkt.

Neu ist die restaurierte Bahnhofsuhr, die nun an alter Stelle am Bahnhofgebäude angebracht wurde. Auch die historische Schrankenanlage des Bf. Hemer ist nun voll funktionsfähig und sichert die Floh- und Draisinenfahrten.

 

12.10.2017

Großaufgebot der Feuerwehr am Samstag, 7.Oktober, nach Personenunfall mit altem Postwagen im Bahnhof Binolen

Zunächst einmal ganz wichtig: Es war KEIN Ernstfall, sondern eine groß angelegte Übung unter realistischen Rahmenbedingungen!

Der Einsatzauftrag für die Feuerwehr hieß: Unfall mit Schienenfahrzeug im Bahnhof Binolen!!! Weitere Info´s waren der Feuerwehr zunächst nicht bekannt.

Nach dem das erste Löschfahrzeug an der Einsatzstelle Bahnhof Binolen eingetroffen war, wurde den Feuerwehrleuten vor Ort schnell klar, das ist keine Übung für nur ein Löschfahrzeug. Daher wurden weitere Einsatzfahrzeuge zur Einsatzstelle geordert.

Der Ausgang der Übung war wie folgt:

Spielende Kinder hatten sich am und im Postwagen, der auf einem Nebengleis im Bahnhof abgestellt ist, aufgehalten. Ein Kind löste beim Spielen die Bremse des Eisenbahnfahrzeugs. Dadurch wurde ein Kind (Übungspuppe) vom Postwagen Überrollt. Gleichzeitig kam es im Postwagen zu einer Verpuffung. Im Wagon spielten zu dem Zeitungpunkt sieben weitere Kinder, die unter schwerem Atemschutz durch die Feuerwehr gerettet wurden.

Die Feuerwehr musste dann den Bahnwagen mit Hilfe des Hebekissens anheben. Das wurde nach Absprache mit den EFH aus Sicherheitsgründen nur simuliert.

 

Bei so einer Lage ist ganz schnell von vielen Verletzten auszugehen. Hier wäre im echten Leben ein Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdienst anwesend gewesen. Zum Glück: Alles nur eine Übung! Patrick Schäfer vom Löschzug 3 der Freiwilligen Feuerwehr Balve äußerte sich gegenüber den EFH zufrieden: "Auch solche Übungen müssen wir machen. Wir wissen selber, dass die meisten Unfälle im Zusammenhang mit der Eisenbahn  tödlich enden. Aber wir können nicht davor weg laufen.

 

Damit wir in Zukunft mit zumindest ein wenig Erfahrung an die Sache ran gehen können, hat uns diese Übung sehr,  sehr viel geholfen!"

Die Feuerwehr habe nie die Möglichkeit an einem echtem Waggon solch eine Übung zu machen. Zwar könne man es offiziell über die DB AG laufen lassen. Die DB AG habe für die Feuerwehr "Übungswaggons",die aber bis zu 2 ½ Jahre ausgebucht sind. Der organisatorische Aufwand sei dabei sehr groß, so Patrick Schäfer.  "Wir, die Feuerwehr Balve, möchten uns ganz herzlich bei den Eisenbahnfreunden Hönnetal

bedanken. Ihr habt es uns kurzfristig möglich gemacht ohne bürokratischen Aufwand und lange Vorlaufzeiten diese Übung auf Eurem Bahngelände durchzuführen."

 

Die Eisenbahnfreunde Hönnetal begrüßen natürlich das Engagement der Feuerwehr im Bahnhof Binolen. Johannes Schmoll: "Wir hoffen, dass nie ein Ernstfall den Einsatz der Feuerwehr bei uns erforderlich macht. Sollte aber Interesse an weiteren Übungen vor Ort bestehen, so ist das unbürokratisch möglich."

 

 

 

 

Beide Fotos : Feuerwehrübung am Bahnhof in Binolen

  

 

Hönnetalbahn als Modellbahnanlage der Eisenbahnfreunde Hönnetal im MODELLEISENBAHNER

 

Der MODELLEISENBAHNER ist Deutschlands bzw. Europas auflagenstärkste und somit erfolgreichste unabhängige Fach- und Publikums-Zeitschrift für alle, die das Thema Eisenbahn im Vorbild wie im Modell interessiert. Auf der diesjährigen INTERMODELLBAU in Dortmund, der weltgrößten Messe für Modellbau, war die Anlage der Eisenbahnfreunde ein viel beachteter Hingucker. Das veranlasste das MODELLEISENBAHNER-Magazin in der aktuellen Ausgabe (Oktober 2017) dazu über sechs Seiten in Wort und Bild die Modellbahnanlage der Eisenbahnfreunde Hönnetal den Lesern vorzustellen.

Der MODELLEISENBAHNER würdigt das grundsätzliche Engagement des Fördervereins der Hönnetalbahn. Insbesondere aber beschreibt das Magazin die der Hönnetalbahn nachempfundene Anlage als eine außerordentlich gelungene Modellbahnanlage mit einem enorm hohen Detailtreue bei den Bahnhöfen, der Landschaft und den Fahrzeugen. Alfons Blumenkamp aus Balve, viele Jahre im Vorstand der Eisenbahnfreunde, war einer der Initiatoren der bereits 1988 gegründeten Modelleisenbahnabteilung. Bis heute ist er einer der führenden Köpfe der Hönnetaler Modelleisenbahner und hat die modellgenaue Anlage (enorm hoher Wiedererkennungswert zur Realität!) wesentlich als Modellbauer geprägt.

Die sehenswerte Anlage im Maßstab 1:87 mit beachtlichen 38 ausgestalteten Modulen hat eine Gesamtlänge von etwa 46 Metern. Die Modellbahner der Eisenbahnfreunde Hönnetal haben allen Grund stolz auf ihre Anlage zu sein und freuen sich über die sehr positive Darstellung der Anlage und ihrer Arbeit im größten Modellbahnfachmagazin MODELLEISENBAHNER. Selbstverständlich wird die Hönnetalbahn im Modell wieder zwischen Weihnachten und Neujahr in Gänze auf dem Güterschuppen des Bahnhofs Binolen zu sehen sein. Nähere Details hierzu folgen.

Nähere Informationen zur Bestellung der Zeitschrift unter www.modelleisenbahner.de Außerdem kann die Zeitschrift im Zeitschriftenhandel erworben werden. Es handelt sich um die Ausgabe Oktober 2017.

 

 

08.08.2017

Sommerfest der Eisenbahnfreunde Hönnetal -  Bahnhofsuhr und Bahnsteigschranke wurden in Betrieb genommen

Zahlreiche Mitglieder und Freunde der Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V. feierten am Samstag am Bahnhof Binolen bei herrlichem Sommerwetter das traditionelle EFH-Sommerfest. Ein Teil der Besucher reiste natürlich mit der Hönnetalbahn an.

Zunächst machte EFH-Wanderführer Manfred Horvatic eine Rundwanderung mit einigen EFH-Mitgliedern über Volkringhausen und zurück am Plauderbaum vorbei wieder nach Binolen.

Anlässlich des Sommerfestes wurde über die wieder angebrachte Bahnhofsuhr am Bahnhofsgebäude informiert. An gleicher Stelle war bis in die 80er Jahre bereits eine Uhr vorhanden. Uwe Richter hatte die Originalbahnhofsuhr von einem Freund aus Süddeutschland für die Eisenbahnfreunde geschenkt bekommen. Bevor sie aber in neuem Glanz erstrahlen und die genaue Zeit anzeigen konnte, war für die EFH-Mitglieder Uwe Richter und Erwin van Stekelenburg viel Arbeit erforderlich, da die Uhr vollkommen wieder aufgearbeitet werden musste. Die mechanische Aufarbeitung übernahm Uwe Richter, die Elektronik brachte Erwin van Stekelenburg in Schwung. Die Funkuhr ist übrigens mit dem Logo des Fördervereins Kulturbahnhof Binolen e.V. versehen.

Außerdem stellte Eisenbahnfreund Dr. Dietmar Schröder, der Eigentümer des Bahnhofsgebäudes und des Geländes, die neu installierte Bahnsteigschranke an der Zuwegung zum Bahnsteig der Deutschen Bahn vor. Die Schrankenanlage stand ursprünglich im Bahnhof Hemer und wurde dort vom Fahrdienstleiter bedient. Dr. Schröder hat die Schrankenanlage aufwendig wieder instand gesetzt und zusätzlich mit einem Läutewerk versehen. Wenn nun mit der Motordraisine bzw. mit der Handhebeldraisine das ehemalige Ladegleis im Bahnhof Binolen befahren wird, kann der Überweg zum Bahnsteig mittels der Schranken gesichert werden.

Danach genossen die Eisenbahnfreunde zunächst Kaffee und Kuchen. Später gab es Herzhaftes vom Grill, dazu leckere Salate. Die Eisenbahnfreunde hatten viel Spaß und erlebten einen gemütlichen, kurzweiligen Nachmittag und Abend.

Dr. Dietmar Schröder (links) stellt mit Uwe Richter und Gerd Humme die neu installierte Bahnsteigschranke vor, rechts am Gebäude die neue Bahnhofsuhr von Binolen

 

27.05.2017

Neues aus Binolen …..

In Binolen ist in den letzten Wochen einiges passiert. So wurde im Güterschuppen das große Plakat mit dem Schienenbus aufgehangen.

Das Plakat diente als Hintergrund für die stattfindende Tanz(bar) in Balve-Langenholthausen und konnte im letzten Jahr erworben werden. So gibt es schon jetzt eine große Erinnerung an die lange Zeit mit dem Schienenbus in Binolen.

 

Auch sind die 2 neuen Schranken am Übergang zum Bahnsteig so gut wie fertig.

Beim herunterkurbeln der Schranken wird geläutet. In Grundstellung sind die Schranken aber oben.

 

Außerdem wurde jetzt am Gebäude des Bahnhofes Binolen wieder eine „richtige“ Bahnhofsuhr angebracht.

Mit Aufkleber vom Kulturbahnhof Binolen. Die „alte“ Bahnhofsuhr auf dem Bahnsteig wurde von Station und Service entfernt,

da die aktuelle Zeit jetzt im DSA (dynamischer Schriftanzeiger) angezeigt wird.

 

 

Auch wurden an Christi Himmelfahrt gut 10 EFH-Mitglieder von „Ausbilder“ Uwe Richter in die Bedienung des EFH-Flohs eingewiesen. Dieser hatte ja im letzten Jahr einen hydraulischen Stempel unterhalb des Fahrzeuges erhalten. Jetzt kann der Floh von einer Person aus dem Stall geholt werden. Damit aber alle Mitglieder, die den Floh bewegen dies auch mal geübt haben, gab es die Einweisung dazu.

Ab sofort gilt dabei: Wer den Floh bewegt, muss eingewiesen sein!

Wer an Christi Himmelfahrt nicht konnte zur Einweisung, meldet sich bitte noch einmal beim EFH-Treff!

 

 

09.04.2017

Mehrere tausend Besucher bei der Modulanlage in Dortmund

Vom 05. April bis 09. April 2017 hat die Modellbaugruppe der EFH die  42 Meter lange Modulanlage in Dortmund auf der Intermodellbau ausgestellt. Viele tausend Besucher der Messe haben auch die Anlage der EFH in der Halle 7 besucht. Es gab auf der Anlage viel zu bestaunen. Die  EFH-Modellbahner um Alfons Blumenkamp und Gerd Humme haben ihre zahlreichen, detailgenauen Hönnetalbahndioramen präsentiert. Die bis ins Detail liebevoll mit viel Mühe in Eigenarbeit angefertigten Module im Maßstab 1:87 zeigten den Fahrbetrieb auf der Hönnetalbahn in den sechziger Jahren. Es war eine Zeit, in der die Hönnetalbahn besonders im Güterverkehr eine enorme Bedeutung besaß. Auf den einzelnen Bahnhöfen und auf den Gleisanschlüssen entlang der Strecke bis Neuenrade gab es zahlreichen Wagenladungsverkehr, so wurde u.a. Kalkstein, Grubenholz aber auch Stückgut verladen. Es gab eine faszinierende Fahrzeugvielfalt zu bestaunen, von Dampfzügen über von Dieselloks gezogene Züge bis hin zu den roten Schienenbussen.

Und dieses nostalgische Stück Hönnetalbahn ließen die Eisenbahnfreunde in Dortmund wieder aufleben. Lebhafter stilechter Eisenbahnverkehr in Spur H0 auf der Miniatur-Hönnetalbahn mit originalgetreu nach gebauten Bahnhofsanlagen wie z.B. Neuenrade, Garbeck, Balve, Sanssouci und Binolen faszinierte die Besucher. Es fanden sich auch, ähnlich wie bei der größten Modellbahnausstellung der Welt, Miniatur-Wunderland in Hamburg, verschiedene Details zum schmunzeln. Erstmals wurde das jetzt fertig gestellte Modul der Burg Klusenstein auf der Intermodellbau der Öffentlichkeit vorgestellt. Alfons Blumenkamp hat bis in das letzte Detail die Burg mit ihren Nebengebäuden, aber auch den Binoler Eisenbahntunnel mit der Feldhofhöhle, liebevoll nachgebaut. Die Besucher der Modellbau waren sehr angetan von der ganzen Anlage. Der Fahrbetrieb wurde mittlerweile auf Digitalbetrieb umgestellt, doch werden die Weichen in den Bahnhöfen noch per Hand über Tasten bedient. Es gab regelmäßig Zugverkehr auf der Anlage, sodass nicht nur die Anlage angeschaut werden konnte, sondern auch die stilechten Fahrzeuge, die auf der Hönnetalbahn verkehrten angeschaut werden konnten. Auch Pressevertreter die während der 5 Tage auf der Messe vertreten waren, waren sehr interessiert und voller Lob wegen der Anlage.

Geplant ist auch, die Anlage wieder zwischen den Jahren in Binolen auszustellen. Fotos zur Ausstellung in Dortmund werden noch folgen....

 

27.02.2017

Das Honselmann-Trio fuhr Hönnetalbahn

Etwa 40 Gäste konnten der Förderverein Kulturbahnhof Binolen e.V. und die Eisenbahnfreunde Hönnetal am Samstag 25.Februar 2017 im Kulturschuppen in Binolen begrüßen. Ein ganzer Teil der Gäste war mit der Hönnetalbahn angereist – ein idealer Einstieg in einen Abend, in dem es vor allem um die Eisenbahn im Hönnetal ging, die in diesem Jahr seit 105 Jahren fährt. Und die Kulisse dazu boten historische Stationsschilder, Bilder und der Bahnbetrieb vor der Tür.

Das Trio Honselmann, das sind der Textdichter Helmut Rauer, die Sängerin Sabine Collatz und der Pianist Maximilian Paroth, hatte einen „Abend für die Eisenbahn“ gestaltet und brannte ein ganzes Feuerwerk an Texten, Gedichten und Liedern ab. Einiges davon war historisch, der Großteil jedoch stammt jedoch aus der Feder von Helmut Rauer, dessen Wortspielerein das Publikum begeisterte. Besonders spannend waren seine „Krimericks“, ein Wortspiel aus Krimi und der Gedichtsform Limmerick. Zu jeder Station der Hönnetalbahn fand er einen Limmerick mit kriminalistischem Hintergrund und einer Portion schwarzem Humor. Sogar auf Lendringsen fiel ihm ein Reim ein.

Musikalisch setzte Sabine Collatz u.a. der Hönnetalbahn und dem Schienenbus ein Denkmal. Den Schienenbus-Song musste das Trio sogar als Zugabe geben. Mehr zum Trio Honselmann gibt es im Internet unter www.kleinkunst-rauer.de .

Für die Vorsitzenden der beiden veranstaltenden Vereine, Prof. Michael Schmoll und dessen Bruder Johannes Schmoll, war dieser Abend der gelungene Einstieg in weitere Veranstaltungen dieser Art. „Für Kleinkunst ist dieser Bahnhof mit seinen Kulturschuppen wie geschaffen“, so Prof. M. Schmoll. Soviel ist auf jeden Fall klar: Fortsetzung folgt.

v.l.n.r.: Hemut Rauer, Maximilian Paroth und Sabine Collatz , Foto : Johannes Schmoll

 

26.01.2017

Spendenübergabe an den Hospizkreis Menden

Am 25.01.2017 wurde der Erlös der Tombola, die die Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V. (EFH) zu ihrer letztjährigen Weihnachtsfeier veranstaltet haben, per Spendenscheck an den Hospizkreis Menden e.V. übergeben. Die stolze Summe von 855,07 € nahmen Uta Lahme, Maria Horvatic und Dorothee Martin vom Hospizkreis für Menden und Fröndenberg per Spendenscheck entgegen.

Uta Lahme, Maria Horvatic und Dorothee Martin v.l.n.r , Hospizkreis Menden und Fröndenberg und hintere Reihe Manfred Horvatic, Brigitte Oehlenberg, Rüdiger Vollmer und Burkhard Wendel von den EFH