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Aktuelle Vereinsnachrichten

 

19.02.2018

Einst und jetzt - auf vergessenen Wegen durchs Sauerland

Das Sauerland wurde einstmals von zahlreichen Eisenbahnlinien erschlossen. Davon sind heute nur noch wenige Strecken übrig, auf denen jedoch mittlerweile ein attraktiver Schienenpersonennahverkehr angeboten wird. Außerdem wurden diese Strecken in den letzten Jahren umfangreich modernisiert. So mancher Bahnhof hat sein Aussehen dabei gründlich verändert. Aus Verkehrsstationen mit Güter- und Personenverkehr entstanden moderne ÖPNV-Verknüpfungspunkte. Zahlreiche andere Strecken wurden jedoch bis in die 90er Jahre hinein stillgelegt, abgebaut und dienen heute teilweise nur noch als Radweg. Die Bahnhöfe wurden abgerissen, dienen als Wohnhaus oder verfallen.

Der Eisenbahnfotograf Thomas Lütke hat sich in langen Jahren mit der Eisenbahngeschichte im Sauerland beschäftigt. In seinem Dia-Vortrag, der am Freitag, 02. März 2018 ab 19:30 Uhr im Vereinsheim der Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V. in Binolen stattfindet, greift er die Veränderungen der heimischen Eisenbahn in Form eines Vergleichs "Einst und jetzt" auf. Am Beispiel einer Sonderfahrt im Jahre 1992 verfolgt er, was aus der damaligen Reiseroute bis heute geworden ist.

Und das ist schon spannend. Während die Obere Ruhrtalbahn heute größtenteils als modernisierte Hauptstrecke anzusehen ist, wurde die Verlängerung von Scherfede nach Holzminden abgebaut und dem Verfall preisgegeben. Aber auch die Hauptstrecke von Kassel über Warburg, Paderborn und Lippstadt hat sich gründlich verändert. Moderne Bahnhöfe, Schallschutzwände, aber auch Rückbauten von Gleisanlagen prägen das Bild.

Der Eintritt ist frei. Die Eisenbahnfreunde freuen sich auf einen interessanten Abend.


20.01.2018

Vorstandswahlen bei den Eisenbahnfreunde Hönnetal - Langjähriger Vorsitzender Johannes Schmoll zum Ehrenmitglied gewählt

Zu ihrer Jahreshauptversammlung haben sich die Mitglieder der Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V. am 19. Januar 2018 im Güterschuppen des Bahnhofs Binolen getroffen. Die Versammlung wurde zunächst vom "alten" 1.Vorsitzenden Johannes Schmoll geleitet, der aber im Vorfeld schon angekündigt hatte nach 33 Jahren im Vorstand, davon 24 Jahre als Vorsitzender, nicht wieder für den Vorsitz zu kandidieren.

Johannes Schmoll ehrte die anwesenden Mitglieder Wilfried Schiwek (Arnsberg) und Rüdiger Vollmer (Menden), die in diesem Jahr 25 Jahre dem Verein die Treue gehalten haben. Weiterhin sind in diesem Jahr Heinz-Josef Fellmer (Bad Driburg), Frank Gottlieb (Bassum), Peter Herger (Köln), Detlef Niehage (Dortmund), Hermann Schoppe (Balve) und Bernd Seebach (Hemer) ein Vierteljahrhundert im Förderverein der Hönnetalbahn. Alle Jubilare erhielten einen DB-Reisegutschein als kleines Dankeschön.In seinem Rechenschaftsbericht verwies Johannes Schmoll auf die wiederum zahlreichen Aktivitäten der Eisenbahnfreunde im vergangenen Jahr. Gleich zu Anfang stellte er die Bedeutung und die Erfolge der EFH-Modellbahner im abgelaufenen Jahr heraus. Überaus erfolgreich, mit enormer Beachtung, präsentierten sie ihre Modulanlage der Hönnetalbahn auf der Intermodellbau in Dortmund.

Ende 2017 wurden die Schienenbusse vom Förderverein Schienenbus verkauft. Die intensive Wartung und die immer häufigeren Reparaturen an den historischen Fahrzeugen konnten nicht mehr gestemmt werden. Dank der guten Kontakte zum Erwerber, der Eifelbahn-Verkehrsgesellschaft, wird es aber möglich sein, die Schienenbusse auch in Zukunft nochmal in das Hönnetal zu bekommen.In Binolen konnte u.a. der Aufbau der historischen Schrankenanlage vom Bahnhof Hemer zur Sicherung des Zugangs zum DB-Bahnsteig fertig gestellt werden.  Neben dem Bahnhofsgebäude wurde Ende des Jahres eine "Modellbau-Hütte" mit Unterstützung des Fördervereins Kulturbahnhof Binolen e.V. sowie des Bahnhofseigentümers Dr. Dietmar Schröder aufgestellt.

Johannes Schmoll hob den regelmäßigen Austausch mit dem ZRL Unna, der für den Schienenverkehr im Hönnetal zuständig ist, hervor. Durch diese guten Kontakte war es möglich zum Fahrplanwechsel am 10.12.2017 Verbesserungen im Fahrplan der Hönnetalbahn zu erreichen.  Auch die Weihnachtsmannfahrten sind für ihn wegen der Imagewerbung für die Hönnetalbahn ein gutes Stück Verkehrspolitik.

Der Hemeraner Hans-Peter Jung, Kassenverwalter des Vereins, gab den Kassenbericht ab. Er berichtete den Anwesenden, dass der Verein finanziell gut aufgestellt sei und für anstehende Investitionen gerüstet sei. Aktuell verfüge der Verein über etwa 450 Mitglieder. Die Kassenprüfer Thorsten Westbrock und Friedbert Haringhaus bescheinigten Hans-Peter Jung in ihrem Kassenprüfbericht eine korrekte Kassenführung. Daraufhin erteilte die Versammlung dem Vorstand ohne Gegenstimme Entlastung.

Die Vorstandswahlen ergaben einige Veränderungen. Die EFH-Mitglieder wählten den bisherigen Schriftführer Markus Hüsken (Hamm) zum 1.Vorsitzenden des Fördervereins der Hönnetalbahn. Der 2.Vorsitzende Guido Kaiser (Neuenrade), der Kassenverwalter Hans-Peter Jung (Hemer), die Vereinsheimverwalterin Bettina Friedrich (Iserlohn) sowie die Beisitzer Gerd Humme (Menden) und Erwin van Stecklenburg (Fröndenberg) wurden in ihren Ämtern bestätigt. Johannes Schmoll (Dortmund) bleibt im Vorstand und wird für Burkhard Wendel (Balve) Pressesprecher. Daniel Friedrich (Iserlohn) wurde vom Beisitzer zum Schriftführer "befördert". Neu als Beisitzer gehören Thorsten Westbrock (Dortmund) und Friedbert Haringhaus (Unna) dem Vorstand an. Kassenprüfer sind ab sofort Marlies Haringhaus (Unna) und Manfred Abel (Menden).

Völlig überrascht war der der bisherige 1.Vorsitzende Johannes Schmoll über den Antrag zur Tagesordnung ihn wegen seiner vielfältigen Verdienste zum Ehrenmitglied der EFH zu wählen. Einstimmig wählten ihn die Anwesenden zum Ehrenmitglied und er wurde mit großem Beifall bedacht. Klaus Krekeler (Menden), der Amtsvorgänger von Johannes Schmoll, hielt eine kurze, aber launige Laudatio auf seinen Nachfolger. Er erklärte "Laudatio" bedeute übersetzt "loben und preisen" - aber Johannes Schmoll verkörpere tatsächlich die personifizierte Eisenbahn. In seinen nunmehr 33 Jahren im Vorstand habe das Gründungsmitglied Johannes Schmoll den Verein enorm geprägt und weiter nach vorne gebracht.

Guido Kaiser informierte über das aktuelle heimische Bahngeschehen. So berichtete er von den zwei zusätzlichen Zügen von Balve nach Fröndenberg, die auf Anregung der EFH Taktlücken der Hönnetalbahn geschlossen hätten. Auch samstags gebe es dadurch den ganzen Tag über nun einen sauberen Stundentakt. Markus Hüsken gab einen Ausblick auf die geplanten Aktivitäten im Jahr 2018. Der Modellbahn-Workshop im Februar sei bereits ausgebucht, über weitere Workshops denke man daher nach. Für den 6.Oktober organisiert er eine Bahnfahrt zum Miniatur-Wunderland in Hamburg. Manfred Abel informierte unter Verschiedenes darüber, dass die Mehrtagesfahrt in der zweiten Septemberhälfte voraussichtlich Berchtesgaden zum Ziel hat. Götz Dehnert wird ihn dabei unterstützen.

Zum Schluss der Versammlung bedankte sich Markus Hüsken bei seinem Vorgänger Johannes Schmoll und beim Ex-Pressesprecher Burkhard Wendel mit Präsenten für ihre jahrzehntelangen Aktivitäten zum Wohle des Vereins und für die Hönnetalbahn. Burkhard Wendel war seit der Gründungsversammlung am 29.04.1985 im Vorstand tätig und ist neben Klaus Krekeler und Johannes Schmoll eines der drei Ehrenmitglieder der Eisenbahnfreunde Hönnetal.

Der neugewählte Vorstand der Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V.

 

Johannes Schmoll mit Rüdiger Vollmer und Wilfried Schiwek (v.l.n.r.), beide sind 25 Jahre EFH-Mitglied

 

Dia-Vortrag

Im Rahmen des EFH-Treffs am 02. März 2018 findet ab 19.30 Uhr ein Dia-Vortrag von Thomas Lütke zum Thema: „Eisenbahn im Sauerland“ statt.

 

Stammtisch der Eisenbahnfreunde zum Gründungstag des Vereins

Es war ein Montag, auf den der 29.April 1985 gefallen ist. An diesem Tag gründete sich unser Verein im Balver "Haus Drei Könige". Zuvor hatte sich am 1.April 1985 "ein kleiner Kreis von interessierten Bürgern getroffen, um die Möglichkeiten abzuklären, einen Förderverein Hönnetalbahn zu gründen" (Westfalenpost Balve vom 16.04.1985, geschrieben vom WP-Redakteur Peter Wundtke, später selbst Mitglied unseres Vereins). Bei der Gründungsversammlung unterschrieben genau 20 Anwesende die EFH-Beitrittserklärung.

Neben den 20 Mitgliedern und einem an diesem Abend  gewählten fünfköpfigen Vorstand begann der neue Verein mit exakt 432,55 DM seine Arbeit. Ziel des Vereins war die Verhinderung der Stilllegung der Hönnetalbahn.

Heute zählen wir etwa 450 Mitglieder, haben unser ursprüngliches Ziel, die Verhinderung der Stilllegung der Bahnstrecke, erreicht. Das auch dauerhaft ein attraktiver Bahnverkehr im Hönnetalbahn angeboten wird, daran arbeitet unser Verein mit unterschiedlichsten Aktivitäten und Veranstaltungen. Sicherlich erreichen wir dieses Ziel nur, wenn wir weiterhin "aktiv am Ball bleiben". 

Zurück zur Gründung der EFH. Burkhard Wendel möchte ein jährliches zwangloses Treffen zu diesem denkwürdigen Datum 29.April im Gründungslokal "Haus Drei Könige" in Balve einführen. Beginn ist um 18.30 Uhr, An- und Abreise mit der Hönnetalbahn ist möglich. Wer möchte, kann im Lokal auch essen. Um einen Überblick zu bekommen, wie viele Personen teilnehmen, bittet Burkhard Wendel um Anmeldung bis zum 23.April unter Tel. 02375-5788.

 

EFH - Tagesfahrt für Mitglieder zum Miniaturwunderland Hamburg am Samstag 06.10.2018

Los geht es wie gewohnt in Fröndenberg. Treffpunkt ist gegen 6 Uhr an Gleis 13. Um 6.09 Uhr fahren wir über Unna und Münster nach Hamburg. (Von Münster bis Hamburg IC-Nutzung).

Hamburg Hauptbahnhof erreichen wir gegen 10.15 Uhr. Von dort Fußweg durch die Stadt, am Rathaus vorbei zum Miniaturwunderland in die Speicherstadt (ca. 20 bis 30 Minuten Fußweg). Zu 11 Uhr haben wir im Miniaturwunderland den reservierten Eintritt (Also keine Wartezeit!). Jeder kann dann entscheiden, wie lange er im Wunderland bleibt. Es besteht noch ausreichend Zeit anschließend den Hafen Hamburg oder die Innenstadt von Hamburg zu besuchen. Außerdem wird versucht Eintrittskarten für die Plaza Elbphilharmonie zu erwerben. Dies ist leider erst 3 Monate vorher möglich und an Zeiten gebunden. Trotzdem lohnt der Besuch mit Ausblick aus 37 Metern Höhe über den Hafen von Hamburg. Ob es geklappt hat mit Eintrittskarten wird dann im Sommer noch bekanntgegeben.

Die Rückfahrt findet dann wieder vom Hamburger Hauptbahnhof um 18.46 Uhr statt. Mit dem IC geht es nach Münster, und dann über Unna nach Fröndenberg, wo die Ankunft um 22.51 Uhr geplant ist.

Der Preis für die Fahrt beträgt 60 Euro pro Person. Darin enthalten ist die Bahnfahrt 2. Klasse von Fröndenberg nach Hamburg und zurück. (Münster – Hamburg und zurück im IC + Platzreservierung). Eintritt ins Wunderland, und falls es klappt Eintritt in die Elbphilharmonie.

Wer sich anmelden möchte, dies bitte bei Markus Hüsken, Tel. 02381/402286 oder per Mail Markus-Huesken@t-online.de

 

01.01.2018

Einmal Neuenrade und zurück auf zweiundvierzig Metern Modellbahn - Eisenbahnfreunde Hönnetal präsentierten ihre Mini-Hönnetalbahn in Binolen

 

Die Modellbahngruppe der Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V. (EFH) veranstalteten „zwischen den Jahren“ vom 27. bis zum 30.Dezember 2017 im Güterschuppen des Bahnhofs Binolen traditionell die große Modellbahnausstellung zur Hönnetalbahn.

Die  EFH-Modellbahner um Alfons Blumenkamp und Gerd Humme präsentierten ihre 38 Hönnetalbahndioramen, die zusammengefügt 46 Meter ergeben. Die bis ins Detail liebevoll mit viel Mühe in Eigenarbeit angefertigten Module im Maßstab 1:87 zeigen den Fahrbetrieb auf der Hönnetalbahn in den sechziger Jahren. Es gab eine faszinierende Fahrzeugvielfalt zu bestaunen, von Dampfzügen über von Dieselloks gezogene Züge bis hin zu den roten Schienenbussen.

Lebhafter stilechter Eisenbahnverkehr in Spur H0 auf der Miniatur-Hönnetalbahn mit originalgetreu nach gebauten Bahnhofsanlagen wie z.B. Neuenrade, Garbeck, Balve, Sanssouci und Binolen faszinierten die zahlreichen Besucher.

Ein echter "Hingucker" ist das nun fertige Modul der Burg Klusenstein, dass auch von der Höhe den Rest der umfangreichern Anlage überragt. Alfons Blumenkamp hat bis in das letzte Detail die Burg mit ihren Nebengebäuden, aber auch den Binoler Eisenbahntunnel mit der Feldhofhöhle, liebevoll nachgebaut.

Einige bewegliche Teile, wie man diese z.B. vom Miniatur Wunderland in Hamburg kennt, sind von den "Machern" der Anlage eingefügt worden. So konnte der Betrachter nicht nur die fahrenden Züge bestaunen, sondern auch den Anwohnern der Hönnetalbahn bei ihren alltäglichen Beschäftigungen zu sehen, z.B. beim Holz hacken oder beim Mähen der Wiese mit der Sense.

Johannes Schmoll, der EFH-Vorsitzende, zog zum Ende der Modellbahnausstellung ein zufriedenes Fazit: "Schön, dass an allen Tagen so viele Besucher da waren. Vorsichtig geschätzt gehen wir von sicherlich etwa 1.000 Besuchern aus. Die Modellbahn ist mittlerweile ein unverzichtbarer Bestandteil, wenn nicht das Markenzeichen, unseres Vereins."

Am 3.Februar und am 10.März gibt es übrigens den 2.EFH-Modellbahn-Workshop im Bahnhof Binolen, dann zum Thema Landschaftsgestaltung. Anmeldungen ab sofort per Mail unter info@hoennetalbahn.com bzw. telefonisch zwischen 15 und 20 Uhr unter 0231/3950401. (Der Workshop ist ausverkauft !!)

 

Ein Teil der EFH-Modellbahner: Alfons Blumenkamp, Friedbert Haringhaus, Jonathan Klehr, Günter Prasse und Daniel Friedrich (v.l.n.r.).  Fotos: Burkhard Wendel

 

 

25.12.2017

Weihnachtsmänner auf der Hönnetalbahn haben Heiligabend gut zu tun - Der Schlitten mit den Rentieren wurde nicht gebraucht

 

Die Weihnachtsmannfahrten auf der Hönnetalbahn an Heiligabend stellen jedes Jahr eine gelungene, stimmungsvolle Aktion der Eisenbahnfreunde Hönnetal dar. Bei eher frühlingshaften Temperaturen zog es auch in diesem Jahr wieder viele jüngere und ältere Fahrgäste mit Kindern auf die Hönnetalbahn. In den Zügen herrschte gute Laune, die Kinder erwarteten aufgeregt den Weihnachtsmann.

Das Interesse der Kinder, Mamas und Papas sowie Omas und Opas an den Zugfahrten mit dem Weihnachtsmann ist ungebrochen. Sogar viele Erwachsene ohne Kinder waren entspannt unterwegs und genossen die Zugfahrt. Die beiden Weihnachtsmänner verteilten rund 450 Tüten mit Leckereien an die Kinder. Ein großes Helferteam der Eisenbahnfreunde im Bahnhof Binolen sowie in den Zügen unterstützten fleißig die Weihnachtsmänner. Den Erwachsenen wurde mit Glühwein eingeheizt, die Kinder bekamen leckeren Kinderpunsch.

Die Fahrten mit dem Weihnachtsmann auf der Hönnetalbahn wurden wie in jedem Jahr von den Eisenbahnfreunden Hönnetal e.V. organisiert, dieses Jahr zum 24.Mal in Folge. Daher kommt es mittlerweile immer häufiger vor, dass Eltern mit ihren Kindern in den Weihnachtsmannzügen mitfahren, die in den Anfangsjahren selbst mit den eigenen Eltern den Weihnachtsmann in der Hönnetalbahn besucht haben. Von Anfang an dabei als Weihnachtsmann ist Rüdiger Lenk aus Balve. Der 2.Weihnachtsmann, Friedbert Haringhaus aus Unna, fuhr jeweils im Gegenzug. Beide hatten sehr gut zu tun. Wie in jedem Jahr freuten sie sich über die glücklichen Kinder, nachdem sie dankbar ihre Tüte mit Leckereien erhalten hatten.

Finanziert wurde die Veranstaltung aus der Vereinskasse der Eisenbahnfreunde Hönnetal. Der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Ruhr-Lippe (ZRL) in Unna unterstützte auch in diesem Jahr diese Aktion. Stündlich verkehrten die Hönnetalbahnzüge von etwa 9.00 - 12.00 Uhr in beide Richtungen zwischen Fröndenberg und Neuenrade. Wegen der alljährlich großen Resonanz verkehrten jeweils zwei Triebwagen als ein Zug, so dass ausreichend Sitzplätze vorhanden waren. Auf den Endbahnhöfen in Neuenrade und Fröndenberg durften die Kinder den Triebfahrzeugführern der beiden Zuggarnituren über die Schulter schauen und ihnen Fragen stellen.

Bettina Friedrich und Guido Kaiser, beide im Vorstand der Eisenbahnfreunde Hönnetal: „Wie in jedem Jahr hat es uns allen wieder richtig viel Spaß gemacht. Man sah glückliche Kinder, zufriedene Eltern und Großeltern. Danke auch an das Zugpersonal, Triebfahrzeugführer und Schaffner, für die sehr gute Zusammenarbeit. Es war eine gute Werbung für die Hönnetalbahn und für unseren Verein Eisenbahnfreunde Hönnetal.“

Vom 27.12. bis zum 30.12. steht nun bei den Eisenbahnfreunden Hönnetal die traditionelle große Modellbahnausstellung im Bahnhof Binolen auf dem Programm. Jeweils von 13 bis 17 Uhr kann die detailgetreue Hönnetalbahn im Modell bei freien Eintritt von den Kindern und von den Großen bestaunt und bewundert werden.

Gruppenbild mit Weihnachtsmann am Endbahnhof der Hönnetalbahn in Neuenrade , Foto : Burkhard Wendel

 

12.12.2017

Gelungene Weihnachtsfeier der Eisenbahnfreunde Hönnetal (EFH) – Erwin van Stekelenburg ist das Mitglied des Jahres

Bei der Weihnachtsfeier der Eisenbahnfreunde Hönnetal (EFH) im Haus Oberkampf  in Menden erlebten rund fünfzig Eisenbahnfreunde eine gelungene Weihnachtsfeier. Der 1.Vorsitzende Johannes Schmoll ließ nach seiner Begrüßung das Vereinsjahr 2017 mit den vielfältigen Vereinsaktivitäten kurz Revue passieren. Aktuell wies er auf die letzte Fahrt mit dem vereinseigenen Schienenbus vor einer Woche nach Osnabrück hin. Nach der bis auf den letzten Platz besetzten Fahrt wurde der Nostalgieexpreß, nachdem er die Hönnetaler wieder gut nach Hause gebracht hatte, in seine neue Heimat in der Eifel überführt. Bis zum Jahressende stehen noch die beliebten Weihnachtsmannfahrten Heiligabend auf der Hönnetalbahn (zum 24.Mal in Folge!) sowie die Modellbahnausstellung vom 27. bis zum 30.Dezember auf dem Güterschuppen des Bahnhofs Binolen an.

Nach einem vorzüglichen warmen Büffet warteten die Anwesenden mit Spannung darauf, wer das „Mitglied des Jahres 2017“ sein würde. Stellvertretend für alle anderen aktiven Mitglieder des Fördervereins der Hönnetalbahn wurde in diesem Jahr Erwin van Stekelenburg  aus Fröndenberg für sein vielfältiges Engagement, nicht nur in der Modellbahngruppe,  geehrt. Der Moderator Johannes Schmoll wies darauf hin, dass Erwin van Stekelenburg erst seit gut vier Jahren Vereinsmitglied und seit etwa zwei Jahren Vorstandsmitglied sei. In dieser kurzen Zeit hat das neue Mitglied des Jahres überzeugt durch sehr gute Arbeit, verbunden mit Eigeninitiative und kreativen Ideen.

Selbstverständlich besuchte auch der Nikolaus die EFH-Weihnachtsfeier. Der Nikolaus Friedbert Haringhaus  las zunächst einigen Aktiven kräftig die Leviten. Letztlich bekamen sie aber, wie alle weiteren Gäste, von ihm einen fair gehandelten Nikolaus überreicht. Unter etwa Zweidrittel der Nikoläuse war ein Vermerk über einen Gewinn angebracht. So konnten sich viele der Anwesenden über attraktive Gewinne freuen, wie z.B. DB-Reisegutscheine und Eisenbahnbildwandkalender. Über die Hauptpreise, 2 x 2 Fahrkarten im Dampfzug nach Goslar im Harz und 2 x 2 Fahrkarten im TEE nach Cochem an der Mosel, freuten sich Waltraut Lischke aus Balve und Hartmut Erkmann aus Neuenrade.

Im Vergleich zu den letzten Weihnachtsfeiern hatte es dieses Mal ein abgespecktes Programm gegeben. Das ließ aber z.B. mehr Gelegenheit für persönliche Gespräche untereinander. So meinte Wolfgang Schulte aus Hemer, ein langjähriger Besucher der EFH-Weihnachtsfeiern "Es war trotz der Einsparungen immer noch gut. Meine Veronika und ich sind im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder dabei."

 Johannes Schmoll (links) gratuliert dem sichtlich erfreuten Fröndenberger Erwin van Stekelenburg zu seiner Wahl zum „Mitglied des Jahres“. Foto : Burkhard Wendel

 

21.11.2017

Vorschau Westfalendampf 2018 - Im Juni geht es von Menden aus in den Harz

Auch im Jahr 2018 veranstaltet Westfalendampf wieder eine Dampfzugfahrt von Menden aus statt. Am Samstag 09. Juni 2018 fährt ein langer Dampfsonderzug nach Goslar in den Harz. Wer Interesse hat, und schon buchen möchte, kann dies unter www.westfalendampf.de ab sofort machen. Vielleicht auch eine Geschenkidee zu Weihnachten ? Weitere interessante Fahrten im Frühjahr 2018 durch Westfalendampf findet man hier auf diesem Flyer : Anzeige Westfalendampf

 

„Abfahrt Gleis 1“ - Konzert im Bahnhof Binolen ein Ohrenschmaus

Am vergangenen Sonntag gastierten im voll besetzten Güterschuppen des Kulturbahnhofs Binolen die Popsängerinnen Svenja Leopold, Johanna Schmoll und Pia Schmoll, der Mendener Meisterchor VOKALART mit seinem Dirigenten Klaus Levermann sowie Musikprof. Michael Schmoll am Klavier.

Unter dem Motto „Abfahrt Gleis 1“ wurde die Güterhalle des Bahnhofs Binolen voller Eisenbahnexponate zum Konzertsaal und Songs von den Wise Guys, Elton John, Sting usw. erfüllten den Saal. Dabei war auch die Sängerin Svenja Leopold mit eigenen Songs, die sie gemeinsam mit Johanna Schmoll als Duo präsentierte. Dieses Duo ist zur Zeit deutschlandweit auf Tour.

Pia Schmoll und Michael Schmoll steuerten verträumte Pop-Balladen bei und der bekannte Mendener Männerchor VOKALART unter Klaus Levermann sang Pop-Arrangements, die es „in sich hatten“. Die Besucher des Konzerts, zu dem der Veranstalter "Kulturbahnhof Binolen e.V." eingeladen hatte, waren begeistert und erlebten einen vielfältigen musikalischen Abend auf höchstem Niveau. Es gab immer wieder begeisterten Applaus während des Konzerts. Ein besonderer Höhepunkt war die  gemeinsam von allen Gesangskünstlern vorgetragene Zugabe, dem "Hallelujah" von Leonhard Cohen. Es herrschte Gänsehautstimmung pur, nicht nur beim Abschlusslied des besonderen Abends.

Musikprofessor Michael Schmoll, der auch als Moderator der Veranstaltung kurzweilig durch das Programm führte, ist auch 1.Vorsitzende des Vereins "Kulturbahnhof Binolen e.V.": "Wir freuen uns über die zahlreich erschienen Besucher. Aber es war auch Musik von Folk bis Pop auf sehr hohem Niveau, zudem hatten wir auf einen Eintrittspreis verzichtet. Es wird auf jeden Fall weitere kulturelle Veranstaltungen im Bahnhof Binolen geben."

Der Mendener Meisterchor VokalART mit dem Leiter Klaus Levermann (ganz rechts) , Foto : Burkhard Wendel

 

06.11.2017

Modellbahnschau

Fast wie der Weihnachtsmann an Heiligabend hat sich die Modellbahnausstellung „zwischen den Jahren“ im Terminkalender einen festen Platz gesichert. Es fahren die kleinen Züge in HO wieder vom 27. Dezember bis 30. Dezember 2017 jeweils von 13 bis 17 Uhr auf der kleinen Hönnetalbahn in der Güterhalle in Binolen. Nach dem großen Erfolg auf der Intermodellbau in Dortmund, wird die Anlage jetzt wieder im „Heimatbahnhof“ ausgestellt.

Natürlich ist dank des Stundentaktes die Anreise mit der großen Hönnetalbahn kein Problem.

Kaffee und Kuchen gibt es auch im Vereinsheim in Binolen.

Die Modellbaugruppe der EFH freut sich auf regen Besuch.

 

„Bauhütte“ für die Modellbahner

Die Modellbahngruppe kann sich über räumlichen Zuwachs freuen. Nach reger und letztlich erfolgloser Diskussion um die eventuelle Einrichtung einer Bastelwerkstatt im ehemaligen Postwagen, wurde im Sommer entschieden stattdessen in Binolen ein kleines Holzhaus zu errichten. Dort – in unmittelbarer Nähe zum Bahnhofsgebäude – wird nun auf rd. 14 m² Fläche – regelmäßiges Basteln und Bauen möglich sein. Vor allem: Man kann auch mal etwas stehen lassen.

Dass der Postwaggon letztlich nicht als Werkstatt genutzt werden kann, liegt vor allem in der abseitigen Lage des Wagens, die nicht geändert werden kann.

Die Bauarbeiten haben begonnen. Anfang bis Mitte 2018 soll die Hütte fertig sein.

 

Weitere Umbau- und Arbeitsmaßnahmen in Binolen – und Neuigkeiten!

Im Zuge des Hüttenbaus, der finanziell von EFH und Förderverein Kulturbahnhof Binolen e.V. getragen wird, sind in Binolen einige Umbaumaßnahmen geplant, die 2018 angegangen werden müssen.

·         Sanierung und Umsetzung der großen Schranke (ex. Bf. Lendringsen)

·         Sanierung und Umsetzung des ehemaligen Einfahrsignals Bf. Lendringsen.

Außerdem:

·         Gründlicher Freischnitt der Gleisanlagen

·         Pflege des Spielplatzes (mit Anstricharbeiten)

·         Pflege des EFH-Standes (Holzhütte)…

Der Vorstand hat bereits eine Wiedereinführung regelmäßiger Arbeitstreffs in Binolen besprochen. Dabei steht natürlich nicht nur die Arbeit sondern auch die Gemeinschaft im Verein im Mittelpunkt.

Neu ist die restaurierte Bahnhofsuhr, die nun an alter Stelle am Bahnhofgebäude angebracht wurde. Auch die historische Schrankenanlage des Bf. Hemer ist nun voll funktionsfähig und sichert die Floh- und Draisinenfahrten.

 

Modellbahnseminare gehen weiter

Nach dem erfolgreichen Modellbahnseminar im Herbst 2016 wurde 2017 die Möglichkeit einer Fortsetzung diskutiert, wegen der Intermodellbau-Teilnahme aber auf 2018 verschoben.

Jetzt ist ein neues Konzept gefunden worden, das letztlich auch durch die neue Bauhütte unterstützt wird.

Anfang Februar und Anfang März (vsl. 03.02.2018 und 03.03.2018) finden zwei Nachmittagsseminare in Binolen statt. Thematisch werden diese etwas offener gehalten. Klaus Kampelmann, der wie im letzten Jahr auch diese Seminare leiten wird, stellt sich vor allem das Thema „Landschaftsbau“ vor, das viel Potenzial enthält.

Auch soll kein standardisiertes Modul entstehen, sondern die Teilnehmer können selbst entscheiden, was und wie sie ihr Übungsmodul bauen. Dabei wird auch keine Spurweite mehr vorgegeben. „Im Idealfall könnte man das, was beim Seminar gebaut wurde, sogar in der eigenen Anlage daheim integrieren“, so Klaus Kampelmann.

Interessenten für das Seminar können sich ab sofort bei Johannes Schmoll unter: info@hoennetalbahn.com oder nachmittags unter 0231 3950401 anmelden bzw. informieren.

 

12.10.2017

Großaufgebot der Feuerwehr am Samstag, 7.Oktober, nach Personenunfall mit altem Postwagen im Bahnhof Binolen

Zunächst einmal ganz wichtig: Es war KEIN Ernstfall, sondern eine groß angelegte Übung unter realistischen Rahmenbedingungen!

Der Einsatzauftrag für die Feuerwehr hieß: Unfall mit Schienenfahrzeug im Bahnhof Binolen!!! Weitere Info´s waren der Feuerwehr zunächst nicht bekannt.

Nach dem das erste Löschfahrzeug an der Einsatzstelle Bahnhof Binolen eingetroffen war, wurde den Feuerwehrleuten vor Ort schnell klar, das ist keine Übung für nur ein Löschfahrzeug. Daher wurden weitere Einsatzfahrzeuge zur Einsatzstelle geordert.

Der Ausgang der Übung war wie folgt:

Spielende Kinder hatten sich am und im Postwagen, der auf einem Nebengleis im Bahnhof abgestellt ist, aufgehalten. Ein Kind löste beim Spielen die Bremse des Eisenbahnfahrzeugs. Dadurch wurde ein Kind (Übungspuppe) vom Postwagen Überrollt. Gleichzeitig kam es im Postwagen zu einer Verpuffung. Im Wagon spielten zu dem Zeitungpunkt sieben weitere Kinder, die unter schwerem Atemschutz durch die Feuerwehr gerettet wurden.

Die Feuerwehr musste dann den Bahnwagen mit Hilfe des Hebekissens anheben. Das wurde nach Absprache mit den EFH aus Sicherheitsgründen nur simuliert.

 

Bei so einer Lage ist ganz schnell von vielen Verletzten auszugehen. Hier wäre im echten Leben ein Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdienst anwesend gewesen. Zum Glück: Alles nur eine Übung! Patrick Schäfer vom Löschzug 3 der Freiwilligen Feuerwehr Balve äußerte sich gegenüber den EFH zufrieden: "Auch solche Übungen müssen wir machen. Wir wissen selber, dass die meisten Unfälle im Zusammenhang mit der Eisenbahn  tödlich enden. Aber wir können nicht davor weg laufen.

 

Damit wir in Zukunft mit zumindest ein wenig Erfahrung an die Sache ran gehen können, hat uns diese Übung sehr,  sehr viel geholfen!"

Die Feuerwehr habe nie die Möglichkeit an einem echtem Waggon solch eine Übung zu machen. Zwar könne man es offiziell über die DB AG laufen lassen. Die DB AG habe für die Feuerwehr "Übungswaggons",die aber bis zu 2 ½ Jahre ausgebucht sind. Der organisatorische Aufwand sei dabei sehr groß, so Patrick Schäfer.  "Wir, die Feuerwehr Balve, möchten uns ganz herzlich bei den Eisenbahnfreunden Hönnetal

bedanken. Ihr habt es uns kurzfristig möglich gemacht ohne bürokratischen Aufwand und lange Vorlaufzeiten diese Übung auf Eurem Bahngelände durchzuführen."

 

Die Eisenbahnfreunde Hönnetal begrüßen natürlich das Engagement der Feuerwehr im Bahnhof Binolen. Johannes Schmoll: "Wir hoffen, dass nie ein Ernstfall den Einsatz der Feuerwehr bei uns erforderlich macht. Sollte aber Interesse an weiteren Übungen vor Ort bestehen, so ist das unbürokratisch möglich."

 

 

 

 

Beide Fotos : Feuerwehrübung am Bahnhof in Binolen

  

23.09.2017

Tag der Offenen Tür im Bahnhof Binolen

Die Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V. öffneten am Sonntag 10.Spetember 2017 zum Tag des offenen Denkmals ihre Bahnhofstüren in Binolen. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit die Räumlichkeiten der Eisenbahnfreunde voller Eisenbahnexponate besichtigen, u.a. eine Fotoausstellung zur Geschichte der Hönnetalbahn. Das technische Denkmal des Bahnhofs Binolen, das historische Stellwerk von 1912 im Museumsraum, stellte der 2.Vorsitzende Guido Kaiser den Gästen praktisch vor. Auf dem ehemaligen Ladegleis verkehrte die Motordraisine Schienenfloh und die Handheldraisine Schienenkuffi. Von der Gelegenheit zur Mitfahrt wurde ausgiebig Gebrauch gemacht. Der vierteilige historische Schienenbus der Eisenbahnfreunde stand eine ganze Zeit in Binolen. Mit dem Nostalgiezug waren allein 120 Fahrgäste überwiegend aus dem Raum Unna an gereist, bevor sich das rollende technischen Kulturdenkmal wieder in Bewegung setzte. Für das leibliche Wohl hatten die Eisenbahnfreunde bestens gesorgt, u.a. mit Kaffee und einer leckeren Kuchenauswahl. Wer mit der Hönnetalbahn angereist war, der bekam von den Eisenbahnfreunden einen Kaffee gratis.

 

Hönnetalbahn als Modellbahnanlage der Eisenbahnfreunde Hönnetal im MODELLEISENBAHNER

 

Der MODELLEISENBAHNER ist Deutschlands bzw. Europas auflagenstärkste und somit erfolgreichste unabhängige Fach- und Publikums-Zeitschrift für alle, die das Thema Eisenbahn im Vorbild wie im Modell interessiert. Auf der diesjährigen INTERMODELLBAU in Dortmund, der weltgrößten Messe für Modellbau, war die Anlage der Eisenbahnfreunde ein viel beachteter Hingucker. Das veranlasste das MODELLEISENBAHNER-Magazin in der aktuellen Ausgabe (Oktober 2017) dazu über sechs Seiten in Wort und Bild die Modellbahnanlage der Eisenbahnfreunde Hönnetal den Lesern vorzustellen.

Der MODELLEISENBAHNER würdigt das grundsätzliche Engagement des Fördervereins der Hönnetalbahn. Insbesondere aber beschreibt das Magazin die der Hönnetalbahn nachempfundene Anlage als eine außerordentlich gelungene Modellbahnanlage mit einem enorm hohen Detailtreue bei den Bahnhöfen, der Landschaft und den Fahrzeugen. Alfons Blumenkamp aus Balve, viele Jahre im Vorstand der Eisenbahnfreunde, war einer der Initiatoren der bereits 1988 gegründeten Modelleisenbahnabteilung. Bis heute ist er einer der führenden Köpfe der Hönnetaler Modelleisenbahner und hat die modellgenaue Anlage (enorm hoher Wiedererkennungswert zur Realität!) wesentlich als Modellbauer geprägt.

Die sehenswerte Anlage im Maßstab 1:87 mit beachtlichen 38 ausgestalteten Modulen hat eine Gesamtlänge von etwa 46 Metern. Die Modellbahner der Eisenbahnfreunde Hönnetal haben allen Grund stolz auf ihre Anlage zu sein und freuen sich über die sehr positive Darstellung der Anlage und ihrer Arbeit im größten Modellbahnfachmagazin MODELLEISENBAHNER. Selbstverständlich wird die Hönnetalbahn im Modell wieder zwischen Weihnachten und Neujahr in Gänze auf dem Güterschuppen des Bahnhofs Binolen zu sehen sein. Nähere Details hierzu folgen.

Nähere Informationen zur Bestellung der Zeitschrift unter www.modelleisenbahner.de Außerdem kann die Zeitschrift im Zeitschriftenhandel erworben werden. Es handelt sich um die Ausgabe Oktober 2017.

 

 

06.09.2017

„Rote Brummer“ fahren weiter!

Die gute Nachricht konnte Dr. Dietmar Schröder als Vorsitzender des Förderverein Schienenbus e.V. Menden schon zu Beginn der außerordentlichen Mitgliederversammlung, die am Freitag in Binolen stattfand, verkünden: Auch wenn der Verein selbst, seine Arbeit einstellen und die Fahrzeuge verkaufen wird -  Die Schienenbusse fahren weiter! Allerdings werden die „Roten Brummer“ ab 2018 nicht mehr wie in den vergangenen 21 Jahren unter der Regie des Vereins fahren, sondern wechseln zur „Vulkan-Eifel-Bahn GmbH“ in Gerolstein. Dieses Unternehmen, das auch für den Betrieb des bekannten „TEE-Rheingold“ verantwortlich zeichnet, wird die Fahrzeuge künftig in Köln stationieren.

Über die zum Unternehmen gehörende „AKE-Eisenbahntouristik“ werden die Fahrten künftig eingesetzt und vermarktet. Mit Start in Köln soll das Hönnetal 2018 zunächst zweimal angefahren werden. Zwei weitere Fahrten sollen in Menden starten. Damit bleiben die Schienenbusse der Region erhalten, allerdings ohne die bisherige Belastung des technischen Unterhalts und der Eigenvermarktung. Und: Die Aktiven der Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V. werden die Fahrten weiterhin unterstützen und begleiten. Das vorgelegte Konzept überzeugte die Anwesenden 20 Mitglieder des Fördervereins, so dass sie einstimmig dem Verkauf zustimmten.

Auch der 1. Vorsitzende der Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V. Johannes Schmoll freute sich über die Entwicklung: „Der zum Erlebnisbahnhof weiterentwickelte Bahnhof Binolen und der Schienenbus sind über die Jahre eine Einheit geworden. Das wird nun auch weiterhin möglich sein.“ Bis zur Auflösung des Vereins sind allerdings noch einige Hürden aus dem Weg zu räumen. Eine Satzungsänderung wurde beschlossen, mit der die Verwendung des Verkaufserlöses der Fahrzeuge eindeutig geregelt wurde. Ebenso wurden mit Dr. Dietmar Schröder und Uwe Richter zwei Liquidatoren bestimmt, die den Verein ab 2018 abwickeln werden.

Am kommenden Sonntag, 10.09.2017, kommt der Schienenbus noch einmal unter der Regie des Fördervereins nach Binolen, bevor er am 2. Dezember letztmalig ab Neuenrade zu seiner Weihnachtsmarktfahrt nach Osnabrück fährt.

 

 

Käpn´t Uwe unterwegs

Am vergangen Samstag (02.09.2017) war Kaptiän Uwe Richter wieder unterwegs. Es ging diesmal nach Enschede in den Niederlanden. Nach einem Frühstück im "Abgfahr´n" in Fröndenberg ging es per Zug über Unna nach Münster. Dort gab es kurz Zeit das neue Bahnhofsgebäude zu besichtigen. Weiter ging es durch das Münsterland über Gronau und der Landesgrenze nach Enschede. Hier konnte der samstägige Markt und die Innenstadt besucht werden.

Zurück ging es für die über 20 Teilnehmer am späten Nachmittag über Gronau - Coesfeld -Dortmund - Fröndenberg wieder in das Hönnetal.

Wie immer, ein toller Ausflug vom Käpt´n Uwe Richter !

 

08.08.2017

Sommerfest der Eisenbahnfreunde Hönnetal -  Bahnhofsuhr und Bahnsteigschranke wurden in Betrieb genommen

Zahlreiche Mitglieder und Freunde der Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V. feierten am Samstag am Bahnhof Binolen bei herrlichem Sommerwetter das traditionelle EFH-Sommerfest. Ein Teil der Besucher reiste natürlich mit der Hönnetalbahn an.

Zunächst machte EFH-Wanderführer Manfred Horvatic eine Rundwanderung mit einigen EFH-Mitgliedern über Volkringhausen und zurück am Plauderbaum vorbei wieder nach Binolen.

Anlässlich des Sommerfestes wurde über die wieder angebrachte Bahnhofsuhr am Bahnhofsgebäude informiert. An gleicher Stelle war bis in die 80er Jahre bereits eine Uhr vorhanden. Uwe Richter hatte die Originalbahnhofsuhr von einem Freund aus Süddeutschland für die Eisenbahnfreunde geschenkt bekommen. Bevor sie aber in neuem Glanz erstrahlen und die genaue Zeit anzeigen konnte, war für die EFH-Mitglieder Uwe Richter und Erwin van Stekelenburg viel Arbeit erforderlich, da die Uhr vollkommen wieder aufgearbeitet werden musste. Die mechanische Aufarbeitung übernahm Uwe Richter, die Elektronik brachte Erwin van Stekelenburg in Schwung. Die Funkuhr ist übrigens mit dem Logo des Fördervereins Kulturbahnhof Binolen e.V. versehen.

Außerdem stellte Eisenbahnfreund Dr. Dietmar Schröder, der Eigentümer des Bahnhofsgebäudes und des Geländes, die neu installierte Bahnsteigschranke an der Zuwegung zum Bahnsteig der Deutschen Bahn vor. Die Schrankenanlage stand ursprünglich im Bahnhof Hemer und wurde dort vom Fahrdienstleiter bedient. Dr. Schröder hat die Schrankenanlage aufwendig wieder instand gesetzt und zusätzlich mit einem Läutewerk versehen. Wenn nun mit der Motordraisine bzw. mit der Handhebeldraisine das ehemalige Ladegleis im Bahnhof Binolen befahren wird, kann der Überweg zum Bahnsteig mittels der Schranken gesichert werden.

Danach genossen die Eisenbahnfreunde zunächst Kaffee und Kuchen. Später gab es Herzhaftes vom Grill, dazu leckere Salate. Die Eisenbahnfreunde hatten viel Spaß und erlebten einen gemütlichen, kurzweiligen Nachmittag und Abend.

Dr. Dietmar Schröder (links) stellt mit Uwe Richter und Gerd Humme die neu installierte Bahnsteigschranke vor, rechts am Gebäude die neue Bahnhofsuhr von Binolen

 

04.06.2017

Modulanlage der EFH , Anlage des Monats Juni 2017

Auf der Homepage der Moba (Modellbahnverband in Deutschland) ist die Modulanlage der EFH die Anlage des Monats Juni 2017.

Einen Link zur Seite gibt es hier : http://www.moba-deutschland.de/anlage-des-monats-juni/

 

27.05.2017

Neues aus Binolen …..

In Binolen ist in den letzten Wochen einiges passiert. So wurde im Güterschuppen das große Plakat mit dem Schienenbus aufgehangen.

Das Plakat diente als Hintergrund für die stattfindende Tanz(bar) in Balve-Langenholthausen und konnte im letzten Jahr erworben werden. So gibt es schon jetzt eine große Erinnerung an die lange Zeit mit dem Schienenbus in Binolen.

 

Auch sind die 2 neuen Schranken am Übergang zum Bahnsteig so gut wie fertig.

Beim herunterkurbeln der Schranken wird geläutet. In Grundstellung sind die Schranken aber oben.

 

Außerdem wurde jetzt am Gebäude des Bahnhofes Binolen wieder eine „richtige“ Bahnhofsuhr angebracht.

Mit Aufkleber vom Kulturbahnhof Binolen. Die „alte“ Bahnhofsuhr auf dem Bahnsteig wurde von Station und Service entfernt,

da die aktuelle Zeit jetzt im DSA (dynamischer Schriftanzeiger) angezeigt wird.

 

 

Auch wurden an Christi Himmelfahrt gut 10 EFH-Mitglieder von „Ausbilder“ Uwe Richter in die Bedienung des EFH-Flohs eingewiesen. Dieser hatte ja im letzten Jahr einen hydraulischen Stempel unterhalb des Fahrzeuges erhalten. Jetzt kann der Floh von einer Person aus dem Stall geholt werden. Damit aber alle Mitglieder, die den Floh bewegen dies auch mal geübt haben, gab es die Einweisung dazu.

Ab sofort gilt dabei: Wer den Floh bewegt, muss eingewiesen sein!

Wer an Christi Himmelfahrt nicht konnte zur Einweisung, meldet sich bitte noch einmal beim EFH-Treff!

 

 

09.04.2017

Mehrere tausend Besucher bei der Modulanlage in Dortmund

Vom 05. April bis 09. April 2017 hat die Modellbaugruppe der EFH die  42 Meter lange Modulanlage in Dortmund auf der Intermodellbau ausgestellt. Viele tausend Besucher der Messe haben auch die Anlage der EFH in der Halle 7 besucht. Es gab auf der Anlage viel zu bestaunen. Die  EFH-Modellbahner um Alfons Blumenkamp und Gerd Humme haben ihre zahlreichen, detailgenauen Hönnetalbahndioramen präsentiert. Die bis ins Detail liebevoll mit viel Mühe in Eigenarbeit angefertigten Module im Maßstab 1:87 zeigten den Fahrbetrieb auf der Hönnetalbahn in den sechziger Jahren. Es war eine Zeit, in der die Hönnetalbahn besonders im Güterverkehr eine enorme Bedeutung besaß. Auf den einzelnen Bahnhöfen und auf den Gleisanschlüssen entlang der Strecke bis Neuenrade gab es zahlreichen Wagenladungsverkehr, so wurde u.a. Kalkstein, Grubenholz aber auch Stückgut verladen. Es gab eine faszinierende Fahrzeugvielfalt zu bestaunen, von Dampfzügen über von Dieselloks gezogene Züge bis hin zu den roten Schienenbussen.

Und dieses nostalgische Stück Hönnetalbahn ließen die Eisenbahnfreunde in Dortmund wieder aufleben. Lebhafter stilechter Eisenbahnverkehr in Spur H0 auf der Miniatur-Hönnetalbahn mit originalgetreu nach gebauten Bahnhofsanlagen wie z.B. Neuenrade, Garbeck, Balve, Sanssouci und Binolen faszinierte die Besucher. Es fanden sich auch, ähnlich wie bei der größten Modellbahnausstellung der Welt, Miniatur-Wunderland in Hamburg, verschiedene Details zum schmunzeln. Erstmals wurde das jetzt fertig gestellte Modul der Burg Klusenstein auf der Intermodellbau der Öffentlichkeit vorgestellt. Alfons Blumenkamp hat bis in das letzte Detail die Burg mit ihren Nebengebäuden, aber auch den Binoler Eisenbahntunnel mit der Feldhofhöhle, liebevoll nachgebaut. Die Besucher der Modellbau waren sehr angetan von der ganzen Anlage. Der Fahrbetrieb wurde mittlerweile auf Digitalbetrieb umgestellt, doch werden die Weichen in den Bahnhöfen noch per Hand über Tasten bedient. Es gab regelmäßig Zugverkehr auf der Anlage, sodass nicht nur die Anlage angeschaut werden konnte, sondern auch die stilechten Fahrzeuge, die auf der Hönnetalbahn verkehrten angeschaut werden konnten. Auch Pressevertreter die während der 5 Tage auf der Messe vertreten waren, waren sehr interessiert und voller Lob wegen der Anlage.

Geplant ist auch, die Anlage wieder zwischen den Jahren in Binolen auszustellen. Fotos zur Ausstellung in Dortmund werden noch folgen....

 

29.03.2017

Letztmalig Zauberhaftes Hönnetal – Sonderfahrten mit dem Nostalgie-Express

Die Erlebnisfahrten "Zauberhaftes Hönnetal" sind seit vielen Jahren der Klassiker der Schienenbussonderfahrten der Eisenbahnfreunde Hönnetal. In diesem Jahr heißt es zum letzten Mal auf in das "Zauberhaftes Hönnetal" mit dem historische Schienenbus VT 796, denn die historischen Schienenbusse werden Ende des Jahres abgegeben. Die Wartungen und vor allem Instandsetzungen werden immer schwieriger, Ersatzteile gibt es nicht mehr. Von Unna und Dortmund starten die Eisenbahnfreunde jeweils sonntags am 14. Mai sowie am 10. September 2017.

Das Hönnetal wurde von der großen westfälischen Dichterin Anette von Droste-Hülshoff einst als „lieblichstes Tal Westfalens“ bezeichnet. Die Eisenbahnfreunde Hönnetal möchten ihren Gästen auf der Fahrt mit dem vierteiligen Schienenbus das Hönnetal als eine der schönsten Regionen des Sauerlandes auf besondere Art und Weise näher bringen. Das Hönnetal: Markante Felsen, viel Natur, aber auch eine Region mit bewegter Geschichte. Durch dieses Tal mit seinen hochaufragenden Kalkfelsen führt die landschaftlich herrliche Hönnetalbahn von Fröndenberg über Menden und Balve nach Neuenrade. Sie zählt mit ihren Tunnels und Viadukten zu den schönsten Bahnstrecken in NRW.

Der liebevoll restaurierte historische Schienenbus bietet eine einzigartige, verglaste Rundumaussicht. Während der Fahrt werden die Bahnstrecke sowie die Landschaft und die Orte an der Bahnstrecke mit interessanten Informationen näher vorgestellt. In Dortmund verläuft die Fahrt vorbei am Phoenix-See und dem Westfalenpark, bevor es an der Ruhr entlang weiter bis Fröndenberg geht. Der Zug ist bewirtschaftet, es gibt sowohl heiße wie kalte Getränke an Bord.

Das erste Ziel liegt mitten im Naturschutzgebiet Hönnetal.  Es ist der idyllisch gelegene Landbahnhof Binolen, der heute museal erhalten das Vereinsheim der Eisenbahnfreunde Hönnetal beherbergt. Hier gibt es ein deftiges Mittagessen. Es besteht die Möglichkeit an einer geführten Wanderung teil zu nehmen oder die Reckenhöhle, das ist eine sehenswerte Tropfsteinhöhle, zu besuchen. Für die  Nostalgiefahrer stehen die Motordraisine „Schienenfloh“ und die Handhebeldraisine "Kuffi" zur Mitfahrt auf dem ehemaligen Ladegleis bereit. Nach etwa zwei Stunden Pause auf dem Landbahnhof Binolen geht es anschließend talaufwärts bis nach Neuenrade, der Endstation der Hönnetalbahn.  Auf dem Rückweg gibt es eine rund 1 ½ Stunden dauernde Pause in der schönen Stadt Menden mit ihrem historischen Stadtkern. Die Innenstadt ist sehenswert und nur wenige Minuten Fußweg vom Bahnhof entfernt.

Die Fahrt beginnt voraussichtlich um 10.00 Uhr in Unna (Wiederankunft ca. 18.10 Uhr). Zustieg ist möglich in Holzwickede, Dortmund-Sölde, Do-Aplerbeck, Do-Hörde und Dortmund Hbf (ab ca. 10.50 Uhr, an ca. 18.30 Uhr) und Witten Hbf. Von Neuenrade aus fährt der Schienenbus wieder zurück über Fröndenberg und Unna bis Dortmund.

Der Fahrpreis für die „Erlebnisfahrt Hönnetal“ (einschließlich Mittagessen, Platzreservierung und Reiseleitung)  beläuft sich auf 29,00 €uro (Kinder von 6 bis 12 Jahren 10,00 €uro). Gruppen ab 10 Personen erhalten pro Person 2,00 € Ermäßigung.

Interessierte können sich  telefonisch unter der Rufnummer (02375)5788 anmelden.

 

04.03.2017

Dampfsonderzug mit "der" 01 150 vom Hönnetal zum Vater Rhein

Am Samstag, 9. September 2017, setzt sich im beschaulichen Bahnhof Menden ein langer Dampfschnellzug in Bewegung. Ziel ist diesmal die schöne Stadt Koblenz am Zusammenfluss von Rhein und Mosel. Wer möchte, kann im Schnellzug weiter nach Boppard fahren und von dort aus mit dem Schiff zurück nach Koblenz schippern. Zustieg ist neben Menden auch in Fröndenberg, Schwerte und Hagen möglich. Der historische Sonderzug startet in Menden gegen 6:00 Uhr und in Fröndenberg um ca. 6:15 Uhr. Die Rückankunft in Menden erfolgt um ca. 23:30 Uhr.

Der Sonderzug besteht aus sehr bequemen Schnellzugwagen der 1. und 2. Klasse mit 6er Abteilen und Seitengang. Besonders die 1. Klasse-Wagen aus den 1960er Jahren sind für ihren hohen Reisekomfort bekannt. Natürlich ist wieder der beliebte Barwagen dabei! Hier ist der Treffpunkt für Jung und Alt und die Stimmung ist hier garantiert wieder bestens. Auf dem Hinweg kann hier in Ruhe gefrühstückt werden, während auf dem Rückweg im Barwagen ordentlich gefeiert wird.

Gezogen wird der Zug von der imposanten Schnellzugdampflok 01 150. Die 01 150 (Altbau 01) ist eine besondere Dampflok. Fabrikneu hat sie im Jahr 1935 an den Feierlichkeiten zum 100jährigen Bestehen der Eisenbahn in Deutschland teilgenommen. Zuerst von der Deutschen Reichsbahn und danach von der Deutschen Bundesbahn wurde die Lok bis 1973 eingesetzt und dann ausgemustert. Ihr Schicksal schien besiegelt. Vor der Verschrottung wurde die legändere Lok vom Industriellen Walter Seidensticker aus Bielefeld gerettet. Bei der 150Jahrfeier der Deutschen Bahn im Jahr 1985 war die Lok wieder dabei.

Doch nicht nur die kohlegefeuerte Dampflok ist ein echtes Sahnestück für Eisenbahnfreunde. Es werden landschaftlich außerordentlich reizvolle Strecken befahren. Besonders hervorzuheben ist sicherlich der Abschnitt entlang des Rheins.

In Koblenz besteht ein Aufenthalt von rund sechs Stunden. Hier gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die man in Ruhe besichtigen kann. Wer möchte, kann aber auch im Schnellzug weiter nach Boppard fahren. Hier wartet bereits ein Sonderschiff, das unsere Fahrgäste (gegen einen Aufpreis von 12 €, Kinder 6 €) zurück nach Koblenz bringt.

Die Fahrkarten kosten in der 2. Klasse für Erwachsene 89,00 € und für Kinder von 3 bis 14 Jahren 49,00 € und in der 1.Klasse 109,00 € bzw. 59,00 €. Mitglieder der Eisenbahnfreunde Hönnetal und der Stiftung Bahn-Sozialwerk, Ortsstelle Fröndenberg, erhalten einen Preisnachlass in Höhe von 5 € pro Fahrkarte.

Die Fahrkarten (reservierte Plätze) können im Internet unter www.westfalendampf.de oder telefonisch  unter 02572/1793 (Infotelefon Westfalendampf) bestellt werden. Im Internet unter www.westfalendampf.de gibt es weitere Informationen über die engagierte Arbeitsgemeinschaft Westfalendampf.

Foto:  Die Dampfloklegende 01 0150 in Siegen (Arbeitsgemeinschaft Westfalendampf)

 

27.02.2017

Das Honselmann-Trio fuhr Hönnetalbahn

Etwa 40 Gäste konnten der Förderverein Kulturbahnhof Binolen e.V. und die Eisenbahnfreunde Hönnetal am Samstag 25.Februar 2017 im Kulturschuppen in Binolen begrüßen. Ein ganzer Teil der Gäste war mit der Hönnetalbahn angereist – ein idealer Einstieg in einen Abend, in dem es vor allem um die Eisenbahn im Hönnetal ging, die in diesem Jahr seit 105 Jahren fährt. Und die Kulisse dazu boten historische Stationsschilder, Bilder und der Bahnbetrieb vor der Tür.

Das Trio Honselmann, das sind der Textdichter Helmut Rauer, die Sängerin Sabine Collatz und der Pianist Maximilian Paroth, hatte einen „Abend für die Eisenbahn“ gestaltet und brannte ein ganzes Feuerwerk an Texten, Gedichten und Liedern ab. Einiges davon war historisch, der Großteil jedoch stammt jedoch aus der Feder von Helmut Rauer, dessen Wortspielerein das Publikum begeisterte. Besonders spannend waren seine „Krimericks“, ein Wortspiel aus Krimi und der Gedichtsform Limmerick. Zu jeder Station der Hönnetalbahn fand er einen Limmerick mit kriminalistischem Hintergrund und einer Portion schwarzem Humor. Sogar auf Lendringsen fiel ihm ein Reim ein.

Musikalisch setzte Sabine Collatz u.a. der Hönnetalbahn und dem Schienenbus ein Denkmal. Den Schienenbus-Song musste das Trio sogar als Zugabe geben. Mehr zum Trio Honselmann gibt es im Internet unter www.kleinkunst-rauer.de .

Für die Vorsitzenden der beiden veranstaltenden Vereine, Prof. Michael Schmoll und dessen Bruder Johannes Schmoll, war dieser Abend der gelungene Einstieg in weitere Veranstaltungen dieser Art. „Für Kleinkunst ist dieser Bahnhof mit seinen Kulturschuppen wie geschaffen“, so Prof. M. Schmoll. Soviel ist auf jeden Fall klar: Fortsetzung folgt.

v.l.n.r.: Hemut Rauer, Maximilian Paroth und Sabine Collatz , Foto : Johannes Schmoll

 

29.01.2017  

Frühjahrswanderung rund um Wickede (Ruhr)

Am Samstag, 20.Mai 2017, wird es eine EFH-/BSW-Frühjahrswanderung mit Wanderführer Heinz Schlotmann aus Wickede geben. Start ist um 10.15 Uhr am Bahnhof Wickede nach Ankunft des Zuges aus Fröndenberg um 10.10 Uhr. Wir wandern zunächst am Ruhrgraben entlang und weiter durch den Oevinghauser Wald und den Werler Wald. Über den Haarweg und Gut Scheda erreichen wir wieder die Ruhr und folgen ihr zurück nach Wickede. Insgesamt ist die Wanderstrecke 15 km lang. Unterwegs legen wir eine Rast in der Gaststätte Rohrbach ein. Nach der Rückkehr in Wickede ist eine Einkehr in die Gaststätte Erlenhof geplant,  bevor es dann mit dem Zug um 18.48 Uhr Richtung Fröndenberg/Neuenrade wieder nach Hause geht. Wer möchte, der kann auf die Einkehr verzichten. Nähere Infos und Anmeldung bitte bis zum 18.Mai bei Burkhard Wendel, Tel. 02375/5788.  

 

26.01.2017

Spendenübergabe an den Hospizkreis Menden

Am 25.01.2017 wurde der Erlös der Tombola, die die Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V. (EFH) zu ihrer letztjährigen Weihnachtsfeier veranstaltet haben, per Spendenscheck an den Hospizkreis Menden e.V. übergeben. Die stolze Summe von 855,07 € nahmen Uta Lahme, Maria Horvatic und Dorothee Martin vom Hospizkreis für Menden und Fröndenberg per Spendenscheck entgegen.

Uta Lahme, Maria Horvatic und Dorothee Martin v.l.n.r , Hospizkreis Menden und Fröndenberg und hintere Reihe Manfred Horvatic, Brigitte Oehlenberg, Rüdiger Vollmer und Burkhard Wendel von den EFH

 

21.01.2017

Eisenbahnfreunde Hönnetal tagen im Güterschuppen Bahnhof Binolen - Neuer Fahrplan der Hönnetalbahn "mit viel Licht, aber auch Schatten"

 

Zu ihrer Jahreshauptversammlung trafen sich die Mitglieder der Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V. (EFH) im Güterschuppen des Bahnhofs Binolen. Der langjährige 1.Vorsitzende Johannes Schmoll leitete routiniert eine harmonische Jahreshauptversammlung.

Johannes Schmoll freute sich darüber, dass die Mitglieder Herbert Bandow (Menden), Gerhard Blüthner (Lünen), Peter Müller (Neuenrade), Klaus-Dieter Rapp (Balve) und Christian Regener (Dortmund) in diesem Jahr 25 Jahre lang dem Verein die Treue gehalten haben. Persönlich konnte er sich bei den anwesenden Jubilaren Herbert Bandow, Gerhard Blüthner und Christian Regener bedanken.

In seinem Rechenschaftsbericht verwies Johannes Schmoll auf die wiederum zahlreichen Aktivitäten der Eisenbahnfreunde im vergangenen Jahr. Er stellte fest, dass gute Vereinsarbeit stets aus der Mischung aus Tradition und Neuem bestehe: "Traditionen haben etwas Verlässliches an sich, das man kennt und nicht mit großem Risiko behaftet ist. Neues ist nötig um nicht zu vergreisen oder gesellschaftliche Entwicklungen zu verschlafen."

Die Hönnetalbahn wurde mit verschiedenen Aktionen gefördert. Dazu zählte er u.a. die Schienenbusfahrten 2016 ins Hönnetal, aber auch die Mitwirkung im Arbeitskreis Menden - Hemer und den regelmäßigen Austausch mit dem ZRL, der für den Schienenverkehr im Hönnetal zuständig ist. Ebenso die Weihnachtsmannfahrten (ununterbrochen nun seit 23 Jahren!) sind für ihn wegen der Imagewerbung für die Hönnetalbahn überaus bedeutend. Neben dem historischen Schienenbus sei zweifelsohne auch die Hönnetalbahn-Modulanlage der EFH-Modellbahngruppe ein wichtiger Sympathieträger für den Verein und die Hönnetalbahn. Die imposante Modellbahnanlage der Hönnetalbahn sei mit großer Publikumsresonanz wiederum zwischen Weihnachten und Neujahr im Güterschuppen präsentiert worden. Das Modellbahn-Seminar im Vereinsheim mit Teilnehmern aller Altersschichten bewertete er als sehr erfolgreich. Höhepunkt war der große Schienenbustag im Hönnetal am 12.Juni des vergangenen Jahres. Der gesamte Verkehr auf der Bahnstrecke wurde an diesem Tag mit historischen Triebwagen und Bussen durchgeführt. Die Resonanz bezeichnete er als hervorragend. Die gute, alte EFH-Tradition mit den Mehrtagesfahrten wurde von Sieglinde und Manfred Abel mit der Gruppenreise nach Garmisch-Partenkirchen wieder belebt.

Nicht nur Lob, auch reichlich Kritik fand der seit Dezember gültige neue Fahrplan der Hönnetalbahn in der Öffentlichkeit. Johannes Schmoll sagte dazu: "Wir haben viele Verbesserungen des neuen Fahrplans der Hönnetalbahn zwar mit Freude aufgenommen, aber auch Kritikpunkte erkannt und dem zuständigen NWL kommuniziert. Das hatte zur Folge, dass eine Taktlücke am frühen Morgen zumindest mit einem Bus geschlossen wurde. Es muss aber noch weiter gehen. Weitere Gespräche mit dem Zweckverband Ruhr-Lippe (ZRL) in Unna stehen an." In den Gesprächen mit dem ZRL wird es u.a. darum gehen den Frühbus durch einen Zug zu ersetzen.

Unzufrieden sind die Eisenbahnfreunde auch mit der Situation am Umsteigebahnhof Fröndenberg. Es gibt keine Lautsprecherdurchsagen mehr vom Fahrdienstleiter des Stellwerks bei Unregelmäßigkeiten, z.B. bei Verspätungen, Gleisänderungen und Zugausfällen. Die Züge können oft die Fahrplanzeiten nicht einhalten und sind verspätet. Zudem sind die Anschlüsse von und nach Dortmund sehr knapp bemessen.

Der Hemeraner Hans-Peter Jung, Kassenverwalter des Vereins, gab den Kassenbericht ab. Er berichtete den Anwesenden, dass der Verein finanziell recht gut aufgestellt sei. Aktuell verfüge der Verein über 443 Mitglieder. Kassenprüfer Thorsten Westbrock bescheinigte Hans-Peter Jung in seinem Kassenprüfbericht eine korrekte Kassenführung. Daraufhin erteilte die Versammlung dem Vorstand ohne Gegenstimme Entlastung. Friedbert Haringhaus wurde zum neuen Kassenprüfer gewählt.

Guido Kaiser, 2.Vorsitzender und engagierter Eisenbahner mit Herz und Seele, informierte über das aktuelle heimische Bahngeschehen. Neben Details zum neuen Fahrplan berichtete er, dass das über 50 Jahre alte Gleisbildstellwerk des Bahnhofs Menden durch ein elektronisches Stellwerk ersetzt werden soll mit Fernsteuerung des Bahnhofs Horlecke, evtl. auch des Bahnhofs Binolen.

Johannes Schmoll verwies auf die nächsten Termine. Am 17.02. ist die Jahreshauptversammlung des Fördervereins Schienenbus. Das Trio Honselmann gastiert am 25.02. auf dem Güterschuppen des Bahnhofs Binolen mit dem Programm "Ein Abend für die Hönnetalbahn". Vom 05.-09.04. wird die Modellbahngruppe mit der gesamten Anlage der Hönnetalbahn auf der Intermodellbau in Dortmund vertreten sein.

Johannes Schmoll bedankte sich bei den vielen aktiven EFH-Mitgliedern. Stellvertretend für alle Anderen hob er namentlich Bettina Friedrich als engagierte Vereinsheimverwalterin und Markus Hüsken für seine stets aktuelle und schnelle Mitgliederinformation hervor.

Johannes Schmoll, 1.Vorsitzender der EFH (links), freut sich mit Christian Regener, Gerhard Blüthner und Herbert Bandow über deren 25jährige Vereinstreue. Foto: Burkhard Wendel